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Trommersche Probe
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Die Trommersche Probe (auch Reduktion nach Trommer, Trommer-Test, Trommer-Probe, Trommer-Reaktion, Trommer-Zuckerprobe[1]) ist eine chemisch-analytische Methode und dient als sogenannte Zuckerprobe dem Nachweis von Zuckern (Aldosen und Ketosen).[2] Sie wurde 1841 von Karl August Trommer (1806–1879)[3] zum Nachweis von Glucose im Harn entwickelt. Natronlauge (oder Kalilauge) und Kupfersulfat werden zusammen mit der Probelösung erhitzt. In Gegenwart reduzierender Substanzen entsteht eine gelbrote wolkige Trübung von Kupfer(I)-hydroxid bzw. und braunroter Niederschlag von Kupfer(I)-oxid, was eine positive Trommersche Probe bedeutet.[3]

Kupfer(II)-Ionen werden bei der Trommer-Probe zu Kupfer(I)-Ionen reduziert.
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Siehe auch
Die Reduktion von Kupfersulfat zu Kupferoxid ist auch das Prinzip anderer Indikatorreaktionen. Beispielhaft seien genannt:
- Fehling-Probe[2]
- Benedict-Reagenz (Benidict-Probe)[2]
- Methode nach Luff-Schoorl
Einzelnachweise
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