Heimatfilme bezeichnen ein Filmgenre, welches im gesamten deutschen Sprachraum mit diesem Begriff verknüpft wird. Unterschieden wird dabei heute oft zwischen „alten“ und „neuen“, bzw. „traditionellen“ und „modernen“ Heimatfilmen, wobei als Grenze meist die späten 1970er-Jahre gelten.

Traditionelle Heimatfilme spielen oft in ländlichen Regionen, in einer „heilen Welt“, wobei vor allem Themen wie Freundschaft, Liebe, Familie und das Leben in der dörflichen sowie kleinstädtischen Gemeinschaft vorherrschen. Moderne Heimatfilme setzen dem hingegen eine unverblümte, mitunter harte Darstellung dieser Verhältnisse entgegen. Diese spielen dabei oft vor historischem Hintergrund. Traditionelle Heimatfilme werden heute oft als trivial wahrgenommen, während moderne Heimatfilme etwa als „genau beobachtende, menschlich anrührende Beiträge zur Zeitgeschichte“ gelten.[1] In ihrer Gesamtheit sehen Kritiker Heimatfilme als „Unterhaltungsramsch und Autorenkunst“ zugleich.[2]