Ilvesheim
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Ilvesheim (pfälzisch Ilwese) isch e Gmai im Rhy-Necker-Chrais z Bade-Wirttebärg. D Gmai het 9207 Iiwohner (Stand: 31. Dezember 2024). Si ghert zue dr Metropolregion Rhy-Necker.
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Geografi
lvesheim lyt am Necker zwische eme Boge vum Altnecker im Side un em Neckarkanal im Norde. Dr Baan bstoht us 55 % Landwirtschaftsflechi, 0 % Wald, 35,3 % Sidligsflechi un 9,7 % sunschtiger Flechi.[2]
Nochbergmaine vu Ilvesheim sin Mannheim, Heddesheim, Ladenburg un Edingen-Neckarhausen.
Gmaigliderig
Zue Ilvesheim ghere näb em glychnamige Dorf no d Wohnblätz Atzelbuckel, Beim Schießstand, Flurscheid un Weingärten.[3] Derzue ghere zue dr Gmai au d Neckarplatte uf dr änere Syte vum Altnecker im Sidoschte, wu Dail vum Landschaftsschutzbiet 2.26.025 „Unterer Neckar: Südöstlich der Ilvesheimer Schlinge“ sin.
Gschicht
Ilvesheim isch zum erschte Mol as Ulvinisheim in ere Schänkigsurkund an s Chloschter Lorsch vum 14. Merz 766 gnännt wore.[4]
Iber dr Chaiser Barbarossa isch dr Lorscher Bsitz um 1155 an sy Halbbrueder Bfalzgrof Konrad chuu. In dr Kurbfalz isch Ilvesheim Dail vu dr Schriesheimer Zent gsii. D Ortsherrschaft hän d Herre vu Strahlenberg as Lääche ghaa, ab Mitti vum 14. Jorhundert d Junker vu Erligheim, vu 1550 bis 1645 d Landschad vu Steinach un um 1700 d Freiherre vu Hundheim.
Wu d Kurbfalz anne 1803 im Rame vum Rychsdeputationshauptschluss säkularisiert woren isch, isch Ilvesheim an s Kurfirschtedum Bade chuu, ab 1806 an s Großherzogtum Bade. Im Badische het Ilvesheim zum Bezirksamt Ladenburg ghert, ab 1863 Bezirksamt Mannheim, wu 1939 dr Landchrais Mannheim drus woren isch.
Im Rame vu dr bade-wirttebärgische Chraisreform isch 1973 dr Landchrais Mannheim ufglest wore un Ilvesheim isch zum neie Rhy-Necker-Chrais chuu.
Yywohnerentwicklig
Verwaltig
Ilvesheim ghert zum Nochberschaftsverband Heidelberg-Mannheim.
Burgermaischter vu Ilvesheim:
- 1963–1991: Otto Trapp
- 1991–2007: Roland Esche (barteilos)
- 2007–2023: Andreas Metz (barteilos)
- syt 2023: Thorsten Walther (SPD)
Partnergmai:
- Chécy, Frankrych, syt 1994
Kultur un Böuwärch
- Schloss Ilvesheim (1700)
- Katholischi Chilche St. Peter (1790, Durm 1817, Hauptaltar vu 1770, Daufbecki un Chanzle vu 1724/25)
- Evangelischi Martin-Luther-Chilche (1964)
- Alti Evangelischi Chilche (1803, syt 1983 Gmaibiecherei)
- Alte Jidische Fridhof
Ilvesheim lyt am Neckerdal-Radwäg un dr Bertha Benz Memorial Route.
- St. Peter
- Martin-Luther-Chilche
- Alte Jidische Fridhof
- Rothuus
- Ilvesheimer Schloss
- Neckerbrugg
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Dialäkt
Dr Dialäkt vu Ilvesheim ghert zum Pfälzisch.
Literatur
- Hans Huth: Die Kunstdenkmäler des Landkreises Mannheim: Ohne Stadt Schwetzingen. München 1967.
- Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hrsg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
- Bd. 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966.
- Bd. 3: Die Stadt Mannheim und die Gemeinden des Landkreises Mannheim. Karlsruhe 1970.
- Hansjörg Probst: Ilvesheim im Wandel der Zeit. Ein historisches Bilderbuch. Freie Wählervereinigung, Ilvesheim 1983, ISBN 3-9800887-0-7.
- Dirk Hecht: Die endneolithische Besiedlung des Atzelberges bei Ilvesheim (Rhein-Neckar-Kreis). Books-on-Demand, Norderstedt 2003, ISBN 3-8330-0778-8.
- Karl Diefenbacher und Karlheinz Jakoby: Ilvesheimer Kirchenbücher. Ortssippenbuch, bearbeitet nach den katholischen Kirchenbüchern (1734 bis 1900), den evangelischen Kirchenbüchern (1650 bis 1900) und den israelitischen Standesbüchern (1810 bis 1870). Ladenburg: Volkshochschule Ladenburg-Ilvesheim 1995 (= Badische Ortssippenbücher 69).
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Weblink
- Websyte vu Ilvesheim
- Ilvesheim uf LEO-BW
Fueßnote
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