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Panagia

Titel der Gottesmutter in den Ostkirche und der Orthodoxie Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Panagia
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Die Ikone der Blacherniotissa Panagia (auch Panhagia, Panaghia; griechisch Παναγία „die Allheilige, die Allerheiligste“) ist in der byzantinischen Ikonografie ein bestimmter Typus eines Marienbildes und geht auf drei Gnadenbilder in der Blachernenkirche im Stadtviertel Blachernai in Konstantinopel zurück.[1] (Siehe: Maria orans)

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Fresko der Panagia im Kloster Kičevo in Mazedonien
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Der Name

Panagia ist in der griechisch-orthodoxen Liturgie eine sehr häufige Bezeichnung der als Jungfrau verehrten Maria, der Mutter Jesu. Der Kosename heißt Panagitsa (Παναγίτσα).

Während bei Frauen der Name Maria sehr häufig ist, tragen viele Männer den sinngleichen Vornamen Panagiotis (Παναγιώτης). Es gibt aber auch die weibliche Namensvariante Panagiota (Παναγιὡτα).

Ikonografie

Die Panagia ist eine Variante der Muttergottes vom Zeichen (Platytera). Sie wird frontal mit oder ohne Jesuskind dargestellt und ist von Engeln und Heiligen umgeben.[2]

Die Verehrung der Panagia ist in Griechenland weit verbreitet.

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Siehe auch

Literatur

  • Wiley-Blackwell: The Blackwell Dictionary of Eastern Christianity. Oxford 2001, ISBN 0-631-23203-6, S. 368 (englisch).
  • Lorenzo Ceolin: L’iconografia dell’immagine della madonna. Storia e Letteratura, Rom 2005, ISBN 88-8498-155-7, S. 41 (italienisch, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Commons: Panagia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Panhagia. In: Duden.de. Abgerufen am 29. August 2017.
  • Panagia. In: Garzantilinguistica.it. Abgerufen am 28. August 2017 (italienisch).
  • Panagia. In: Treccani.it. Abgerufen am 28. August 2017 (italienisch).

Einzelnachweise

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