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Stöckigsbach (Main)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Stöckigsbach

Stöckigsbach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 243118
Lage Steigerwald

Steigerwaldvorland


Bayern

Flusssystem Rhein
Abfluss über Main → Rhein → Nordsee
Quelle zwischen dem Bocksberg und dem Gangolfsberg
49° 56′ 20″ N, 10° 29′ 17″ O
Quellhöhe 450 m ü. NHN[BA 1]
Mündung nördlich von Knetzgau in den MainKoordinaten: 50° 0′ 1″ N, 10° 32′ 50″ O
50° 0′ 1″ N, 10° 32′ 50″ O
Mündungshöhe 215 m ü. NHN[BA 1]
Höhenunterschied 235 m
Sohlgefälle 16 ‰
Länge 14,7 km[GV 1]
Einzugsgebiet 35,36 km²[GV 2]

Der Stöckigsbach ist ein über 14 km langer Bach des nördlichen Steigerwalds im unterfränkischen Landkreis Haßberge, der nach einem insgesamt etwa nordöstlichen Lauf nördlich von Knetzgau von links in den Main mündet. Der Bach fließt durch den neuen Naturwald Knetzberge-Böhlgrund.

Geographie

Verlauf

Der Stöckigsbach entspringt im regenreichen nördlichen Steigerwald (ca. 850 Liter im Jahr) auf einer Höhe von 450 m ü. NHN etwa 2,7 km nördlich des Weilers Neuhausen, der zu der Gemarkung des Michelauer Ortsteils Prüßberg gehört. Seine Quelle liegt in einem Wald zwischen dem Bocksberg (463 m ü. NHN) im Osten und dem Gangolfsberg (469 m ü. NHN) im Westen.

Er durchquert zunächst den Neuhauser Forst und wird dort durch einige wasserreiche Gräben verstärkt. Südlich des Kleinen Knetzberges (447 m ü. NHN) mündet auf seiner rechten Seite der Eisenbach. Anschließend passiert der Stöckigsbach in östlicher Richtung den Hollacher Berg (409 m ü. NHN) von Süden. Der dann nach Norden verlaufende Bach durchquert den Ort Zell am Ebersberg und wird dort durch den von Osten kommenden Marsbach verstärkt.

Der weiterhin Richtung Norden verlaufende Bach unterquert nun die A 70. Daraufhin fließt er zwischen den Orten Knetzgau und Sand am Main, um anschließend direkt nördlich von Knetzgau auf einer Höhe von 215 m ü. NHN von links kommend in den Main zu münden.

Sein etwa 14,7 km langer Lauf endet ungefähr 235 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von 16 ‰.

Einzugsgebiet

Das 35,36 km² große Einzugsgebiet des Stöckigsbachs liegt im nördlichen Steigerwald und in dessen Vorland. Es wird über den Main und den Rhein zur Nordsee entwässert.

Es grenzt:

  • im Norden an das des Mains
  • im Osten an das der Aurach
  • im Süden an das der Rauhe Ebrach
  • und im Westen an das der Schwappach.

Die höchste Erhebung ist der 491 m ü. NHN hohe Euerberg im Süden des Einzugsgebiets.

Am Oberlauf ist das Einzugsgebiet größtenteils bewaldet, ansonsten dominiert Ackerland und in den Auen Wiesen. Größere Siedlungen sind die Dörfer Westheim im Westen und Zell am Ebersberg im Osten des Einzugsgebiet sowie Knetzgau im nördlichen Mündungsbereich.

Das Einzugsgebiet wird durch Ton- und Mergelgestein aus der Grabfeld-Formation des Mittleren Keupers geprägt.

Zuflüsse

Name Lage Länge
[in km]
EZG
[in km²]
Mündungs-
ort
Mündungs-
höhe
[m. ü. ŇHN]
Bleiwaldgraben rechts 0,62 im Neuhauser Forst 360
Torwiesenbach rechts 1,98 im Neuhauser Forst 329
Eisenbach rechts 2,63 südlich des Kleinen Knetzbergs 307
Schwarzbrunnen links 1,18 südlich des Großen Knetzbergs 307
Farnbach rechts 1,21 südlich des Hollacher Bergs 292
Marsbach rechts 2,05 Zell am Ebersberg 268
Milscherangerbach links 4,40 Knetzgau 220

Orte am Stöckigsbach

Ortschaften am Lauf mit ihren Zugehörigkeiten.

Siehe auch

Einzelnachweise

BayernAtlas („BA“)

Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Lauf und Einzugsgebiet des Stöckigsbach
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: BayernAtlas der Bayerischen Staatsregierung (Hinweise)

  1. a b Höhe abgefragt auf dem Hintergrundlayer Amtliche Karte (Rechtsklick).

Gewässerverzeichnis Bayern („GV“)

  1. Länge nach: Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Main, Seite 58 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 3,3 MB) (Seitenzahl kann sich ändern.)
  2. Einzugsgebiet nach: Verzeichnis der Bach- und Flussgebiete in Bayern – Flussgebiet Main, Seite 58 des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, Stand 2016 (PDF; 3,3 MB) (Seitenzahl kann sich ändern.)
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