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Jaroslav Just

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Jaroslav Just (* 6. Februar 1883 in Prag; † 5. August 1928 ebenda) war ein böhmisch-tschechoslowakischer Tennisspieler.

Biografie

Just war zwischen 1905 und 1921 als Tennisspieler aktiv. Er nahm 1912 am Tenniswettbewerb der Olympischen Sommerspiele in Stockholm für das Königreich Böhmen teil. Er meldete sich für fünf Wettbewerbe an, ging aber letztlich nur bei zweien davon an den Start. Sein bestes Resultat erzielte er im Rasen-Einzel, wo er an der Seite von Ladislav Žemla drei Matches gewinnen konnte und ins Halbfinale einzog. Dort unterlagen sie den späteren Olympiasiegern aus Südafrika Harold Kitson und Charles Winslow in vier Sätzen. Das anschließende Spiel um Bronze ging in drei Sätzen gegen Albert Canet und Édouard Mény de Marangue ebenfalls verloren. Im Einzel auf Rasen verlor Just gleich zum Auftakt gegen den Deutschen Robert Spies in fünf Sätzen. Acht Jahre später in Antwerpen ging Just abermals an den Start und verlor hier beide seiner Auftaktpartien im Einzel und Doppel (an der Seite von Bohuslav Hykš).

Der einzige Turniersieg Justs datiert auf das Jahr 1906, als er das Turnier in Prag gewann. 1910 bei den österreichischen Meisterschaften und 1921 beim Hainz Memorial konnte er jeweils noch das Finale erreichen.

Von 1919 bis zu seinem Tod 1928 war Just der Präsident des tschechischen Tennisbundes. Auf ihn folgte Karel Robětín in der Funktion.

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