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Codex Seidelianus II

griechische Handschrift des Neuen Testaments Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Der Codex Seidelianus II (Gregory-Aland no. He oder 013; von Soden ε87) ist eine griechische Handschrift der vier Evangelien, welche auf das 9. Jahrhundert datiert wird. Sie besteht aus den vier Evangelien auf 194 Blättern (22 × 18 cm), allerdings fehlen dem Codex einige Teile der Evangelien. Der Codex wird in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg (Cod. in scrin. 91) und ein Blatt daraus im Trinity College in Cambridge (B XVII. 20,21) verwahrt; der Hamburger Bibliothekar Johann Christoph Wolf schickte die Seite 1721 als Beleg an den Cambridger Bibliothekar Richard Bentley.[1]

Schnelle Fakten Unzial 013, Name ...
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Beschreibung

Die Handschrift enthält κεφαλαια, τιτλοι, die Ammonianischen Abschnitte (jedoch nicht den Eusebischen Kanon). Außerdem finden sich im Manuskript Betonungszeichen und Akzente, diese sind allerdings nicht genau gesetzt.[2]

Der griechische Text des Codex repräsentiert den byzantinischen Text und wird der Kategorie V zugeordnet.[1]

Die Handschrift wurde vom Osten durch Andreas Seidel am Anfang des 17. Jahrhunderts, zusammen mit dem Codex Seidelianus I gebracht. Maturin Veyssière de La Croze kaufte es in derselben Zeit wie Seidelianus I.[2] Seit 1838 befindet sich der Codex in der Universitätsbibliothek Hamburg (Cod. 91), ein Blatt in Cambridge.[2][1]

Die Handschrift wurde durch Petersen, Richard Bentley, Samuel Prideaux Tregelles, Konstantin von Tischendorf, und Caspar René Gregory untersucht.[2]

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Siehe auch

Einzelnachweise

Literatur

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