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Nahverkehr in Darmstadt

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Nahverkehr in Darmstadt
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Die Geschichte des öffentlichen Personennahverkehrs in Darmstadt beginnt mit der Darmstädter Dampfstraßenbahn, der bald darauf die Gründung einer städtischen Straßenbahn folgte. Erst durch Fusion beider Unternehmen zur Hessischen Eisenbahn-Aktiengesellschaft (HEAG) im Jahre 1912 gelangte der Betrieb in eine Hand. Der Busverkehr begann 1927.

In Darmstadt verkehren heute mehrere Straßenbahn- und Buslinien der HEAG mobilo GmbH und anderer Verkehrsunternehmen. Sie können mit einheitlichen Preisen innerhalb des Rhein-Main-Verkehrsverbundes benutzt werden. Der Nahverkehr wird von der Darmstadt-Dieburger-Nahverkehrsorganisation (DADINA) organisiert und geplant. Die DADINA bestellt die Verkehrsleistungen bei den einzelnen Unternehmen.

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Endhaltestelle der Linie 5 mit Überholgleis in Darmstadt-Kranichstein
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Geschichte

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Von der Dampfstraßenbahn zur SEG

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Die Dampfstraßenbahn „Feuriger Elias“ auf einer Sonderfahrt im Mai 2004
Abfahrt der Dampfstraßenbahn Feuriger Elias

Seit 1846 schloss die Main-Neckar-Eisenbahn-Gesellschaft Darmstadt an das Eisenbahnnetz mit der Bahnstrecke Frankfurt am Main–Heidelberg an. Die Erschließung des Darmstädter Umlandes mit der Schiene begann mit der 1886 eröffneten meterspurigen Darmstädter Dampfstraßenbahn, die vom Konsortium Bank für Handel und Industrie – Herrmann Bachstein erbaut und betrieben wurde. Nach den beiden 1886 eröffneten Strecken von Darmstadt nach Griesheim sowie nach Eberstadt folgte 1890 eine dritte Strecke nach Arheilgen. 1895 brachte Herrmann Bachstein die Darmstädter Dampfstraßenbahn zusammen mit einer Reihe anderer Bahnbetriebe in die Süddeutsche Eisenbahn-Gesellschaft AG (SEG) ein, die nun den Betrieb übernahm. Zu den Einzelheiten siehe: Straßenbahn Darmstadt

Gründung der Städtischen Straßenbahn Darmstadt

Weil der innerstädtische Verkehr durch die Dampfbahnen nur unzureichend bedient wurde, beschloss die Stadtverordnetenversammlung 1895 eine elektrische städtische Straßenbahn zu bauen und zu betreiben, deren beide Strecken Böllenfalltor – Alte Bahnhöfe (Weiße Linie) und Hermannstraße – Taunusstraße (Blaue Linie) 1897 in Betrieb gingen. Betreiber dieser Strecken war zunächst die Firma Siemens & Halske, im November 1898 übernahm die Stadt beide Linien. 1903 folgte die neue Strecke Schloss – Saalbaustraße (Grüne Linie).

Gründung der HEAG ermöglicht einheitlichen Betrieb

In den folgenden Jahren gab es immer wieder Pläne für Erweiterungen des Streckennetzes, bei denen sich jedoch häufig auch Stadt und SEG gegenseitig blockierten. Nach dem Vorbild der 1911 in Mannheim gegründeten Oberrheinischen Eisenbahngesellschaft (OEG) einigten sich schließlich nach zähen Verhandlungen die Stadt Darmstadt und die SEG im Januar 1912 auf die Zusammenführung ihrer konkurrierenden Betriebe in eine gemeinsame Aktiengesellschaft, die am 15. April 1912 als Hessische Eisenbahn-Aktiengesellschaft (HEAG) gegründet wurde. Die SEG brachte ihre Dampfstraßenbahn sowie die Stadt Darmstadt die elektrischen Straßenbahnen und ihr Elektrizitätswerk in die HEAG ein.

