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500-km-Rennen auf dem Nürburgring 1966

Sportwagenrennen Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

500-km-Rennen auf dem Nürburgring 1966
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Das siebte 500-km-Rennen auf dem Nürburgring, auch Internationales ADAC-500-km-Rennen, Nürburgring, wurde am 4. September 1966 auf der Nordschleife des Nürburgrings ausgefahren und war der 12. Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres.

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Abarth 1300 OT

Das Rennen

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1965 hatte zum ersten Mal seit Einführung des Rennens kein Abarth-Fahrer die Gesamtwertung für sich entschieden. Die beiden Bianchi-Brüder Lucien und Mauro gewannen das Rennen auf einem Werks-Alpine M65. Alpine meldete auch 1966 Wagen für das 500-km-Rennen. Mauro Bianchi fuhr diesmal einen Alpine A210, mit dem er im Qualifikationstraining mit 9:25,100 Minuten die schnellste Rundenzeit erzielte.

Das am Sonntag um 11 Uhr gestartete Rennen war in diesem Jahr bereits der zweite Weltmeisterschaftslauf auf der Nordschleife. Während das 1000-km-Rennen, das mit dem Sieg von Joakim Bonnier und Phil Hill im Chaparral 2D zu Ende ging, 250000 Zuschauer anzog, kamen zum 500-km-Wertungslauf 15000. Nach dem Le-Mans-Start ging Mauro Bianchi als Führender in die erste Runde. Nach dem ersten Umlauf führte er vor Ernst Furtmayr (Abarth 1300 OT), Udo Schütz (Abarth 1300SP) und dem Österreicher Johannes Ortner, der ebenfalls einen Abarth 1300SP fuhr. In der dritten Runde, beim Einfahren in die Südkehre, kam es zu einer Massenkarambolage. Der Brite Ian Alexander hatte sich mit seinem Diva GT überschlagen und die Strecke für die nachfolgenden Wagen versperrt. Mehrere Fahrzeuge fuhren dabei ineinander und schieden aus. Bei der Halbzeit des Rennens, Mauro Bianchi war zum zweiten Tankstopp an die Box gekommen, übernahm Udo Schütz im Abarth die Rennspitze. Schütz musste das Rennen in der 16. Runde nach einem Getriebeschaden aufgeben (er wurde als 34. gewertet), wodurch Bianchi wieder die Führung übernehmen konnte. Ein Schaden an der Aufhängung beendete drei Runden vor Schluss die Ambitionen des Belgiers auf einen zweiten Gesamtsieg. Dieser ging an Ernst Furtmayr, der im Ziel einen Vorsprung von über einer Minute auf Bianchi’s Teamkollegen Roger Delageneste hatte.

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Ergebnisse

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Schlussklassement

Weitere Informationen Pos., Klasse ...

1 nicht gestartet 2 nicht gestartet 3 nicht gestartet 4 nicht gestartet 5 nicht gestartet 6 nicht gestartet 7 nicht gestartet 8 nicht gestartet 9 nicht gestartet 10 nicht gestartet 11 nicht gestartet 12 nicht gestartet 13 nicht gestartet 14 nicht gestartet 15 nicht gestartet 16 nicht gestartet

Nur in der Meldeliste

Hier finden sich Teams, Fahrer und Fahrzeuge, die ursprünglich für das Rennen gemeldet waren, aber aus den unterschiedlichsten Gründen daran nicht teilnahmen.

Weitere Informationen Pos., Klasse ...

Klassensieger

Weitere Informationen Klasse, Fahrer ...

Renndaten

  • Gemeldet: 89
  • Gestartet: 64
  • Gewertet: 37
  • Rennklassen: 8
  • Zuschauer: 15000
  • Wetter am Renntag: warm und trocken
  • Streckenlänge: 22,810 km
  • Fahrzeit des Siegerteams: 3:39:17,300 Stunden
  • Gesamtrunden des Siegerteams: 22
  • Gesamtdistanz des Siegerteams: 501,820 km
  • Siegerschnitt: 137,100 km/h
  • Pole Position: unbekannt
  • Schnellste Rennrunde: Mauro Bianchi – Alpine A210 (#2) – 9:32,700 = 143,400 km/h
  • Rennserie: 12. Lauf zur Sportwagen-Weltmeisterschaft 1966
  • Rennserie: 11. Lauf zur Deutschen Rundstrecken-Meisterschaft 1966
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Literatur

  • Peter Higham: The Guinness Guide to International Motor Racing. A complete Reference from Formula 1 to Touring Car. Guinness Publishing Ltd., London 1995, ISBN 0-85112-642-1.
Vorgängerrennen
Bergrennen Sierre-Montana-Crans 1966
Sportwagen-Weltmeisterschaft Nachfolgerennen
500-km-Rennen von Zeltweg 1966
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