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Spezifische Drehzahl
Begriff Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Die spezifische Drehzahl (Formelzeichen [1] oder [2]) einer Strömungsmaschine (Turbine, Kreiselpumpe, Laufrad) ist diejenige gedachte Drehzahl, bei der eine geometrisch ähnliche Maschine mit einer hydraulischen Fallhöhe oder Förderhöhe von 1 m bei einem Volumenstrom von 1 m³/s ihren besten Wirkungsgrad hat.
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Definition
Zusammenfassung
Kontext
Die spezifische Drehzahl errechnet sich gemäß:
mit
- =spezifische Drehzahl in 1/min
- =Drehzahl in 1/min
- =Volumenstrom in m³/s
- =Referenzvolumenstrom: 1 m³/s
- =Fallhöhe bzw. Förderhöhe in m
- =Referenzfall- bzw. -förderhöhe: 1 m.
Zur Berechnung verwendet man dimensionslose bzw. normierte Werte im Zähler und im Nenner.
Die ursprüngliche, nicht dimensionsechte Form der Definition in Form einer Zahlenwertgleichung mit alten Einheiten, die zur Zeit ihrer Entstehung galten, wurde von Rudolf Camerer im Jahr 1902 aufgestellt:
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Anwendung
Die spezifische Drehzahl dient zur Auslegung von Turbinen und Pumpen. Für verschiedene Arten von Laufrädern sind verschiedene spezifische Drehzahlen typisch:
- für Turbinen steigen sie von der Pelton- über die Francis- zur Kaplan-Turbine hin an,
- für Pumpen steigen sie über die Verdränger-, Seitenkanal- sowie die Radial- und Axialpumpe an.
Sonstiges
Es gibt auch eine anders definierte spezifische Drehzahl bei Elektromotoren.
Siehe auch
Einzelnachweise
Literatur
Weblinks
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