Top-Fragen
Zeitleiste
Chat
Kontext
Atzenhofen (Leutershausen)
Ortsteil der Stadt Leutershausen Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Remove ads
Atzenhofen (fränkisch: Hejfm[2]) ist ein Gemeindeteil der Stadt Leutershausen im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[3] Atzenofen liegt in der Gemarkung Büchelberg.[4]
Remove ads
Geografie
Der Weiler liegt am Röttenbach, einem rechten Zufluss des Erlbacher Bachs, der mit anderen Bächen den Großen Aurachbach bildet. Dieser ist ein rechter Zufluss der Altmühl. 0,5 km südöstlich liegt das Schmiedsholz, 1 km südlich in der Forst Aurach erheben sich der Eichelberg und der Waltersberg (507 m ü. NHN).
Die Kreisstraße AN 3 führt nach Büchelberg (2 km nordöstlich) bzw. nach Weinberg (3 km südlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Röttenbach (0,2 km nordwestlich).[5]
Remove ads
Geschichte
Zusammenfassung
Kontext
Der Ort wurde 1452 als „zum Atzenhoff bey Rötembach“ erstmals urkundlich erwähnt. Die Bedeutung des Ortsnamens bleibt unklar: Atzo kann der Personenname des Gründers gewesen sein, genauso denkbar ist aber, dass sich der Name von der oberdeutschen Bezeichnung Atz für Weideplatz ableitet.[6] Atzenhofen wurde auch nur „Höfen“ genannt.[7]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Atzenhofen aus drei Anwesen. Das ansbachische Stadtvogteiamt Leutershausen hatte das Hochgericht sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft. Grundherren waren das ansbachische Kastenamt Colmberg (1 Köblergut) und der Ansbacher Rat (1 Halbhof der Johannispflege sowie 1 Köblergut der Landpflege).[8][9][10] Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justizamt Leutershausen und Kammeramt Colmberg.[11]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Atzenhofen dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Büchelberg zugeordnet. Es gehörte auch der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Büchelberg an.[12] Am 1. Juli 1972 wurde Atzenhofen im Zuge der Gebietsreform in die Stadt Leutershausen eingemeindet.[11][13]
Baudenkmäler
- Haus Nr. 1 u. 2: Fachwerkscheune, wohl noch des 17. Jahrhunderts, mit Schleppgauben[14]
Einwohnerentwicklung
Remove ads
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Peter (Leutershausen) gepfarrt.[8] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Kreuzerhöhung (Schillingsfürst) gepfarrt.[23]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Höfen. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 698 (Digitalisat).
- Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 41–42.
- Günter P. Fehring: Stadt und Landkreis Ansbach (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 2). Deutscher Kunstverlag, München 1958, DNB 451224701, S. 81.
- Georg Paul Hönn: Höfen. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 342 (Digitalisat).
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Hermann Schreiber: Leutershausen. Leutershausen 1975, ISBN 3-922175-02-3, S. 354–358.
Remove ads
Weblinks
Commons: Atzenhofen (Leutershausen) – Sammlung von Bildern
- Atzenhofen in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 20. November 2021.
- Atzenhofen in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. September 2019.
- Atzenhofen im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 28. März 2025.
Fußnoten
Wikiwand - on
Seamless Wikipedia browsing. On steroids.
Remove ads