Top-Fragen
Zeitleiste
Chat
Kontext
Olympische Sommerspiele 2016/Leichtathletik – 400 m Hürden (Frauen)
Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Remove ads
Der 400-Meter-Hürdenlauf der Frauen bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro wurde am 15., 16. und 18. August 2016 im Estádio Nilton Santos ausgetragen. 48 Athletinnen nahmen teil.

Olympiasiegerin wurde die US-Amerikanerin Dalilah Muhammad. Die Dänin Sara Petersen gewann die Silbermedaille. Bronze ging an die US-Amerikanerin Ashley Spencer.
Für Deutschland startete Jackie Baumann, die in der Vorrunde ausschied.
Auch die Schweizerinnen Petra Fontanive und Léa Sprunger scheiterten in der Vorrunde.
Athletinnen aus Österreich und Liechtenstein nahmen nicht teil.
Remove ads
Aktuelle Titelträgerinnen
Olympiasiegerin | Natalja Antjuch (![]() |
52,70 s | London 2012 |
Weltmeisterin | Zuzana Hejnová (![]() |
53,50 s | Peking 2015 |
Europameisterin | Sara Slott Petersen (![]() |
55,12 s | Amsterdam 2016 |
Nord-/Zentralamerika-/Karibik-Meisterin | Tiffany Williams (![]() |
54,35 s | San José 2015 |
Südamerika-Meisterin | Déborah Rodríguez (![]() |
56,33 s | Lima 2015 |
Asienmeisterin | Kemi Adekoya (![]() |
54,31 s | Wuhan 2015 |
Afrikameisterin | Wenda Nel (![]() |
54,86 s | Durban 2016 |
Ozeanienmeisterin | Betty Burua (![]() |
59,10 s | Cairns 2015 |
Remove ads
Rekorde
Bestehende Rekorde
Weltrekord | Julija Petschonkina (![]() |
52,34 s | Tula, Russland | 8. August 2003[1] |
Olympischer Rekord | Melaine Walker (![]() |
52,64 s | Finale OS Peking, Volksrepublik China | 20. August 2008 |
Der bestehende olympische Rekord wurde bei diesen Spielen nicht erreicht. Die schnellste Zeit lief die US-amerikanische Olympiasiegerin Dalilah Muhammad im Finale am 18. August mit 53,13 s. Damit verfehlte sie den Rekord um 49 Hundertstelsekunden. Zum Weltrekord fehlten ihr 79 Hundertstelsekunden.
Rekordverbesserung
Es wurde ein neuer Landesrekorde aufgestellt:
53,55 s – Sara Slott Petersen (Dänemark), Finale am 18. August
Anmerkung:
Alle Zeitangaben sind auf die Ortszeit Rio (UTC-3) bezogen.
Remove ads
Vorrunde
Zusammenfassung
Kontext
Die Vorrunde wurde in sechs Läufen durchgeführt. Für das Halbfinale qualifizierten sich pro Lauf die ersten drei Athletinnen (hellblau unterlegt). Darüber hinaus kamen die sechs Zeitschnellsten, die sogenannten Lucky Loser (hellgrün unterlegt), weiter.
Lauf 1
15. August 2016, 21:50 Uhr
Lauf 2
- Jackie Baumann – ausgeschieden
als Sechste des zweiten Vorlaufs - Chanice Chase – ausgeschieden
als Achte des zweiten Vorlaufs
15. August 2016, 21:58 Uhr
Lauf 3
- Léa Sprunger – ausgeschieden
als Fünfte des dritten Vorlaufs - Amalie Iuel – ausgeschieden
als Sechste des dritten Vorlaufs - Hayat Lambarki – ausgeschieden
als Siebte des dritten Vorlaufs
15. August 2016, 22:06 Uhr
Lauf 4

Axelle Dauwens – ausgeschieden
als Siebte des vierten Vorlaufs
als Siebte des vierten Vorlaufs
15. August 2016, 22:14 Uhr
Lauf 5
- Phara Anacharsis – ausgeschieden
als Fünfte des fünften Vorlaufs - Vera Barbosa (Mitte) – ausgeschieden als Sechste des fünften Vorlaufs
- Nguyễn Thị Huyền – ausgeschieden als Siebte des fünften Vorlaufs
15. August 2016, 22:22 Uhr
Lauf 6
- Marzia Caravelli – ausgeschieden
als Sechste des sechsten Vorlaufs - Sharolyn Scott – ausgeschieden
als Siebte des sechsten Vorlaufs
15. August 2016, 22:30 Uhr
Remove ads
Halbfinale
Zusammenfassung
Kontext
Das Halbfinale umfasste drei Läufe. Für das Finale qualifizierten sich pro Lauf die ersten zwei Athletinnen (hellblau unterlegt). Darüber hinaus kamen die zwei Zeitschnellsten, die sogenannten Lucky Loser (hellgrün unterlegt), weiter.
Lauf 1

Joanna Linkiewicz – ausgeschieden als Dritte des ersten Halbfinals
16. August 2016, 21:10 Uhr
Weitere im ersten Halbfinale ausgeschiedene Hürdenläuferinnen:
- Stina Troest – Rang vier
- Sydney McLaughlin – Rang fünf
- Ayomide Folorunso – Rang sieben
Lauf 2

