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12-Stunden-Rennen von Sebring 1980

12-Stunden-Rennen Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

12-Stunden-Rennen von Sebring 1980
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Das 28. 12-Stunden-Rennen von Sebring, auch Coca-Cola Twelve Hours of Sebring International Grand Prix of Endurance (28th Annual Coca-Cola 12 Hours of Sebring), Sebring Airport, fand am 22. März 1980 auf dem Sebring International Raceway statt und war der zweite Wertungslauf der IMSA-GT-Serie und der dritte der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

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Der siegreiche Porsche 935K3 von John Fitzpatrick und Dick Barbour; hier beim 1000-km-Rennen auf dem Nürburgring im selben Jahr, wo Axel Plankenhorn der dritte Fahrer war
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Triumph TR8
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Das Rennen

Zusammenfassung
Kontext

Das Rennen 1980 markierte die Rückkehr der Veranstaltung zum wichtigsten US-amerikanischen Sportwagenrennen. Nach fast einem Jahrzehnt der Agonie glänzte die 1980er-Ausgabe mit dem stärksten Starterfeld seit Beginn der 1970er-Jahre. Während die Veranstalter des 24-Stunden-Rennens von Daytona nach wie vor mit der mangelnden Akzeptanz der Zuschauer kämpften, kamen 1980 50.000 Personen zum Rennwochenende und verwandelten die Veranstaltung wieder zur großen Rennpartie wie in den 1950er- und 1960er-Jahren. Wie in den Jahren davor war auch in diesem Jahr Porsche die dominierende Marke in der GTX- und GTO-Klasse. Der Porsche 935 war auf dem Höhepunkt seiner Entwicklungsgeschichte angelangt.

Im Training fuhr John Fitzpatrick im Dick-Barbour-935 mit einer Zeit von 2:34,053 einen neuen Rundenrekord. Diese Rundenzeit entsprach einem Schnitt von 195,563 km/h. Überschattet war das Training jedoch von einem tödlichen Unfall. Es war der erste fatale Zwischenfall seit dem Katastrophenrennen 1966. Der aus Kuba emigrierte mehrmalige Sebring-Starter Manuel Quintana verlor bei einem Ausweichmanöver die Herrschaft über seinen Porsche 911. Der Porsche überschlug sich mehrmals und blieb auf dem Dach liegen. Quintana wurde mit schweren Verletzungen in das Highlands Memorial Hospital gefahren. Er starb während des Transports an seinen schweren Kopfverletzungen und wurde kurz nach der Ankunft für tot erklärt[1].

Die ersten drei Rennstunden waren geprägt vom Duell zwischen dem Dick-Barbour-Porsche und dem Bayside-Disposal-Racing-935 von Peter Gregg, Hurley Haywood und Bruce Leven, ehe dieser Wagen wegen Kupplungsproblemen zurückfiel. Ab dann war der Weg frei für den klaren Sieg von Fitzpatrick und Barbour mit einem Vorsprung von drei Runden auf einen weiteren 935, der von Ted Field und Danny Ongais gefahren wurde.

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Ergebnisse

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Schlussklassement

Weitere Informationen Pos., Klasse ...

1 Motorschaden im Training 2 Ersatzwagen 3 tödlicher Unfall von Quintana im Training 4 nicht qualifiziert 5 nicht qualifiziert

Nur in der Meldeliste

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Weitere Informationen Pos., Klasse ...

Klassensieger

Weitere Informationen Klasse, Fahrer ...

Renndaten

  • Gemeldet: 101
  • Gestartet: 79
  • Gewertet: 34
  • Rennklassen: 3
  • Zuschauer: 50000
  • Wetter am Renntag: warm und trocken
  • Streckenlänge: 8,369 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 12:00:44,771 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 253
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 2117,253 km
  • Siegerschnitt: 176,255 km/h
  • Pole Position: John Fitzpatrick – Porsche 935K3 (#6) – 2:34,053 – 195,563 km/h
  • Schnellste Rennrunde: Bill Whittington – Porsche 935K3 (#93) – 2:31,014 – 199,497 km/h
  • Rennserie: 3. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1980
  • Rennserie: 2. Lauf zur IMSA-GT-Serie 1980
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Literatur

  • Ken Breslauer: Sebring. The official History of America's Great Sports Car Race. David Bull, Cambridge MA 1995, ISBN 0-9649722-0-4.
  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.

Einzelnachweise

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