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Camillo Boccaccino
italienischer Maler Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Camillo Boccaccino (* 1501[1] oder 1504[2] in Cremona; † 2. oder 4. Januar 1546 ebenda) war ein italienischer Maler.

Leben
Camillo Boccaccino, der Sohn von Boccaccio Boccaccino (1467–1524),[3] und dessen Ehefrau Adriana di Farfengo. Aus der 2. Ehe seines Vaters mit Lucrezia del Zappa soll er noch drei Geschwister gehabt haben Diamante, Fabrizio und Ottavio.[4] Sein Großvater Antonio Boccaccino war Kunststicker am Hof von Ferrara. Er wandte sich der örtlichen antiklassischen Kunstrichtung von Gian Francesco Bembo und Altobello Meloni zu. In Cremona war er besonders tätig und soll als Gehilfe seines Vaters und des Malers Giovanni Antonio da Pordenone an der Ausführung der Fresken im Mittelschiff des Domes beteiligt gewesen sein. In den Jahren 1522 bis 1524 war er ein Schüler des Antonio da Correggio in Parma.[1]
Sein Sohn Boccaccio II Boccaccino soll ebenfalls Maler gewesen sein.[5]
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Werke (Auswahl)

- Selbstbildnis kam in die Florentiner Uffizien[6]
- um 1532: Thronende Maria mit Heiligen, Leinwand, 200 × 145 cm.
- 1532: Maria mit Kind und den Heiligen Bartholomäus, Johannes d. T., Albertus und Hieronymus, Leinwand, 296 × 165 cm
- 1536–37: Vier Evangelisten, Auferweckung des Lazarus,[7] Der Erlöser und Engel, Die Ehebrecherin Fresken im Altarchor von S. Sigismondo bei Cremona
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Literatur
- Francesco Malaguzzi Valeri: Boccaccino, Camillo. In: Ulrich Thieme, Felix Becker (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 4: Bida–Brevoort. Wilhelm Engelmann, Leipzig 1910, S. 150 (Textarchiv – Internet Archive).
- Alfredo Puerari: Boccacci (Boccaccino), Camillo. In: Alberto M. Ghisalberti (Hrsg.): Dizionario Biografico degli Italiani. Band 10: Biagio–Boccaccio. Istituto della Enciclopedia Italiana, Rom 1968, S. 831–832 (treccani.it).
Weblinks
Commons: Camillo Boccaccino – Sammlung von Bildern
Einzelnachweise
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