Ehrenmitglied - Wikiwand
For faster navigation, this Iframe is preloading the Wikiwand page for Ehrenmitglied.

Ehrenmitglied

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ehrenmitglied ist ein Mitglied eines Vereins oder Verbandes, einer Vereinigung oder Institution, das aufgrund seiner oder ihrer Verdienste dazu ernannt wird.

Ernennung

Ehrenmitglieder werden im Regelfall vom Vorstand oder von der Generalversammlung aller stimmberechtigten Mitglieder ernannt. Der Begriff Verdienste beinhaltet eine gewisse Streubreite, da diese Verdienste sich auf die auszeichnende Einrichtung beziehen können – oder auf ein gemeinsames ideelles Ziel. In Deutschland und Österreich ist in vielen Vereinen die Ehrenmitgliedschaft in der Satzung fest verankert.

Typen

Oft werden sogar Ehrenmitglieder unterschiedlicher Kategorien geschaffen, beispielsweise viele „reguläre“ Ehrenmitglieder, aber nur ein Ehrenpräsident oder eine Ehrenpräsidentin. In Parteien gibt es traditionell die Rolle des Ehrenvorsitzenden. In deutschen Parteien waren bzw. sind Ehrenvorsitzende: Willy Brandt, Walter Scheel, Hans-Dietrich Genscher, Otto Graf Lambsdorff, Edmund Stoiber, Hans Modrow und Helmut Kohl, letzterer nur zeitweilig.

Rechte und Pflichten

Ehrenmitglieder sind in der Regel frei von Pflichten.[1] Sie müssen keine Mitgliedsbeiträge bezahlen und sich nicht an der Vereinsarbeit beteiligen. In manchen Vereinen verfügen sie jedoch über alle Rechte ordentlicher Mitglieder, in anderen haben sie allerdings auch keine Rechte und damit weder aktives noch passives Stimmrecht.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Ehrenmitglied. In: Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache. Abgerufen am 15. November 2019
{{bottomLinkPreText}} {{bottomLinkText}}
Ehrenmitglied
Listen to this article