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Samburu County

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Samburu County
Einwohner (Stand)
- Bevölkerungsdichte
310.327 (2019) [1]
15 Ew./km²
Fläche 20.182,5 km²
Koordinaten 1° 15′ N, 37° 0′ OKoordinaten: 1° 15′ N, 37° 0′ O
ISO 3166-2 KE-37

Samburu County (bis 2010 Samburu District) ist ein County in Kenia. Es ist nach dem dort lebenden Volk der Samburu benannt. Die Hauptstadt des Countys ist Maralal. Im County lebten 2019 310.327 Menschen auf 20.182,5 km². Das County gehört zu den trockensten Gebieten Kenias, die Menschen leben hauptsächlich von nomadischer Viehhaltung.[2]

Das County erstreckt sich vom Uaso Nyiro zum Südufer des Turkana-Sees. Im County liegen das Samburu National Reserve und Teile des Buffalo-Springs-Nationalreservats. Samburu County verfügt über ein 1400 km langes Straßennetz, allerdings ist keine Straße asphaltiert.[2] Nur vier der sechs Divisionshauptstädte verfügen über einen Telefonanschluss. Im Samburu County gibt es nur vier Postämter.[2]

In die Schlagzeilen kam das County im November 2012, als Viehdiebe aus einem Hinterhalt heraus 30 Polizisten erschossen und mehrere verletzten. Vor dem Zwischenfall war es immer wieder zu Kämpfen um Vieh, Weideland und Wasser gekommen.[3]

Gliederung

Das County teilt sich in Councils und Divisionen auf. Es gibt zwei Wahlbezirke, Samburu East und Samburu West.

Councils
Sitz der Behörde Typ Einwohner (1999)[4]
Maralal Stadt 024.612
Samburu County 118.935
Gesamt - 143.547
Divisionen
Division Einwohner (1999)[4] Hauptstadt
Baragoi 019.884 Baragoi
Kirisia 047.072 Mararal
Lorroki 025.571
Nyiro 015.551
Wamba 024.155 Wamba
Waso 010.314
Gesamt 143.547 -

Einzelnachweise

  1. 2019 Kenya Population and Housing Census Volume I: Population by County and Sub-County. KNBS, abgerufen am 20. November 2019 (englisch).
  2. a b c http://www.kenyafoodsecurity.org/images/stories/files/dps/rift/samburu.pdf (Link nicht abrufbar)
  3. Viehdiebe erschießen 30 Polizisten, Artikel vom 12. November 2012 auf spiegel.de, abgerufen am 12. November 2012.
  4. a b Statistik auf cck.go.ke (PDF) (Memento vom 30. Mai 2009 im Internet Archive)
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