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Großer Preis von Japan 1977
Formel-1-Rennen Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Große Preis von Japan 1977 (offiziell XIII Japanese Grand Prix) fand am 23. Oktober auf dem Fuji International Speedway in Oyama statt und war das 17. und letzte Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1977.
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Zusammenfassung
Kontext
Hintergrund
Die mit 17 WM-Läufen zum damaligen Zeitpunkt längste Formel-1-Saison der Geschichte endete wie im Vorjahr mit dem Großen Preis von Japan. Da sich die Teams Copersucar, Williams, Renault und Hesketh gegen eine Teilnahme entschieden und zudem March mit nur einem Wagen antrat – Marchs zweiter Stammfahrer Ian Scheckter konnte wegen Problemen mit seinem Visum nicht nach Japan einreisen[1] –, konnten aufgrund des vergleichsweise kleinen Starterfeldes erstmals seit dem Großen Preis der USA West alle angereisten Fahrer am Rennen teilnehmen.
Drei einheimische Gaststarter ergänzten das Feld. Die beiden Fahrzeuge des Herstellers Kojima, die von Kazuyoshi Hoshino und Noritake Takahara pilotiert wurden, waren mit Bridgestone-Reifen ausgestattet. Das Privatteam Meiritsu Racing meldete einen Tyrrell 007 für Kunimitsu Takahashi und absolvierte den letzten Grand-Prix-Einsatz des Reifenherstellers Dunlop.
Ligier brachte erstmals in dieser Saison einen zweiten JS7 an den Start. Jean-Pierre Jarier, der den Wagen pilotieren durfte, absolvierte somit während einer Saison Grand-Prix-Einsätze für drei unterschiedliche Teams.
Gunnar Nilsson, Hans Binder und Alex Ribeiro bestritten ihren letzten Grand Prix.
Training
Der Vorjahressieger Mario Andretti sicherte sich die Pole-Position vor James Hunt. Dahinter bildeten die beiden Brabham-Werkspiloten John Watson und Hans-Joachim Stuck die zweite Startreihe vor Jacques Laffite und Jody Scheckter.[2]
Rennen
Hunt übernahm die Führung, während Andretti nach einem schlechten Start auf den achten Platz hinter Scheckter, Jochen Mass und Clay Regazzoni sowie Watson, Laffite und Stuck zurückfiel. In der zweiten Runde kollidierte Andretti mit Laffite und schied aus. Beim Versuch, einem Rad auszuweichen, das von Andrettis Lotus 78 abgerissenen war, verunfallten kurz darauf Binder und Takahara.
Aufgrund eines zu späten Bremsmanövers am Ende der Start-Ziel-Geraden prallte Gilles Villeneuve in der sechsen Runde in das Heck des Tyrrell P34 von Ronnie Peterson. Sein Ferrari 312T2 überschlug sich über die Streckenbegrenzung hinweg. Der Kanadier blieb zwar unverletzt, ein Fotograf sowie ein Sportwart, die sich in der Sperrzone aufgehalten hatten, starben jedoch bei dem Unfall.
Unterdessen gingen Mass und Watson an Regazzoni und Scheckter vorbei und belegten somit die Plätze zwei und drei. Diese Reihenfolge änderte sich in der 29. Runde, als Mass wegen eines Motorschadens und Watson aufgrund eines Getriebeproblems ausschieden. Scheckter gelangte dadurch wieder auf den zweiten Rang, wurde jedoch fünf Runden später von Regazzoni überholt. Dieser wurde in Runde 44 ebenfalls Opfer eines Motorschadens. Carlos Reutemann, der zuvor Scheckter überholt hatte, nahm daraufhin den zweiten Platz ein. Laffite überholte ihn in Runde 48, schied jedoch in der vorletzten Runde wegen Kraftstoffmangels aus, wodurch Reutemann letztlich den zweiten Platz vor Patrick Depailler und Alan Jones erreichte. Laffite wurde als Fünfter gewertet vor Riccardo Patrese, der als Sechster seinen ersten WM-Punkt erzielte.[3]
Für Hunt war dies der zehnte und letzte Grand-Prix-Sieg.
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Meldeliste
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Klassifikationen
Startaufstellung
Rennen
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WM-Stände nach dem Rennen
Zusammenfassung
Kontext
Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e). Es zählten nur die besten acht Ergebnisse aus den ersten neun Rennen und die besten sieben Ergebnisse aus den letzten acht Rennen. In der Konstrukteurswertung zählte nur das Ergebnis des bestplatzierten Fahrers eines Teams. Streichresultate sind in Klammern gesetzt.
Fahrerwertung
Konstrukteurswertung
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Einzelnachweise
Weblinks
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