Unter der HEAG wurde das Liniennetz stetig ausgebaut. Es folgte die Elektrifizierung des gesamten Straßenbahnnetzes, der Betrieb der Dampfstraßenbahnen wurde 1922 eingestellt. Zugleich trieb die HEAG den Ausbau des Stromnetzes voran. Ab 1927 wurden die ersten Omnibuslinien eingerichtet und zwischen 1944 und 1963 existierten auch Oberleitungsbusse. Heute ist nach mehreren Umfirmierungen die HEAG mobiTram GmbH der Betreiber.

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Aktuelles Liniennetz

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Eisenbahn

Siehe: Liste der Bahnhöfe und Haltepunkte in Darmstadt

Straßenbahnlinien

Siehe: Straßenbahn Darmstadt

Die Heag Mobilo (ehemals Heag-Mobitram) betreibt im Nahverkehrsnetz 10 Straßenbahnlinien. Das Liniennetz wird in 3 Abschnitte eingeteilt. Abschnitt eins wird nur von der Linie 3 befahren. Abschnitt zwei wird von den Linien 1, 6, 7 und 8 befahren und Abschnitt drei wird von den Linie 2, 4, 5, 9 befahren.

Als Verstärker werden die Linie 1, 2 und 4 eingesetzt. Die Linien 6 und 8 bilden eine Sondereinheit. Sie verlaufen in gleicher Formation. Die Linie 6 fährt unter der Woche von Morgens bis Abends, dabei fährt sie zwischen DA-Luisenplatz und Eberstadt-Wartehalle nicht alle Stationen an, um so die Fahrzeit um ca. 5 Minuten zu verkürzen. Die Linie 8 fährt unter der Woche in den frühen Abend- und Morgenstunden sowie am Wochenende. Es bestehen Überlegungen, die Linie 6 aus dem Liniennetz zu streichen und komplett durch die Linie 8 zu ersetzen, da auf Grund der dichten Taktung der Linien auf der Strecke nach Eberstadt, eine Fahrzeitverkürzung erschwert wird. Nach über 20 Jahren kehrte im Zuge der Verkehrswende die Linie 10 zurück. Diese ist wie die Linie 6 eine Schnelllinie und verbindet Griesheim (Wagenhalle) mit dem Hauptbahnhof. Nach Abschluss der Bauarbeiten in der Frankfurter Straße wird die Linie 10 voraussichtlich im Herbst 2023 Von Griesheim (Wagenhalle) über den Hauptbahnhof und den Willy-Brandt-Platz nach Arheilgen fahren.[1]

  • Die Linie 1 fährt zwischen Arheilgen Dreieichweg und Eberstadt Frankenstein.
  • Die Linie 2 fährt zwischen TU-Lichtwiese Campus und Darmstadt Hauptbahnhof.
  • Die Linie 3 fährt zwischen Darmstadt Lichtenbergschule und Darmstadt Hauptbahnhof.
  • Die Linie 4 fährt zwischen Kranichstein Bahnhof und Griesheim Platz Bar le Duc
  • Die Linie 5 fährt zwischen Darmstadt Böllenfalltor und Darmstadt Kranichstein, Bahnhof.
  • Die Linien 6/8 fahren zwischen Arheilgen Dreichweg und Alsbach Am Hinkelstein.
  • Die Linie 7 fährt zwischen Lichtenbergschule und Eberstadt Frankenstein.
  • Die Linie 9 fährt zwischen Darmstadt Böllenfalltor und Griesheim Platz Bar le Duc.
  • Die Linie 10 fährt zwischen Griesheim (Wagenhalle) und Darmstadt Hauptbahnhof.

Bis auf die Linien 1 und 10 bedienen alle Linien den Zentralen Umsteigeplatz Luisenplatz, dort besteht Anschlussmöglichkeit zu den meisten Stadt- sowie Regionalbuslinien.

Weitere Informationen Linie, Zentrale Stationen ...

