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Quentin Bigot

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Quentin Bigot Leichtathletik
Nation FrankreichFrankreich Frankreich
Geburtstag 1. Dezember 1992 (27 Jahre)
Geburtsort Hayange, Frankreich
Größe 177 cm
Gewicht 90 kg
Karriere
Disziplin Hammerwurf
Bestleistung 78,58 m
Verein Athletisme Metz Metropole
Trainer Pierre-Jean Vazel
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
U23-Europameisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
U20-Europameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
 Weltmeisterschaften
0Silber0 Doha 2019 Hammerwurf
 U23-Europameisterschaften
0Bronze0 Tampere 2013 Hammerwurf
 U20-Europameisterschaften
0Gold0 Tallinn 2011 Hammerwurf
letzte Änderung: 3. Oktober 2019

Quentin Bigot (* 1. Dezember 1992 in Hayange, Département Moselle) ist ein französischer Leichtathlet, der sich auf den Hammerwurf spezialisiert hat. 2019 gewann er bei den Weltmeisterschaften in Doha die Silbermedaille.

Sportliche Laufbahn

Quentin Bigot stammt aus dem Nordosten Frankreichs. Er lebt und trainiert in Metz. Seit 2009 tritt er in Wettkämpfen auf internationaler Ebene auf. Ihm gelang die Qualifikation zu den U18-Weltmeisterschaften im italienischen Brixen. Dort scheiterte er allerdings als Siebter in seiner Qualifikationsgruppe und landete final auf dem 13. Platz. Ein Jahr später nahm er an den U20-Weltmeisterschaften im kanadischen Moncton teil. In dieser Altersklasse erhöhte sich das Gewicht des Hammers von 5 auf 6 Kilogramm. Dennoch warf er mehr als 6 Meter weiter als ein Jahr zuvor und belegt damit Platz 7 im Finale.

Ein weiteres Jahr später feierte er seinen ersten großen Erfolg mit seinem Sieg bei den U20-Europameisterschaften in Tallinn. Er warf im Finale 78,45 m. 2012 stieg er dann in die Herrenkonkurrenz, mit Wurfgewicht 7,26 kg, ein. Ihm gelang die Qualifikation zu den Europameisterschaften in Helsinki und den Olympischen Spielen in London. In beiden Wettkämpfen belegte er jeweils den 24. Platz, wenngleich er bei Olympia noch rund zwei Meter weiter warf als zuvor bei den Europameisterschaften. 2013 warf er bei den Weltmeisterschaften in Moskau 74,98 m und verpasste damit als 13. knapp den Einzug in das Finale der zwölf Besten. Zuvor gewann er bei den U23-Europameisterschaften in Tampere die Bronzemedaille mit glatten 74 Metern.

Im Juli 2014 wurde er wegen Dopings für vier Jahre (davon zwei auf Bewährung) suspendiert.[1] Zuvor stellte er im Frühjahr seine persönliche Bestleistung von 78,58 m auf, die bis heute aktuell ist (Stand 2019).

2017 trat er bei den Weltmeisterschaften in London erstmals wieder bei internationalen Meisterschaften auf. Dort qualifizierte er sich als Zweiter in seiner Qualifikationsgruppe. Im Finale kam er auf 77,67 m, die am Ende Platz 4 bedeuteten. Bei den Europameisterschaften 2018 in Berlin scheiterte er bereits in der Qualifikation. Bei den Weltmeisterschaften 2019 in Doha erzielte er mit dem Gewinn der Silbermedaille seinen bislang größten sportlichen Erfolg. Mit 78,19 m warf er genau einen Zentimeter weiter als der drittplatzierte Ungar Bence Halász.

Wichtige Wettbewerbe

Jahr Veranstaltung Ort Platz Disziplin Weite
Startet für FrankreichFrankreich Frankreich
2009 U18-Weltmeisterschaften ItalienItalien Brixen 13. Hammerwurf 65,33 m (5 Kg)
2010 U20-Weltmeisterschaften KanadaKanada Moncton 7. Hammerwurf 71,51 m (6 Kg)
2011 U20-Europameisterschaften EstlandEstland Tallinn 1. Hammerwurf 78,45 m (6 Kg)
2012 Europameisterschaften FinnlandFinnland Helsinki 24. Hammerwurf 70,78 m
Olympische Spiele Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London 24. Hammerwurf 72,42 m
2013 U23-Europameisterschaften FinnlandFinnland Tampere 3. Hammerwurf 74,00 m
Weltmeisterschaften RusslandRussland Moskau 13. Hammerwurf 74,98 m
2017 Weltmeisterschaften Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich London 4. Hammerwurf 77,76 m
2018 Europameisterschaften DeutschlandDeutschland Berlin 16. Hammerwurf 72,73 m
2019 Weltmeisterschaften KatarKatar Doha 2. Hammerwurf 78,19 m

Persönliche Bestleistungen

Einzelnachweise

  1. Quentin Bigot suspendu quatre ans dont deux avec sursis. L’Équipe, 21. Juli 2014, abgerufen am 6. Oktober 2019 (französisch).
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