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Compact Disc

optischer Datenträger / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Compact Disc (kurz CD, englisch für kompakte Scheibe) ist ein optischer Datenträger, der Anfang der 1980er Jahre als erster digitaler Tonträger von Philips/PolyGram und Sony in Zusammenarbeit mit dem Chemiekonzern Bayer eingeführt wurde und die Kassette ablösen sollte. Von den späten 1990er Jahren bis in die früheren 2010er Jahre war die Compact Disc einer der meistgenutzten Audio- und Datenträger. Später wurde sie durch DVDs, USB-Sticks, MP3-Player und Cloudspeicher zunehmend abgelöst.

Quick facts: Allgemeines, Ursprung...
Speichermedium
Compact Disc (CD)
Allgemeines
Typ Optisches Speichermedium
Kapazität 74 min Audio bzw. 650 MB Daten (standardisiert)
bis zu 100 min Audio bzw. 900 MB Daten (nichtstandardisiert)
Größe ø 12 cm bzw. 8 cm
Lese-
geschwindigkeit
176 kB/s (CD-DA)
150 kB/s (1×)
10800 kB/s (72×)
Schreib-
geschwindigkeit
150 kB/s (1×)
8400 kB/s (56×)
Gebrauch Datenträger (CD-ROM), Audio-CD, Video-CD
Ursprung
Vorstellung 1981 (Funkausstellung in Berlin)
Markteinführung 1982
Vorgänger Diskette, Schallplatte, Compact Cassette
Nachfolger DVD, SA-CD
Close

Bei Einführung einfach als CD bezeichnet, kamen mit jeder weiteren Nutzungsmöglichkeit neue Bezeichnungen hinzu (z. B.: CD-ROM, VCD, CD-i), wobei dem originären Tonträger die Bezeichnung Audio-CD zugeteilt wurde. Wegen der immer weniger gesellschaftstauglichen Menge an einzelnen Bezeichnungen setzte sich mit der Zeit die einfache Urbezeichnung CD endgültig für alle Formate durch.[1]