Lombardei

Region in Italien / aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Die Lombardei (italienisch Regione Lombardia, lombardisch Regiun Lumbardia) ist eine norditalienische Region mit einer Fläche von 23.863 km² und 10.103.969 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2019). Sie ist in die elf Provinzen Bergamo, Brescia, Como, Cremona, Lecco, Lodi, Mantua, Monza und Brianza, Pavia, Sondrio, Varese und in die Metropolitanstadt Mailand aufgeteilt. Sie liegt zwischen Lago Maggiore, Po und Gardasee. Die Hauptstadt und größte Stadt der Region ist Mailand (ital. Milano). Die zweitgrößte Stadt ist Brescia.

Quick facts: Lombardei, Basisdaten...
Lombardei
Flagge der Region Lombardei

Wappen der Region Lombardei
Karte Italiens, Lombardei hervorgehoben
Basisdaten
Hauptstadt Mailand
Provinzen 12 einschließlich Metropolitanstadt Mailand
Fläche 23.862,85 km² (4.)
Einwohner 10.103.969 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte 423 Einwohner/km²
Website www.regione.lombardia.it
ISO 3166-2 IT-25
Präsident Attilio Fontana (LN)

Reliefkarte der Region Lombardei
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Die lombardische Sprache stellt eine Gruppe von verwandten Sprachvarietäten dar, die in der Lombardei, in den piemontesischen Provinzen Verbano-Cusio-Ossola und Novara, im Trentino, im Tessin und in den Südtälern Graubündens gesprochen werden. Sie zählt zu den romanischen Sprachen.

Im Mittelalter verstand man unter „Lombardei“ nicht nur die heutige Region Lombardia, sondern den gesamten Nordwesten Italiens, insbesondere einschließlich des Piemonts und Genuas und des heute schweizerischen Tessins. In deutschen Sagen wie z. B. der von Wolfdietrich wird für dieses Gebiet auch die Bezeichnung Lampartenland verwendet.