Hanna Titimez – ausgeschieden als Vierte des zweiten Halbfinals
16. August 2016, 21:17 Uhr
Weitere im zweiten Halbfinale ausgeschiedene Hürdenläuferinnen:
- Yadisleidy Pedroso – Rang fünf
- Wenda Nel – Rang sechs
- Denisa Rosolová – Rang acht
Lauf 3
- Sage Watson – ausgeschieden
als Vierte des dritten Halbfinals - Wiktorija Tkatschuk – ausgeschieden als Achte des dritten Halbfinals
16. August 2016, 21:24 Uhr
Remove ads
Finale
Zusammenfassung
Kontext
- Ziemlich eng lag das Feld zu Beginn der Zielgeraden noch zusammen (v. l. n. r.): Janieve Russell, Ristananna Tracey, Zuzana Hejnová, Ashley Spencer, Sara Slott Petersen, Dalilah Muhammad, Leah Nugent, Eilidh Doyle
- Die Finalistinnen an der letzten Hürde:
In der Mitte: Dalilah Muhammad (Bahn 3) vor Sara Slott Petersen (B. 4) und Ashley Spencer (B. 6) / links: Zuzana Hejnová und Ristananna Tracey (außen) / rechts: Leah Nugent und Eilidh Doyle (innen) / nicht im Bild: Janieve Russell
18. August 2016, 22:15 Uhr
Für das Finale hatten sich alle drei Jamaikanerinnen sowie zwei US-Amerikanerinnen qualifiziert. Komplettiert wurde das Feld durch je eine Starterin aus Dänemark, Großbritannien und Tschechien.
Aufgrund ihrer Leistungen der Olympiasaison und ihres starken Halbfinals galt die US-Athletin Dalilah Muhammad als Favoritin. Die Olympiasiegerin von 2012 Natalja Antjuch aus Russland fehlte auf Grund der Sperre für russische Leichtathleten durch den Weltleichtathletikverband IAAF (heute World Athletics). Stärkste Konkurrentinnen waren die Doppelweltmeisterin von 2013 und 2015 Zuzana Hejnová aus Tschechien sowie die dänische Europameisterin Sara Petersen.
Muhammad führte von der ersten Hürde an. Sie hatte die Kurvenvorgabe der eine Bahn weiter außen laufenden Petersen schon zum Ende der ersten Kurve ausgeglichen. Zwischen der neunten und zehnten Hürde konnte Petersen ein wenig an Boden gutmachen, doch Muhammad kontrollierte das Tempo und gewann klar vor Petersen. Um Bronze kämpften zu Beginn der Zielgeraden Hejnová und die Jamaikanerin Janieve Russell, drei Meter dahinter lagen die US-Amerikanerin Ashley Spencer und die Britin Eilidh Doyle. An den letzten beiden Hürden fiel Russell zurück, während Spencer zu Hejnová aufschloss und auch an der Tschechin vorbeizog. Das brachte ihr die Bronzemedaille vor Hejnová. Die Plätze fünf bis sieben gingen an die drei Jamaikanerinnen Ristananna Tracey, Leah Nugent und Janieve Russell. Eilidh Doyle belegte Rang acht.
Sara Petersen gewann die erste Medaille Dänemarks in dieser Disziplin.
- Olympiasiegerin Dalilah Muhammad
- Silbermedaillengewinnerin Sara Petersen
- Bronzemedaillengewinnerin Ashley Spencer
- Zuzana Hejnová
erreichte den vierten Platz - Ristananna Tracey belegte Rang fünf
- Leah Nugent kam auf Platz sechs
- Janieve Russel wurde Olympiasiebte
- Elidh Doyle belegte den achten Rang
Remove ads
Videolinks
- 400 hurdles Rio 2016, youtube.com, abgerufen am 9. Mai 2022
- 2016 Olympics: Former Trojan Dalilah Muhammed wins gold medal in 400m hurdles, youtube.com, abgerufen am 9. Mai 2022
Weblinks
- Results Book, Rio 2016, Athletics, Women's 400m Hurdles, library.olympics.com, (englisch), S. 374–382 (PDF; 3512 KB), abgerufen am 9. Mai 2022
- OLYMPIC GAMES, RIO DE JANEIRO (ESTÁDIO OLÍMPICO), Timetable/Results, Women's 400 Metres Hurdles, Weltleichtathletikverband World Athletics (englisch), worldathletics.org, abgerufen am 9. Mai 2022
- Athletics at the 2016 Summer Olympics, 400 metres Hurdles, Women, olympedia.org (englisch), abgerufen am 9. Mai 2022
- Ergebnisse Olympische Spiele, Rio de Janeiro (Brasilien), 12.08 - 21.08.2016, leichtathletik.de, abgerufen am 9. Mai 2022
- Rio 2016, Athletics, 400m hurdles women Results, olympics.com, abgerufen am 9. Mai 2022
- Athletics at the 2016 London Summer Games: Women's 400m Hurdles, archiviert bei wayback (Internet Archive), sports-reference.com (englisch), abgerufen am 9. Mai 2022
Remove ads
Einzelnachweise
Wikiwand - on
Seamless Wikipedia browsing. On steroids.
Remove ads