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Codex Sinopensis

griechisches Manuskript des Neuen Testaments Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Codex Sinopensis
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Der Codex Sinopensis (Gregory-Aland-Sigel: O bzw. 023) ist eine illuminierte Evangelienhandschrift, die in das 6. Jahrhundert datiert und heute zum größten Teil in Paris, Bibliothèque Nationale, Suppl. Gr. 1286, aufbewahrt wird.[1] Benannt wurde der Codex nach der Hafenstadt Sinop im Norden Anatoliens, wo die Handschrift 1899 gefunden wurde.

Schnelle Fakten Unzial 023, Name ...

Die Handschrift besteht aus dem Evangelium nach Matthäus auf 44 Pergamentblättern mit zahlreichen Lücken. Sie hat ein Format von 30 × 25 cm. Der Text steht in einer Spalte mit jeweils 15 Zeilen.[1]

Zusammen mit der Wiener Genesis und dem Codex purpureus Rossanensis wird der Codex zu den frühbyzantinischen Purpurhandschriften gezählt, die Handschriften sind vermutlich zur selben Zeit am selben Ort entstanden. Im Gegensatz zur Wiener Handschrift, die das Buch Genesis enthält, handelt es sich bei den beiden anderen Codices um Evangelienhandschriften.

Der Griechische Text des Codex repräsentiert den byzantinischen Text und wird der Kategorie V zugeordnet.[1]

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Literatur

  • Harry Stovell Cronin: Codex Chrysopurpureus Sinopensis, In: The Journal of Theological Studies 2, 1900–1901, S. 590–600.
  • Henri Omont: Notice sur un très ancien manuscrit grec de l’évangile de saint Matthieu... In: Notices et extraits des manuscrits de la Bibliothèque Nationale et autres bibliothèques Bd. 36, 2, 1901, S. 599–675.
  • André Grabar: Les peintures de l’Évangéliaire de Sinope (Bibliothèque nationale, Suppl. gr. 1286). Paris 1948.
  • Petra Sevrugian: Der Rossano-Codex und die Sinope-Fragmente. Miniaturen und Theologie = Manuskripte für Kunstwissenschaft in der Wernerschen Verlagsgesellschaft 35. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 1990. ISBN 978-3-88462-934-5
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Einzelnachweise

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