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Simon Lessing
britischer Triathlet Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Simon Christopher Lessing (* 12. Februar 1971 in Kapstadt) ist ein ehemaliger britischer Triathlet südafrikanischer Herkunft. Er ist dreifacher Triathlon-Europameister (1991, 1993, 1994) sowie fünffacher Triathlon-Weltmeister (Kurzdistanz: 1992, 1995, 1996, 1998; Langdistanz: 1995) und Ironman-Sieger (2004).
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Werdegang
Zusammenfassung
Kontext
Simon Lessing kam in Südafrika zur Welt und als er neun Jahre alt war, zog seine Familie nach Durban. Schon als Kind und Jugendlicher war Lessing erfolgreicher Schwimmer, Segler und Biathlet und mit 14 Jahren startete er erstmals bei einem Triathlon.
1988 wurde er Triathlon-Champion in Südafrika. Im Alter von 18 Jahren verließ Simon Lessing 1989 Südafrika und startete in Großbritannien als professioneller Triathlet. Bei seinem ersten Start im Triathlon über die Langdistanz erreicht Lessing 1993 in Nizza hinter dem neunfachen Sieger und Titelverteidiger Mark Allen den zweiten Platz.[1]
Olympische Sommerspiele 2000
Bei den Olympischen Sommerspielen 2000 in Sydney belegte er den neunten Rang und er wechselte von der Kurzdistanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen) auf die Mittel- und Langdistanz. 2002 zog er mit seiner Frau Lisa nach Boulder in Colorado.[2] 2004 gewann er den Ironman in Lake Placid.
2008 erklärte Simon Lessing seine Profi-Karriere als beendet.[3]
Heute betreibt er zusammen mit seiner Frau Lisa und der ehemaligen Langstreckenläuferin Colleen De Reuck (* 1964) eine Coaching-Agentur für Triathleten. So trainierte er beispielsweise die Welt- und Europameisterin auf der Ironman-Distanz Chrissie Wellington (* 1977; 2012 zurückgetreten) sowie die Langstrecken-Weltmeisterin und vielfache Ironman-Siegerin Mary Beth Ellis (* 1977).
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Auszeichnungen
- Im Jahre 2000 verlieh ihm Queen Elisabeth II. von England den Titel MBE, Member of the Order of the British Empire, die fünfte Stufe des britischen Ritterordens Order of the British Empire[4]
- Verleihung des British Triathlon Gold Pin Preises (2009)[5]
- 2012 erfolgte die Aufnahme in die Boulder Sports Hall of Fame (zusammen mit der Radsportlerin Marianne Martin).[6]
- Simon Lessing wurde von der International Triathlon Union (ITU) im Jahr 2014 als Anerkennung für seine sportlichen Leistungen in die Hall of Fame aufgenommen.[7]
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Sportliche Erfolge
Zusammenfassung
Kontext
Triathlon Kurzdistanz
Triathlon Mitteldistanz
Triathlon Langdistanz
(DNF – Did Not Finish)
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Weblinks
Commons: Simon Lessing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Webseite „Boulder Coaching“ (Simon Lessing, Lisa Lessing, Colleen De Reuck und Darren De Reuck)
- Simon Lessing im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)
- Profil für Simon Lessing beim Institut für Angewandte Trainingswissenschaft, abgerufen am 5. Dezember 2024
- Profil und Resultate von Simon Lessing in der Datenbank der ITU auf Triathlon.org, abgerufen am 6. Dezember 2024 (englisch).
- Simon Lessing in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
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Einzelnachweise
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