Der Takt auf den Linien 2, 3, 4, 5, 7, 9 wird durch ein Wechseln der Liniennummer an der jeweiligen Endhaltestelle bestimmt. Die Linie 2, beginnend am TU-Lichtwiese Campus, wechselt am Hauptbahnhof auf die Linie 3 zur Lichtenbergschule. Die Linie 3 wechselt an der Lichtenbergschule auf die Linie 7 und im Gegensatz die 7 auf die 3. Die Linie 5 Richtung Kranichstein Bahnhof wechselt auf die Linie 4 und fährt Richtung Griesheim. Dort wird in die Linie 9 gewechselt und Richtung Böllenfalltor gefahren. Am Böllenfalltor bleiben die Fahrzeuge der Linie 9 auf seiner eigenen Linie. Deswegen werden auf den Linien 2 und 3 Trams ohne Beiwagen eingesetzt, Beiwagen dürfen nicht auf den Ast der Linie 3 zur Lichtenbergschule.

Buslinien

Nachtverkehr:

Im Nachtverkehr sind die Linie K und L am Luisenplatz verknüpft.

Das heißt: der L kommt von der Heinheimer Straße und wechselt dann auf den K zum Alfred-Messel-Weg und umgekehrt.

Weitere Informationen Linie, Linienweg ...

Regionalbuslinien

Weitere Informationen Linie, Linienweg ...

Die vollständige Übersicht über die Linien im DADINA-Gebiet findet sich im Artikel Nahverkehr im Landkreis Darmstadt-Dieburg.

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Geschichte Bus

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Linienchronik

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Innenansicht eines MAN A21 auf der Linie A

Durch den ständig zunehmenden Verkehr nach Kranichstein wurde in den 1980er Jahren damit begonnen, die Buslinie H durch Zusatzfahrten zu verstärken. Diese Fahrten erhielten später einen festen Fahrplan und die Linienbezeichnung HE (je nach Fahrzeugbeschilderung auch mit hochgestelltem E; ältere Fahrzeuge der Bauart O305G hatten keine Zielbeschilderung „Hauptbahnhof“, diese Fahrzeuge verkehrten dann mit der Beschilderung „H Einsatzwagen“ und einem Vorsteckschild „Hauptbahnhof“). Die Linie HE verkehrte morgens und nachmittags in der Verkehrsspitze zwischen Kranichstein/Parkstraße bis zur Berliner Allee parallel zur Linie H, bog dann aber zum Hauptbahnhof ab und endete dort. Zum mittäglichen Schulverkehr verkehrten einige Fahrten der HE nur zwischen Luisenplatz und Kranichstein und nur in dieser Fahrtrichtung.

Im November 1989 wurden die Linien HE und I (Holzhofallee-Kleyerstraße) zugunsten einer neuen Linie K aufgegeben. Die Linie K verkehrte zwischen Kranichstein/Parkstraße und Berliner Allee parallel zur Linie H und fuhr ab dort alleine weiter zur Kleyerstraße. Die Bedienungszeiten der Linie K wurden ausgedehnt. Sie verkehrte nun von Betriebsbeginn bis gegen 9 Uhr, sowie ab 12 Uhr bis ca. 19 Uhr. Mit weiter zunehmendem Fahrgastaufkommen wurde auch die Lücke am Vormittag geschlossen. Um die Endstation Parkstraße zu entlasten, wurde die Endstelle der Linie K später an den Kranichsteiner Bahnhof verlegt, wiederum einige Jahre später wurde eine neue Linienführung ab Parkstraße zu einer neuen Endstation Jaupstraße realisiert.

An Samstagen blieb die Situation in Kranichstein unbefriedigend. Daher wurde mit minimalem Fahrzeugeinsatz eine Linie SK als Schnelllinie zwischen Kranichstein und dem Schloss in Betrieb genommen. Sie fuhr zunächst in Kranichstein lastrichtungsabhängig, d. h. zu Beginn der Einkaufszeit ab Darmstadt über die Jägertorstraße und von dort mit Bedienung der Kranichsteiner Haltestellen zurück in die Stadt, gegen Ende der Einkaufszeit in umgekehrter Richtung. Erst später wurde ein einheitlicher Linienweg in beiden Richtungen eingeführt, sowie alle Haltestellen in Darmstadt bedient (ursprünglich nur Taunusplatz).

