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Phil Bauhaus
deutscher Radrennfahrer Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Phil Bauhaus (* 8. Juli 1994 in Bocholt) ist ein deutscher Radrennfahrer. Er gilt als starker Sprinter.[1]

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Karriere
Zusammenfassung
Kontext
2013 gewann Phil Bauhaus mit einer Etappe der Bulgarien-Rundfahrt sein erstes internationales Straßenrennen. Bei den Deutschen U23-Straßenmeisterschaften 2014 belegte Bauhaus Rang zwei, beim Rennen der Elite wurde er hinter André Greipel und John Degenkolb Dritter. Zur Saison 2015 wechselte er zum Team Bora-Argon 18.[1] Für diese Mannschaft gewann er 2016 die Abschlussetappe der Dänemark-Rundfahrt, eines Etappenrennens der hors categorie.
Mit dem Giro d’Italia 2017 bestritt Bauhaus seine erste Grand Tour. Er platzierte sich in Massensprintankünften dreimal unter den ersten Zehn, darunter einmal als Vierter und leistete Mannschaftsarbeit für den Gesamtführenden Tom Dumoulin. Er musste das Rennen auf der 17. Etappe ermüdet aufgeben.[2] Sein bis dahin größter Erfolg gelang ihm beim Critérium du Dauphiné 2017, wo er im Massensprint die fünfte Etappe für sich entschied.[3] Bei der Abu Dhabi Tour 2018 gewann er im Sprint die dritte Etappe, wenige Millimeter vor Marcel Kittel. Bei der Auftaktetappe der BinckBank Tour wurde er vom Straßenweltmeister Peter Sagan im Zielsprint knapp geschlagen.[4]
Zur Saison 2019 wechselte Bauhaus zum Team Bahrain-Merida, zu dem auch Marcel Sieberg wechselte, der Bauhaus in den Sprints unterstützen sollte.[5] Bauhaus gewann in seinem ersten Jahr bei dieser Mannschaft den italienischen Halbklassiker Coppa Bernocchi und zu Saisonbeginn 2020 die Gesamtwertung und zwei Etappen der Saudi Tour.
Auch in die Saison 2021 startete er erfolgreich mit einem Sprintsieg auf der letzten Etappe der Tour de La Provence.[6] Er gewann er je zwei Etappen der Ungarn-Rundfahrt und der Slowenien-Rundfahrt. Im Bergaufsprint der Auftaktetappe der Polen-Rundfahrt gewann er sein zweites Rennen der WorldTour.[7] Beim Tirreno–Adriatico 2022 entschied er den hektischen Sprint der letzten Etappe für sich.[8]
Zu Saisonbeginn 2023 gewann er mit der ersten Etappe der Tour Down Under ein weiteres Rennen der WorldTour, ehe er auch bei Tirreno–Adriatico 2024 erfolgreich war. Nach einem Etappensieg bei der Slowenien-Rundfahrt ging er bei der Tour de France 2024 an den Start, wo er Zweiter im Massensprint der 16. Etappe wurde.
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Erfolge
- 2013
- eine Etappe Bulgarien-Rundfahrt
- 2014
- Skive-Løbet
- zwei Etappen Portugal-Rundfahrt
Deutsche Meisterschaft – Straßenrennen (U23)
Deutsche Meisterschaft – Straßenrennen
- eine Etappe Baltic Chain Tour
- Kernen Omloop Echt-Susteren
- 2016
- eine Etappe Tour d’Azerbaïdjan
- eine Etappe Oberösterreich-Rundfahrt
- eine Etappe Dänemark-Rundfahrt
- 2017
- eine Etappe Critérium du Dauphiné
- 2018
- eine Etappe Abu Dhabi Tour
- 2019
- 2020
- Gesamtwertung und zwei Etappen Saudi Tour
- 2021
- eine Etappe Tour de La Provence
- zwei Etappen und Punktewertung Tour de Hongrie
- zwei Etappen Slowenien-Rundfahrt
- eine Etappe Polen-Rundfahrt
- 2022
- eine Etappe Tirreno–Adriatico
- eine Etappe Polen-Rundfahrt
- 2023
- eine Etappe Tour Down Under
- 2024
- eine Etappe Tirreno–Adriatico
- eine Etappe Slowenien-Rundfahrt
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Wichtige Platzierungen
Legende: DNF: did not finish, aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung aus dem Rennen genommen.
Legende: DNF: did not finish, aufgegeben oder wegen Zeitüberschreitung nicht klassifiziert.
Weblinks
Commons: Phil Bauhaus – Sammlung von Bildern
- Phil Bauhaus in der Datenbank von Radsportseiten.com
- Phil Bauhaus in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
- Phil Bauhaus in der Datenbank von rad-net.de
Einzelnachweise
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