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Beihoden
Rest der Urniere am Nebenhodenkopf Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Beihoden (Paradidymis, Plural Paradidymides, von altgriechisch παρά- pará-, deutsch ‚neben‘, und altgriech. δίδυμος dídymos, deutsch ‚doppelt, Zwilling‘, als Ausdruck für Hoden) – auch Giraldès-[1] oder Waldeyer-Organ genannt – ist ein kleines (ein- oder beidseitiges) Knötchen im Bindegewebe des Samenstrangs[2] zwischen dem Nebenhodenkopf[3][4] und dem Samenleiter.[5] Es handelt sich um einen funktionslosen Überrest der Urniere, der noch kurze knäuelförmig gewundene, blind endigende Kanälchen (Drüsenschläuche[6]) enthält.[7] Sie sind Reste jener Urnierenkanälchen, die bei der Hodenentstehung nicht an das Hodennetz (Rete testis) Anschluss finden. Der Paradidymis entspricht dem weiblichen Beieierstock (Paroophoron).[8][9] Bei beiden Geschlechtern spricht man vom Urnierenrudiment.[10]
Die englischen Bezeichnungen lauten paradidymis und alternativ parepididymis (wörtlich: Neben-Nebenhoden oder Beinebenhoden).[11]
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Literatur
- Vishram Singh: Textbook of Clinical Embryology. Elsevier Health Sciences, 2. Auflage, New Delhi 2020, ISBN 978-813126256-6, S. 273.
Einzelnachweise
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