Ketzendorf

Ortsteil von Buxtehude in Landkreis Stade, Niedersachsen Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ketzendorf

Ketzendorf (plattdeutsch Ketzendörp) ist eine innerhalb der niedersächsischen Stadt Buxtehude südöstlich gelegene Ortschaft im Landkreis Stade. Ketzendorf und Ovelgönne bilden zusammen die Ortschaft Ovelgönne/Ketzendorf.

Schnelle Fakten Stadt Buxtehude ...
Ketzendorf
KetzendörpVorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/Alternativname
Stadt Buxtehude
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Wappen von Ketzendorf
Koordinaten: 53° 27′ N,  46′ O
Höhe: 1 m ü. NHN
Einwohner: 618 (31. Dez. 2020)[1]
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 21614
Vorwahl: 04168
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Ketzendorf (Niedersachsen)
Lage von Ketzendorf in Niedersachsen
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Nachbargemeinden

Im Nordosten grenzt Ketzendorf an Neu Wulmstorf, im Osten an Wulmstorf und Daerstorf, im Südosten an Elstorf, im Süden an Ardestorf im Westen an Immenbeck und im Nordwesten an Ovelgönne.

Geschichte

Funde von zahlreichen Feuersteingeräten südöstlich des Viertberges in den 1930er Jahren zeigen eine Besiedlung der Gegend in einem frühen Abschnitt der mittleren Steinzeit oder Magdalénien (Hamburger Stufe).[2] Bei Ketzendorf gibt es 17 Hünengräber.

1810 bis 1814 lag Ketzendorf im Mairie Moisburg im Kanton Buxtehude im Arrondissement Lüneburg im Département des Bouches de l’Elbe des Französischen Kaiserreichs und zählte 90 Einwohner.[3]

Am Südende des Gemeindegebietes wurde 1983 die Siedlungsabfalldeponie Ketzendorf II eingerichtet und durch den Landkreis Stade betrieben. Sie ist inzwischen stillgelegt.[4]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr ...
Jahr 1812 1910 1925 1933 1939
Einwohnerzahl 90[3] 160[5] 148[6] 152[6] 177[6]
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Eingemeindungen

Am 1. Mai 1964 wurde die Exklave Bredenheide in die Gemeinde Wulmstorf umgegliedert.

Ketzendorf wurde mit dem Gebietsänderungsvertrag am 1. Juli 1972 in die Stadt Buxtehude eingegliedert.[7][8] Ketzendorf gehörte vorher zum Landkreis Harburg und noch heute zur ev. Kirchengemeinde Elstorf.

Literatur

  • Claus Ahrens: Das frühmittelalterliche Gräberfeld von Ketzendorf. 1977.

Einzelnachweise

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