Top-Fragen
Zeitleiste
Chat
Kontext

Erzbistum Stettin-Cammin

römisch-katholisches Erzbistum in Polen Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Erzbistum Stettin-Cammin
Remove ads

Das Erzbistum Stettin-Cammin (lateinisch Archidioecesis Sedinensis-Caminensis, polnisch Archidiecezja szczecińsko-kamieńska) ist ein Erzbistum in Polen. Der Erzbischof von Stettin-Cammin ist gleichzeitig Metropolit der gleichnamigen Kirchenprovinz, der die Bistümer Köslin-Kolberg und Zielona Góra-Gorzów als Suffraganbistümer unterstellt sind. Bischofskirche ist die Jakobskathedrale in Stettin und als Konkathedrale der Dom zu Cammin (Kamień Pomorski).

Schnelle Fakten Basisdaten, Kirchenprovinz ...
Remove ads

Geschichte

Zusammenfassung
Kontext
Thumb
Die Jakobskathedrale in Stettin

Im Mittelalter bestand für das Stettiner Pommern das Bistum Cammin, das 1140 von Papst Innozenz II. gegründet und als exemtes Bistum direkt dem heiligen Stuhl unterstellt worden war, weil im Widerstreit das deutsche Erzbistum Magdeburg und das polnische Erzbistum Gnesen gleichermaßen die Aufsicht beanspruchten. Cammin war erst seit 1175 Bischofssitz. Ab 1544 wurden evangelische Bischöfe eingesetzt. Das Bistum erlosch 1650 infolge des zwei Jahre zuvor geschlossenen Westfälischen Friedens.

Am 28. Juni 1972 errichtete Papst Paul VI. mit der Apostolischen Konstitution Episcoporum Poloniae coetus aus Territorien des Bistums Berlin, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf Grund des Potsdamer Abkommens von Polen verwaltet und 1950 im Görlitzer Vertrag durch die DDR, mit dem 1970 unterschriebenen und am 17. Mai 1972 ratifizierten Warschauer Vertrag auch durch die Bundesrepublik Deutschland als polnisches Staatsgebiet anerkannt wurden, die Bistümer Stettin-Cammin und Köslin-Kolberg und ordnete sie als Suffragandiözesen der Kirchenprovinz Gnesen zu.[1] Kathedralkirche wurde die Jakobskathedrale in Stettin (seit 1983 Basilica minor[2]); Konkathedrale ist der Camminer Dom in Kamień Pomorski (Cammin).

Bei der Neustrukturierung der polnischen Bistümer im Jahr 1992 (Apostolische Konstitution Totus Tuus Poloniae Populus vom 25. März) wurde Stettin-Cammin zum Erzbistum erhoben und ihm die Bistümer Koszalin-Kołobrzeg (Köslin-Kolberg) und Zielona Góra-Gorzów (Grünberg-Landsberg) unterstellt.[3]

Remove ads

(Erz-)Bischöfe

Weihbischöfe

Dekanate

Das Erzbistum Stettin-Cammin ist in 36 Dekanate untergliedert:

Die zur Anzeige dieser Grafik verwendete Erweiterung wurde dauerhaft deaktiviert. Wir arbeiten aktuell daran, diese und weitere betroffene Grafiken auf ein neues Format umzustellen. (Mehr dazu)
Entwicklung der Mitgliederzahlen
Remove ads

Siehe auch

Commons: Erzbistum Stettin-Cammin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

Loading related searches...

Wikiwand - on

Seamless Wikipedia browsing. On steroids.

Remove ads