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Rajon Krywyj Rih
Gebiet im Oblast Dnipropetrowsk, Ukraine (im Jahr 2020 gegründet) Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Rajon Krywyj Rih (ukrainisch Криворізький район; russisch Криворожский район/Kriworoschski rajon) ist eine Verwaltungseinheit innerhalb der Oblast Dnipropetrowsk im Zentrum der Ukraine.
Der Verwaltungssitz ist die Stadt Krywyj Rih. Die Stadt liegt 145 km südwestlich der Oblasthauptstadt Dnipro und 250 km nordöstlich von Odessa. Die nach den zwei weiteren Städten Apostolowe und Selenodolsk nächstgrößere Ortschaft des Rajons ist das Dorf Losuwatka, noch vor den zwei im Rajon gelegenen Siedlungen städtischen Typs.

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Geschichte
Der Rajon Krywyj Rih wurde am 7. März 1923 gegründet[1]. Im Jahr 1962 wurde er im Zusammenhang mit der Reorganisation des ländlichen Raums aufgelöst. Sein Territorium wurde unter den Rajonen Sofijiwka, Schyroke, Apostolowe und dem Rajon Pjatychatky aufgeteilt. Im Jahr 1965 wurde der Rajon wieder hergestellt und ist seit 1991 ein Teil der heutigen Ukraine.
Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zur Auflösung des alten Rajons und einer Neugründung unter Vergrößerung des Rajonsgebietes um die Rajone Apostolowe, Schyroke und Sofijiwka sowie der bis dahin unter Oblastverwaltung stehenden Stadt Krywyj Rih.[2]
- Rajon Krywyj Rih bis Juli 2020
- Rajonsgebiet ab Juli 2020
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Geographie
Zusammenfassung
Kontext
Der Rajon liegt im Südwesten der Oblast Dnipropetrowsk und grenzt im Norden an den Rajon Kamjanske, im Nordosten an den Rajon Dnipro, im Osten an den Rajon Nikopol, im Südosten an den Rajon Kachowka (in der Oblast Cherson gelegen), im Süden an den Rajon Beryslaw (Oblast Cherson), im Westen an den Rajon Baschtanka (in der Oblast Mykolajiw gelegen) sowie an den Rajon Kropywnyzkyj und Rajon Oleksandrija (in der Oblast Kirowohrad gelegen).
Bis Juli 2020 grenzte er im Norden an den Rajon Pjatychatky, im Nordosten an den Rajon Sofijiwka, im Südosten an den Rajon Apostolowe, im Süden an den Rajon Schyroke, im Südwesten mit dem Rajon Kasanka an die Oblast Mykolajiw und im Nordwesten an die Oblast Kirowohrad mit den Rajonen Dolynska und Petrowe. Der Rajon umgab den gesamten nördlichen Bereich der kreisfreien Stadt Krywyj Rih und lag zum Teil im Krywbass, der wohl wichtigsten Eisenerzregion Osteuropas.
Der größte Fluss der Region ist die Inhulez, ein Nebenfluss des Dnepr, der oberhalb von Krywyj Rih zum über 26 m² großen Karatschuniwka-Stausee angestaut ist. Ein weiterer Fluss ist die Saksahan, die bei Krywyj Rih in den Inhulez mündet.
Verkehrsanbindung
Die nationale Fernstraße N 11 verläuft von Nordosten nach Südwesten durch den Rajon und verbindet ihn mit den grenznahen Ortschaften Sofijiwka und Kasanka und weiterführend mit Dnipro und Mykolajiw. Sie kreuzt sich in Krywyj Rih mit der nationalen Fernstraße N 23, die den Rajon von Nordwesten nach Südosten durchquert und den Rajon mit Kropywnyzkyj und den Städten im Süden der Oblast und Saporischschja verbindet.
Bei dem Dorf Losuwatka befindet sich der kleine Verkehrsflughafen Krywyj Rih.
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Administrative Gliederung
Zusammenfassung
Kontext
Auf kommunaler Ebene ist der Rajon in 15 Hromadas (3 Stadtgemeinden, 2 Siedlungsgemeinden und 10 Landgemeinden) unterteilt[3], denen jeweils einzelne Ortschaften untergeordnet sind.
Zum Verwaltungsgebiet gehören:
- 3 Städte
- 4 Siedlungen städtischen Typs
- 258 Dörfer
- 18 Ansiedlungen
Die Hromadas sind im Einzelnen:
- Stadtgemeinde Krywyj Rih
- Stadtgemeinde Apostolowe
- Stadtgemeinde Selenodolsk
- Siedlungsgemeinde Schyroke
- Siedlungsgemeinde Sofijiwka
- Landgemeinde Dewladowe
- Landgemeinde Hlejuwatka
- Landgemeinde Hretschani Pody
- Landgemeinde Hruschiwka
- Landgemeinde Karpiwka
- Landgemeinde Losuwatka
- Landgemeinde Nowolatiwka
- Landgemeinde Nowopillja
- Landgemeinde Nywa Trudowa
- Landgemeinde Wakulowe
Auf kommunaler Ebene war der Rajon bis Juli 2020 in zwei Siedlungsratsgemeinden und 17 Landratsgemeinden unterteilt, denen jeweils einzelne Ortschaften untergeordnet waren.
Zum Verwaltungsgebiet gehörten:
Siedlungen städtischen Typs
Dörfer und Siedlungen
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Bevölkerung
Die Bevölkerung setzte sich im Rajon laut Volkszählung 2001 wie folgt zusammen:
Ukrainer: 89,5 %, Russen: 8,2 %, Weißrussen: 0,8 %, Armenier: 0,3 %, Juden: 0,01 %
Bevölkerungsentwicklung | ||||||
Jahr | ||||||
1970 | 1979 | 1989 | 2001 | 2007 | 2013 | |
---|---|---|---|---|---|---|
46.207[16] | 46.112[17] | 45.758[18] | 43.759 | 43.748[19] | 44.972 |
Weblinks
Siehe auch
Einzelnachweise
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