Der Wohlstand der Nationen

Buch von Adam Smith (1776) / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Der Wohlstand der Nationen (vollständiger englischer Titel: An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations) ist das am 9. März 1776 erschienene Werk des schottischen Ökonomen Adam Smith. Es entstand als Kontrapunkt zum bis dahin wirtschaftspolitisch vorherrschenden Merkantilismus, wie er von den damaligen europäischen Großmächten praktiziert wurde. Smiths Werk gilt als das grundlegende Werk der Wirtschaftswissenschaft, die sich erst in der Folgezeit als eigenständige Wissenschaftsdisziplin etablierte, und markiert sowohl den Beginn der klassischen Nationalökonomie als auch parallel des Wirtschaftsliberalismus.

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Titelseite von Adam Smiths Hauptwerk (1776)

Smith entwickelt in seinem Werk keine eigene geschlossene Theorie. Der Wohlstand der Nationen ist zum Großteil als Zusammenfassung der wirtschaftstheoretischen Erkenntnisse zahlreicher liberaler Vordenker zu verstehen. Es erfuhr ein großes Echo durch nachfolgende Ökonomen wie David Ricardo, Thomas Robert Malthus und Karl Marx. Heute ist das Werk vorrangig durch die Metapher der unsichtbaren Hand (englisch invisible hand) und das damit behauptete Prinzip bekannt, obwohl diese tatsächlich nur nebenbei von Smith erwähnt wurde. Zudem wird das Zitat meist aus dem eigentlichen Kontext gerissen. Smith bezog sich mit seinem Begriff der unsichtbaren Hand lediglich auf die Unterstützung der heimischen Industrie („the support of domestic industry“) im Gegensatz zum Import von Gütern. Er sagt in diesem Zusammenhang, dass der Unternehmer im Zuge der Unterstützung der heimischen Industrie durch die Maximierung des Gesamteinkommens, basierend auf seiner unternehmerischen Tätigkeit, nur nach seinem eigenen Profit strebe und nicht nach der Förderung des Gemeinwohls, welche lediglich ein Nebeneffekt seiner Gewinnmaximierung sei.[1] Heruntergebrochen auf das grundlegende Konzept wird mit Smiths Werk heute die Forderung danach verbunden, dass sich der Staat aus der Wirtschaft heraushalten solle („Der Staat ist ein schlechter Unternehmer“) und sich hingegen darauf beschränken solle, die innere und äußere Sicherheit, sowie die Rechtssicherheit in seinem Wirtschaftsraum sicherzustellen, um den Unternehmern die ungehinderte Führung ihres jeweiligen Wirtschaftsbetriebes dort zu ermöglichen (siehe dazu: Nachtwächterstaat). Daraus leitet sich heute gemäß der neoklassischen Sichtweise die Forderung nach jedweder Deregulierung der Märkte ab, um den Unternehmen möglichst viele Freiheiten zu gewähren, was sich nicht selten als wettbewerbs- (Monopole bzw. Oligopole) bzw. sozialschädlich erweist (Wohlfahrtsminderung/-verlust).

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