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Rudolf Friedrich Le Maistre

deutscher Botschafter Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Rudolf Friedrich Le Maistre
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Rudolf Friedrich Le Maistre (* 10. Februar 1835 in Dresden; † 1. April 1903 ebenda) war ein zunächst sächsischer, dann kaiserlich-deutscher Diplomat.

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Rudolph Le Maistre

Herkunft

Seine Eltern waren Johann Friedrich Le Maistre (1790–1874) und dessen Ehefrau Elisabeth Helene Benecke, geborene von Gröditzberg (* 1810).

Leben

Zusammenfassung
Kontext

Rudolph Le Maistre war Geheimer Legationsrat. Am 5. März 1869 ernannte König Friedrich Wilhelm IV. den königlich sächsischen Legationsrat Rudolph Friedrich Le Maistre zum Ministerresidenten des Norddeutschen Bundes bei den Regierungen des Argentinischen Bundes und der Republik Uruguay. Le Maistre legte seinen Akkreditierungsbrief am 5. März 1869 bei der Regierung von Domingo Faustino Sarmiento in Argentinien und am 22. März 1869 bei der Regierung von Lorenzo Batlle y Grau in Uruguay vor.[1]

Im Jahr 1882 war Le Maistre außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister von Wilhelm I. bei König Peter II. von Brasilien und schloss einen Konsularvertrag ab.[2]

Abweichend von Reichskanzler Otto von Bismarcks Außenpolitik eines saturierten Deutschen Reichs spekulierte Le Maistre:

„aus Südbrasilien, und namentlich aus der Provinz Rio Grande do Sul allmählich ein deutsches Territorium, ein brasilianisches Neudeutschland, das bei dem zu erwartenden Auseinanderfall des brasilianischen Reiches dann naturgemäß zu Deutschland heimfallen würde, von demselben als bereits fertige Kolonie nur einfach würde eingezogen werden können“

Rudolph Le Maistre[3]

Le Maistre verstarb 1903 in Dresden und wurde auf dem Trinitatisfriedhof beigesetzt.[4]

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Ehrungen

Commons: Rudolf Friedrich Le Maistre – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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