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Großer Preis von Deutschland 1970

Formel-1-Rennen Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Großer Preis von Deutschland 1970
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Der Große Preis von Deutschland 1970 (offiziell XXXII Großer Preis von Deutschland) fand am 2. August auf dem Hockenheimring in Hockenheim statt und war das achte Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1970.

Schnelle Fakten Renndaten, Pole-Position ...
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Berichte

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Hintergrund

Wegen Sicherheitsmängeln am Nürburgring, die die Fahrer im Vorfeld kritisiert hatten, wurde das Rennen ausnahmsweise nicht dort, sondern erstmals auf dem Hockenheimring ausgetragen. Als Reaktion auf den tödlichen Unfall von Jim Clark während eines Formel-2-Rennens zwei Jahre zuvor war diese Strecke im Gegensatz zum Nürburgring inzwischen mit Leitplanken ausgestattet worden. Zudem wurden im Bereich der langen Waldgeraden zwei Schikanen eingefügt, um die Geschwindigkeiten zu reduzieren. Die später ergänzte Ostkurven-Schikane bestand damals allerdings noch nicht.

Dan Gurney hatte seine Formel-1-Karriere nach dem Großen Preis von Großbritannien zwei Wochen vor dem Rennen beendet und wurde bei McLaren durch Peter Gethin ersetzt.

Training

Jacky Ickx und Clay Regazzoni bestätigten mit den Startplätzen eins und drei den Aufwärtstrend bei Ferrari, der bereits seit einigen Rennen erkennbar war. Sie rahmten den WM-Führenden Jochen Rindt auf Platz zwei ein. Für Ferrari war es die 50. Pole-Position in der Teamgeschichte. Der amtierende Weltmeister Jackie Stewart musste von einem für seine Verhältnisse enttäuschenden siebten Platz starten.

Hubert Hahne, der als Privatfahrer in einem eigenen March 701 für das Rennen gemeldet war, verfehlte die Qualifikation. Es war sein letzter Versuch, an einem Grand Prix teilzunehmen. Silvio Moser, Andrea de Adamich und Brian Redman wurden ebenfalls nicht zum Start zugelassen.

Rennen

Nach dem Start behielt Ickx zunächst die Führung vor Rindt. Zusammen mit Joseph Siffert, Chris Amon und Clay Regazzoni bildete sich ein Führungsquintett, das sich gegenseitig Windschattenduelle lieferte. Siffert konnte das Tempo nicht dauerhaft halten und fiel zurück. Nachdem Regazzoni und Amon nach etwa drei Vierteln der Renndistanz mit technischen Defekten ausgeschieden waren, blieb lediglich ein Zweikampf an der Spitze zwischen Rindt und Ickx, den Rindt knapp für sich entschied. Der Drittplatzierte Denis Hulme hatte im Ziel rund 80 Sekunden Rückstand auf die beiden.[1]

Für Rindt sollte es der vierte Sieg in Folge und sein letzter Grand-Prix-Sieg sein.

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Meldeliste

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Klassifikationen

Startaufstellung

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Rennen

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WM-Stände nach dem Rennen

Zusammenfassung
Kontext

Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2, 1 Punkt(e). Die besten sechs Ergebnisse der ersten sieben und die besten fünf der letzten sechs Rennen zählten zur Meisterschaft. In der Konstrukteurswertung zählten dabei nur die Punkte des bestplatzierten Fahrers eines Teams.

Fahrerwertung

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Konstrukteurswertung

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Einzelnachweise

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