1991 erfolgte eine Neustrukturierung des Verkehrs im vorderen Odenwald. Die Linie M (Böllenfalltor-Eberstadt über Nieder-Ramstadt) wurde im Abschnitt zwischen Böllenfalltor und Nieder-Ramstadt durch die Linie K53 (Böllenfalltor – Nieder-Ramstadt – Frankenhausen – Neutsch) ersetzt, im Abschnitt zwischen Nieder-Ramstadt und Eberstadt durch eine verlängerte Linie N. Der Streckenabschnitt nach Eberstadt unterlag ebenfalls mehreren Änderungen, ursprünglich bog die Linie M ab dem Kühlen Grund direkt nach Eberstadt (über Schwimmbad) ab, später wurde der Laufweg über die Umgehungsstraße und die Einfallstraße am Eberstädter Klinikum geändert.

2006 erfolgte eine erneute Umstrukturierung. Die Linie N wurde auf den Abschnitt Darmstadt – Nieder-Ramstadt gekürzt. Die Linie K53 wurde in NE umbenannt und fährt alle 30 Minuten. Dieser Takt gilt jedoch nur bis Nieder-Ramstadt, da von dort jede zweite Fahrt nach Eberstadt abbiegt und dort wendet. Die Busse der Linie NE fahren in Eberstadt seitdem wieder über die Haltestelle Schwimmbad.

Zum Fahrplanwechsel 1993 wurde der Verkehr in Pfungstadt neu geordnet. Die bisherige Durchmesserlinie P (Eberstadt-Pfungstadt/Neumühle) wurde mit der Linie PI (Ringverkehr Pfungstadt) verschmolzen. Die Linie P fährt seitdem von Eberstadt über den Pfungstädter Bahnhof einen Ring über das südliche und nördliche Pfungstadt zurück zum Bahnhof (und aus Platzgründen am Bahnhof seit einigen Jahren später darüber hinaus zum Wenden nach „Am Mühlberg“).

Nach Umbau des Bahnhofs (wegen der Wiederinbetriebnahme der Pfungstadtbahn) wendet die Linie P seit 2012 wieder am Bahnhof. Seitdem fährt diese stündlich (Mo–Fr) als PE und macht einen Umweg über Eich und Eschollbrücken. (Die anderen Busse fahren weiterhin als P; werktags außer Samstags ergänzt um die stündlich verkehrende Linie PG, die über Biebesheim/Bahnhof nach Gernsheim fährt).

Vor der Eröffnung der Straßenbahnstrecke nach Kranichstein 2003 fuhr die Linie H zur Parkstraße (Blockumfahrung gegen Uhrzeigersinn durch „An der Schleifmühle“, „Parkstraße“, „Kranichstein Bahnhof“ und „Jägertorstraße“) über Borsdorffstraße, die Linie K zur Jaupstraße (Blockumfahrung im Uhrzeigersinn durch „An der Schleifmühle“, „Parkstraße“, „Jaupstraße“, „Institutszentrum“), die Linie L vom Nordbad zur TU Lichtwiese. Der Ostbahnhof wurde mit einer Linie D angebunden, die 1986 den Laufweg der Straßenbahnlinie 4 Hauptbahnhof–Ostbahnhof übernommen hat. Mit der Eröffnung der Straßenbahnstrecke nach Kranichstein wurde Linie D eingestellt. Seitdem wird der Ostbahnhof von der Linie L angebunden, die damit den historischen Laufweg der Straßenbahnlinie 5 fährt. Zur Lichtwiese fährt die Linie K, welche mit dieser Änderung von der Rheinstraße in die Bismarckstraße verlegt wurde. Die Linie H bekam eine neue Endhaltestelle Kesselhutweg in Kranichstein, welche aber nur alle 30 Minuten bedient wird. Der 15-Minuten-Takt endet an der Station „Am Karlshof“, jeder zweite Bus fährt von dort zum Alfred-Messel-Weg. Etwa 2019 oder 2020 wurde der Takt werktags außer Samstags auf 10 Minuten gekürzt, so dass Kesselhutweg und Alfred-Messel-Weg nun je alle 20 Minuten bedient werden.

Seit dem 9. Dezember 2012 verkehrt die Linie L aus wirtschaftlichen Gründen nur noch zwischen Luisenplatz und Heinheimer Straße. Ersatz bieten die Regionalbuslinien.

