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Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler
deutscher Berufsverband der Büchsenmacher und des Waffenfacheinzelhandels Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Verband Deutscher Büchsenmacher und Waffenfachhändler e. V. (VDB) wurde 1949 gegründet und versteht sich als bundesweiter Interessenverband der Büchsenmacher sowie des Waffenfacheinzelhandels. Hierzu betreut er seine Mitglieder und bildet diese weiter aus. Er versteht sich als Schnittstelle zwischen Produzenten, Großhandel und Importeuren einerseits und den Nutzern des Waffenfacheinzelhandels, wie etwa Jägern, Sportschützen, Waffensammlern, Airsoftlern, Paintballern etc., für welchen er den Marktplatz PROGUN betreibt, andererseits, wobei er über die Geschäftstätigkeit seiner Mitglieder keine Kontrolle ausübt.
Weiterhin bietet er neben zahlreichen Serviceleistungen einen digitalen Waffenmarkt an. Gemeinsam mit anderen Verbänden war der VDB 1997 Mitbegründer des damaligen Forums Waffenrecht, dem heutigen Bundesverband zivile Legalwaffen, aus dessen Vorstand er am 16. Januar 2024 ausgeschlossen wurde[1], sowie des Europäischen Waffenfachhandelsverbandes (A.E.C.A.C.) und ist ideeller Träger der IWA OutdoorClassics.[2]
Der VDB ist gemäß ISO 9001:2015 zertifiziert[3] und gemäß Lobbyregistergesetz im Lobbyregister[4] eingetragen.
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Politische Positionen
Zusammenfassung
Kontext
- Verbesserung der inneren Sicherheit im Konsens mit einem praxisfähigen Waffenrecht ohne rein bürokratische Verschärfungen und Einschränkungen
- Verbesserung der Dialogfähigkeit und Modernisierung des Nationalen Waffenregisters
- Evidenzbasierte Entscheidungen der politischen Akteure durch eine differenziertere Erfassung der Tatmittel in der polizeilichen Kriminalstatistik
- Beibehaltung des erlaubnisfreien Erwerbs von freien Waffen und Abwehrmitteln
- Entlastung von KMU und Bürokratieabbau
- Sicherung und Ausbau der Absatzmärkte der Mitgliedsunternehmen[5]
Aktionen
Petition
Im Januar 2023 startete der VDB unter der Überschrift „Gegen die geplanten Freiheitseinschränkungen seitens der Bundesinnenministerin Nancy Faeser“ auf openPetition eine Eingabe an die FDP, um eine Änderung des Waffenrechtes zu verhindern, bei welcher insgesamt 74.040 Unterschriften gesammelt wurden.[6]
„Next Guneration“
Beginnend mit dem 29. September 2023 wurde vom VDB in den sozialen Medien die Aktion Next Guneration gestartet, welche eine grundlegende Reform des Waffenrechtes fordert, die mit einer Entbürokratisierung, Harmonisierung und Entschärfung einhergehen soll. Diese Forderungen sind bislang:[7][8][9]
„fight4right.de - für faires Waffenrecht“
Im Juli 2022 begann die Aktion fight4right.de – für faires Waffenrecht, welche sich an die breite Masse, wie etwa Jäger, Sportschützen, Airsoft- und Paintball-Spieler, richtet und auch Aspekte des Führens von (Einhand)Messern und der Selbstverteidigung betrachtet.[10][11]
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Weblinks
Einzelnachweise
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