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Egelsbach (Uehlfeld)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Egelsbach
Markt Uehlfeld
Koordinaten: 49° 40′ 10″ N, 10° 40′ 56″ O
Höhe: 290 m ü. NHN
Einwohner: (2001)
Postleitzahl: 91486
Vorwahl: 09163

Egelsbach ist ein Ortsteil des Marktes Uehlfeld im mittelfränkischen Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim.

Geografie

Nördlich der Einöde liegt die Tragelhöchstädter Weiherkette, die vom Egelsbach gespeist wird, einem linken Zufluss der Weisach. Im Nordosten liegt das Waldgebiet Kuckuck und im Südwesten das Waldgebiet Steinlohe.[1]

Geschichte

Egelsbach wurde erstmals 1421 als „Egelstorff“ erwähnt.[2]

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Egelsbach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Uehlfeld zugeordnet, ab 1813 gehörte es der Ruralgemeinde Oberhöchstädt an. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es der neu gebildeten Ruralgemeinde Tragelhöchstädt zugewiesen. Das Anwesen unterstand bis 1848 in der freiwilligen Gerichtsbarkeit dem Patrimonialgericht Rockenbach.[3] Am 1. Juli 1971 wurde Egelsbach im Zuge der Gebietsreform nach Uehlfeld eingemeindet.

Seit 2001 ist der Ort nicht mehr dauerhaft bewohnt.

Einwohnerentwicklung

Jahr 001824 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002001
Einwohner 5 4 3 2 2 9 10 3 2 * * 0
Häuser[4] 1 1 1 1 1 1 1 *
Quelle [3] [5] [6] [7] [8] [9] [10] [11] [12] [13] [14]
* Ort wird zu Tragelhöchstädt gerechnet.

Kulinarische Spezialitäten

In der nördlich von Egelsbach gelegenen Weiherkette wird der Aischgründer Spiegelkarpfen gezüchtet.

Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch. Die Bewohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Jakob (Uehlfeld) gepfarrt.

Verkehr

Ein landwirtschaftlicher Verkehrsweg führt nach Tragelhöchstädt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Egelsbach im BayernAtlas
  2. Christoph Beck: Die Ortsnamen des Aischtales und der Nachbartäler. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a. d. Aisch 1926.
  3. a b H. H. Hofmann, S. 191.
  4. Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 1987 als Wohngebäude.
  5. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 203 (Digitalisat).
  6. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1058, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  7. Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1224, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).
  8. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1158 (Digitalisat).
  9. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1230 (Digitalisat).
  10. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1268 (Digitalisat).
  11. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, Abschnitt II, Sp. 1102 (Digitalisat).
  12. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, Abschnitt II, Sp. 808 (Digitalisat).
  13. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, S. 177 (Digitalisat).
  14. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, S. 342 (Digitalisat).
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