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Hermes Award
Innovationspreis der Hannover Messe Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Hermes Award ist seit 2004 jährlich verliehener Technologie-Innovations-Preis der Hannover Messe, des Landes Niedersachsen und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Mit 100.000 Euro Preisgeld zählt er zu den höchstdotierten Technologie-Wettbewerben weltweit.[1] Die Verleihung findet am Eröffnungstag der Hannover Messe durch den Minister oder die Ministerin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung statt.[2][3]
Vergeben wird er von einer Jury mit Experten aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Gesellschaft[4] für innovative technische Produkte und Verfahren, die folgende vier Prüfkriterien erfüllen:[5]
- Technologischer Innovationsgrad
- Nutzen für Industrie, Umwelt und Gesellschaft,
- Wirtschaftlichkeit
- Umsetzungsreife
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Preisträger
- 2004 eStop aus Grafrath bei München für eine mechatronische Keilbremse (siehe Bernd Gombert)[6]
- 2005 ifm electronic aus Essen für einen innovativen Abstandssensor[7]
- 2006 Harting Mitronics aus Biel (Schweiz) für einen RFID-Transponder, der selbst in der Nähe von Metallen und Flüssigkeiten eingesetzt werden kann[8][9]
- 2007 Bayer Technology Services aus Leverkusen für eine neue Lasertechnologie zur Produktauthentifizierung[10]
- 2008 Zenergy Power GmbH aus Rheinbach gemeinsam mit der Bültmann GmbH aus Neuenrade für die Entwicklung eines Induktionsheizers mit 80 % Wirkungsgrad[11]
- 2009 Voith Turbo Wind GmbH & Co. KG für ein mechatronisches Antriebssystem zur hochdynamischen Drehzahlregelung in Windenergieanlagen[12]
- 2010 LPKF Laser & Electronics AG aus Garbsen für das LDS-Verfahren, das Leiterstrukturen auf dreidimensionale Kunststoff-Bauteile aufbringt.[13]
- 2011 Krautzberger GmbH aus Eltville für ein innovatives Dampfspritzverfahren. Dabei wird die derzeit zum Einsatz kommende Druckluft zum Spritzen durch Dampf ersetzt.[14]
- 2012 Phoenix Contact GmbH & Co. KG aus Blomberg für ein Blitzstrommesssystem LM-S, welches in Windkraftanlagen überwacht, wann und in welcher Größe ein Blitz eingeschlagen ist.[15][16]
- 2013 Bosch-Rexroth AG aus Lohr am Main in Bayern für das Projekt Open Core Engineering[17]
- 2014 SAG GmbH für das Produkt iNES, ein Verteilnetzmanagement mit dem ein konventionelles Niederspannungsnetz zu einem Smart Grid umgerüstet werden kann[18]
- 2015 Wittenstein AG für Galaxie, eine neue Getriebegattung[19]
- 2016 Harting AG & Co. KG, Espelkamp, für MICA (Modular Industry Computing Architecture)[20][21]
- 2017 Schunk GmbH & Co. KG aus Lauffen am Neckar für den kollaborativen Greifer JL1[22]
- 2018 Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG aus Weil am Rhein für iTHERM TrustSens TM371 (ein hygienisches Kompaktthermometer mit einem selbstkalibrierenden Sensor)[2][23]
- 2019 NanoWired GmbH aus Gernsheim für KlettWelding Tape (ein Klettverschluss zur schnellen, dauerhaften und umweltfreundlichen Verbindung bei Raumtemperatur für die Elektronikfertigung)[24][25]
- 2020 Trumpf (omlox – open location standard)[26][27]
- 2021 Bosch Rexroth (weltweit erster elektrischer Aktuator zur Ansteuerung von Prozess-Ventilen unter Wasser)[28]
- 2022 Sumitomo Cyclo Drive Germany (komplett integrierter Antrieb für Roboteranwendungen und Automatisierungstechnik)[29]
- 2023 Bosch Rexroth (sensorgestütztes Ausgleichsmodul (Endeffektor) für Roboter)[30]
- 2024 Schunk (2D Grasping-Kit)[31]
- 2025 Siemens AG (KI-gestützte Industrial Copilots)[32]
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Literatur
- Wolfgang Wahlster, Dieter Beste: Hermes Award als Technologie-Innovationspreis auf der Hannover Messe, Springer 2016, ISBN (Print) 978-3-658-12833-3
Weblinks
Einzelnachweise
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