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Wasserrettungszug
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Der Wasserrettungszug (kurz WRZ) ist eine Taktische Einheit im erweiterten Rettungsdienst und Katastrophenschutz. Normalerweise wird er von den Wasserrettungsorganisationen, insbesondere der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Wasserwacht des DRK bzw. dem Wasserrettungsdienst des ASB, gestellt.


Als Einheiten des Katastrophenschutzes werden Wasserrettungszüge gemäß bundeslandspezifischer Konzepte aufgestellt, entsprechend können sich Fähigkeiten und besonders die Personal- und Materialausstattungen zwischen einzelnen Bundesländern stark unterscheiden. Die Mindestvorgaben regelt ein Stärke- und Ausstattungsnachweis (STAN). Während ein WRZ der DLRG in Bayern beispielsweise aus
- 1 Zugführung
- 1 Zugtrupp
- 1 Transport-Logistik Trupp
- 2 Wasserrettungsgruppen (je ein Bootstrupp und ein Einsatztauchtrupp)
mit 32 Einsatzkräften besteht[1], setzt sich ein WRZ in NRW aus
- 1 Führungstrupp mit Zugführer
- 2 Bootsgruppen (je zwei selbstständige Bootstrupps)
- 1 Strömungs-/Fließwasserrettungsgruppe (zwei selbstständige Strömungsretter-/Fließwasserrettungstrupps)
- 1 Tauchgruppe (zwei selbstständige Tauchtrupps)
- 1 Logistiktrupp
mit 48 Einsatzkräften zusammen[2].
Weitere Fachgruppen können Wasserrettungszüge verstärken:
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Aufgaben
Der Wasserrettungszug wird im Katastrophenfall sowie bei rettungsdienstlichen Sonderlagen wie einem Massenanfall von Verletzten (MANV) eingesetzt. Zu seinen Aufgaben zählen:
- Rettung von Menschen und Tieren aus Gefahrenlagen
- Abtransport einer größeren Zahl von Betroffenen
- Versorgung von eingeschlossenen Bevölkerungsteilen
- Sicherungseinsätze für andere Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben
- Personensuche
- Sachbergungen
- Hochwasserhilfe und Deichverteidigung
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Weblinks
Einzelnachweise
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