Haltestellenchronik Bus

  • Wenckstraße → Taunusplatz (1. Juni 1992)
  • Bartningstraße → Siemensstraße (29. November 1992)
  • Bismarckstraße/Gericht → Willy-Brandt-Platz (29. Mai 1994 – ist auch Straßenbahnhaltestelle)
  • Breslauer Platz → Botanischer Garten / Vivarium (??.??.1997)
  • TH/Lichtwiese → TU/Lichtwiese 1997 → TU-Lichtwiese/Mensa (12. Dezember 2009)
  • Wilhelm-Leuschner-Straße → Klinikum (1. Juni 1997 – ist auch Straßenbahnhaltestelle)
  • Goebelstraße aufgehoben (17. März 2003 – war auch Straßenbahnhaltestelle)
  • Nansenstraße → Kölner Straße (14. Dezember 2003)
  • Staudingerstraße aufgehoben (14. Dezember 2003)
  • Holzstraße aufgehoben (25. Juli 2005 – war auch Straßenbahnhaltestelle)
  • Magdalenenstraße → Alexanderstraße/TH (1. Juni 1992) → Alexanderstraße/TU (xx.xx.1997)
  • Taunusstraße → Lucasweg/Mathildenhöhe (1. Juni 1992) (*) → Mathildenhöhe (1. März 2007)
  • FTZ → Heinrich Stephan → Heinrich-Hertz-Straße (Dezember 2006)
  • Teichhausstraße → Jugendstilbad (9. Dezember 2007)
  • Stiftstraße → Alicehospital (9. Dezember 2012 – zeitgleich um 100 Meter Richtung Oberwaldhaus verlegt)
  • Am Molkenbrunnen → Rosenhöhe (ab 13. Dezember 2015)
  • An der Meierei → Hofgut Oberfeld (ab 13. Dezember 2015)

(*) Bemerkung: Zunächst wurde durch die HEAG versehentlich die Haltestelle Spessartring in Lucasweg umbenannt, der Fehler wurde erst im Winter berichtigt

Fahrzeugchronik

Liste der eingesetzten Fahrzeuge

(Chronik zunächst Betriebsbeginn-1992)

Weitere Informationen Hersteller/Typ, Nummern ...

Elektrobusse in Darmstadt

Der erste für den Stadtbusverkehr in Darmstadt erworbene Bus war ein 12 Meter langer Standardbus vom Typ Sileo S12 welcher am 26. März 2019 übergeben worden war. Er wurde auf den Linien der HEAG mobi-Bus in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg getestet. Die Bestellung für je einen Sileo S12 und S18 war bereits 2017 erfolgt.[3]

2020 wurde die ersten fünf eCitaro in Betrieb genommen. 2022 kamen sogar 20 eCitaro hinzu.[4] Seit der Übernahme von fünf weiteren eCitaro im April 2025 ist nun die Standardbus-Flotte rein elektrisch unterwegs.[5]

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Fahrkartenautomat der HEAG mobilo
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Fahrkartenautomaten

In allen Bussen finden sich vorne beim Fahrer Fahrkartenautomaten, mit Außerdienststellung des Typs O 405 N gibt es keinen Bus mehr, welcher über einen Automaten im Mittelraum verfügt. In Straßenbahnen waren bis zum Jahreswechsel 2014/15 Fahrkartenautomaten im ersten Viertel der Straßenbahn sowie in den Beiwagen auf Höhe der mittleren Tür aufgestellt. Die Automaten aus dem Jahr 2002 konnten nur Münzen und keine Geldscheine oder EC-Karten annehmen. Außerdem sei es nicht mehr möglich gewesen, den ganzen RMV-Tarif abzubilden.[6] Die Automaten in Bus und Bahn wurden über Tasten bedient, die stationären Automaten (siehe Bild) an vielen Haltestellen bereits per Touchscreen. Ausgewählte Fahrkartenautomaten haben zusätzlich einen E-Ticket Leser erhalten.

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Zukunftsplanungen

Siehe: Nahverkehr im Landkreis Darmstadt-Dieburg

Literatur

  • Hermann Bürnheim, Jürgen Burmeister: Bahnen und Busse rund um den langen Ludwig. 4. Aufl., Alba Publikation, 1997, ISBN 3-87094-357-2.
Commons: Straßenbahnen in Darmstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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