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Herzogtum Oberbayern
Herzogtum Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Das Herzogtum Oberbayern war ein spätmittelalterliches wittelsbachisches Teilherzogtum. Es bestand von der ersten bayerischen Landesteilung 1255 bis zur Wiedervereinigung Bayerns 1340 und von der zweiten bayerischen Landesteilung 1349 bis zum Tod Herzog Meinhards 1363. Danach fiel es zunächst an Bayern-Landshut und wurde später in Bayern-München und Bayern-Ingolstadt aufgeteilt.

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Spätere Namensverwendung
Das Herzogtum Bayern-München, das als unabhängiges Teilherzogtum bis zur Wiedervereinigung Bayerns nach dem Landshuter Erbfolgekrieg (1504/05) bestand, wurde insbesondere nach der Vereinigung von Bayern-Ingolstadt 1447 mit Bayern-Landshut oft verkürzt als Herzogtum Oberbayern bezeichnet. Die Bezeichnung Herzogtum Oberbayern blieb nachfolgend als Begriff für das Gebiet der beiden Rentmeisterämter München und Burghausen („Oberland“) des späteren Kurfürstentums Bayern in Gebrauch, bis es 1808 zur Neuorganisation Bayerns unter Graf Montgelas kam. Seit 1837 gibt es einen Regierungsbezirk Oberbayern, um laut König Ludwig I. „die Benennung der einzelnen Haupt-Landestheile auf die ehrwürdige Grundlage der Geschichte zurückzuführen“.
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Liste der Herzöge von Oberbayern
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Gesamtbayerische Herzöge sind hellbraun, oberbayerische orange und niederbayerische hellgrün dargestellt. Blau steht für Bayern-Landshut und dunkelgrün für Straubing-Holland.

Literatur
- Max Spindler, Andreas Kraus (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Geschichte. 2. Auflage. 2. Band. C. H. Beck, München 1988, ISBN 3-406-32320-0.
- Wilhelm Störmer: Die wittelsbachischen Landesteilungen im Spätmittelalter (1255–1505). In: Suzanne Bäumler, Evamaria Brockhoff, Michael Henker (Hrsg.): Von Kaisers Gnaden. 500 Jahre Pfalz-Neuburg. Haus der Bayerischen Geschichte, Augsburg 2005, ISBN 3-937974-01-6, S. 17–23.
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