Infrarotstrahlung

elektromagnetische langwellige Strahlung / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Infrarotstrahlung (kurz IR-Strahlung, selten Ultrarotstrahlung) ist in der Physik elektromagnetische Strahlung im Spektralbereich zwischen sichtbarem Licht und der längerwelligen Terahertzstrahlung. Üblicherweise ist damit Licht (i. w. S.) mit einer Wellenlänge zwischen 780 nm und 1 mm gemeint. Dies entspricht einem Frequenzbereich von 300 GHz bis 400 THz bzw. einem Wellenzahlbereich von 10 cm−1 bis 12.800 cm−1. Sie bildet die Grundlage von Anwendungen zum Beispiel in der Thermografie, Fernerkundung, bei Fernbedienungen und Nachtsichtgeräten.[1]

Eine Infrarotfotografie (MIR, um 10 µm) eines kleinen Hundes (Falschfarbendarstellung)
Ein Baum vor dem Lehmbruckmuseum in Duisburg
Aufnahme des sichtbaren Spektralbereiches
Fotografiert unter Verwendung eines IR-Transmissionsfilters, aufgezeichnet wird nur Infrarot im Bereich von 700–1.000 nm (Motiv ohne Person)
Infrarotbild des Orionnebels

Der lateinische Namensbestandteil infra bedeutet „unterhalb“, insgesamt also „unterhalb rot“ und bezieht sich auf die Frequenz.