Ōmura (Nagasaki) - Wikiwand
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Ōmura (Nagasaki)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ōmura-shi
大村市
Geographische Lage in Japan
Red pog.svg
Region: Kyūshū
Präfektur: Nagasaki
Koordinaten: 32° 54′ N, 129° 57′ OKoordinaten: 32° 54′ 0″ N, 129° 57′ 29″ O
Basisdaten
Fläche: 126,46 km²
Einwohner: 95.062
(1. Oktober 2019)
Bevölkerungsdichte: 752 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 42205-3
Symbole
Flagge/Wappen:
Baum: Quercus gilva
Blume: Prunus lannesiana cv. Mirabilis
Rathaus
Adresse: Ōmura City Hall
1-25 Kushima
Ōmura-shi
Nagasaki 856-8686
Webadresse: http://www.city.omura.nagasaki.jp/
Lage Ōmuras in der Präfektur Nagasaki

Ōmura (japanisch 大村市, -shi; wörtlich: großes Dorf) ist eine Stadt in der Präfektur Nagasaki in Japan.

Jeden Tag um 18 Uhr spielt in der Stadt die berühmte „Burg“ eine Musik, vergleichbar mit Kirchenglocken.

Geografie

Die Stadt liegt in der Ōmura-Ebene (大村平野, Ōmura-heiya) an der Ōmura-Bucht.

Geschichte

Ōmura war, wie auch Nagasaki, einer der wenigen Orte, an denen sich die Jesuiten und Portugiesen in Japan frei bewegen konnten.

Die moderne Stadt wurde am 11. Februar 1942 gegründet. Durch den Atombombenabwurf auf Nagasaki wurde Ōmura zu 33,1 % zerstört.

Abschiebegefängnis

Auf Teilen des Geländes des nahegelegenen Sasebo-Marinestützpunktes wurde 1950 das Ōmura-Abschiebegefängnis (Ōmura Migrant Detention Center) eingerichtet. Die Unterkünfte waren extrem verkommen.[1] Es wurden dort hauptsächlich Flüchtlinge, zunächst solche, die vor den Massakern auf Cheju, veranstaltet von den Truppen des US-gestützten Diktators Syngman Rhee, dann solche des Korea-Krieges oft jahrelang ohne Gerichtsurteil gefangengehalten. Von der japanischen Regierung wurden diese Flüchtlinge als "blinde Passagiere" (mikkōsha – synonym mit "Schmuggler") gebrandmarkt. Ein im August 1996 eröffnetes modernes Gebäude in der Nähe, nun Ōmura Immigration Reception Center genannt, erfüllt heute dieselbe Funktion.[2]

Verkehr

Städtepartnerschaften

Söhne und Töchter der Stadt

Angrenzende Städte und Gemeinden

Einzelnachweise

  1. "East Asian version of the Nazi concentration camps … We should not be misled by the facts that it has no gas chambers …" Hayashi Kōzō, cit. in: Morris-Suzuki, Tessa; Borderline Japan: foreigners and frontier controls in the post-war era; Cambridge 2010; ISBN 978-0-521-86460-2, p. 167
  2. Morris-Suzuki, Tessa; Borderline Japan: foreigners and frontier controls in the post-war era; Cambridge 2010; ISBN 978-0-521-86460-2. Ch. 6
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Ōmura (Nagasaki)
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