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Ermetzhofen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Ermetzhofen
Gemeinde Ergersheim
Koordinaten: 49° 30′ 11″ N, 10° 16′ 38″ O
Höhe: 368 m ü. NHN
Einwohner: 300
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 91465
Vorwahl: 09847

Ermetzhofen ist ein Ortsteil der Gemeinde Ergersheim im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim in Mittelfranken in Bayern.

Lage

Das Pfarrdorf liegt an der Sauerbrunnenquelle und der Weidenbrunnenquelle. Hier ist der Ursprung der Rannach, die durch den im Tal gelegenen Ort fließt. Im Osten liegt Ergersheim und im Westen Custenlohr, im Norden Neuherberg und im Süden Mörlbach.

Geschichte

Ermetzhofen wurde zum ersten Mal im Jahr 1288 erwähnt, es wurde von Ergersheim aus gegründet. In Ermetzhofen gibt es die im ehemaligen Friedhof gelegene Markgrafenkirche, umgebaut im Jahr 1752.

Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Ermetzhofen in die Nachbargemeinde Ergersheim eingegliedert.[1]

Verkehr

Die Kreisstraße NEA 31 führt nördlich zu einer Anschlussstelle der Bundesstraße 13 bei Neuherberg bzw. südlich nach Mörlbach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt östlich ebenfalls zur B 13 bei der Obermühle, eine weitere führt südöstlich nach Bergtshofen.

Zum Bahnhof Steinach (bei Rothenburg ob der Tauber) sind es ca. 7,5 km, zum Bahnhof in Uffenheim ca. 8 km. Ermetzhofen ist gut mit den Bussen des VGN zu erreichen.

Söhne und Töchter des Dorfes

Henriette Feuerbach, geb. Heydenreich, am 13. August 1812 in Ermetzhofen als Tochter des Pfarrers Johann Alexander Heydenreich und seiner Ehefrau Christina Friederika geb. Freudel geboren, am 5. August 1892 in Ansbach verstorben, war die Stiefmutter, Agentin und Förderin des Malers Anselm Feuerbach, der zu den bedeutendsten deutschen Malern der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zählt.

Sonstiges

  • Es gibt einen jüdischen Friedhof am südlichen Ortsausgang.
  • Im Juli findet das Knauf-Brillantfeuerwerk „See in Flammen“ zum Seefest des Feuerwehrvereins Ermetzhofen e. V. statt.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 722.
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