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Unbroken (Fernsehserie)
deutsche Thrillerserie (2021) Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Unbroken ist eine deutsche Krimiserie nach einer Idee von Marc O. Seng und Andreas Linke, die 2021 am 19. Februar in der ZDFmediathek veröffentlicht[1] und am 23. und 24. Februar von ZDFneo ausgestrahlt wurde.[2][3]
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Handlung
Die hochschwangere Kommissarin Alex Enders verschwindet kurz vor dem Geburtstermin ihrer Tochter spurlos. Nach tagelangem Verschwinden taucht sie blutverschmiert und ohne ihr Kind wieder auf. Sie hat keine Erinnerung mehr, was geschehen ist, und von ihrem Baby fehlt jede Spur. Alex verfolgt nur der Gedanke, ihr Kind zu finden. Entgegen dem Rat ihres befreundeten Chefs Paul Nowak beginnt sie selbst zu ermitteln. Sie riskiert dabei ihren Job und setzt ihre Beziehung und sogar ihr Leben aufs Spiel. Alex muss sich schließlich fragen, inwieweit sie selbst an dem Verbrechen beteiligt ist. Sie und ihr Ehemann Leif müssen sich darauf einstellen, dass sie womöglich ihre Tochter nie mehr wiedersehen. Alex entscheidet sich, wieder ihre Stelle bei der Polizei anzutreten. Ihr erster Fall, ein Mord an einer rumänischen Prostituierten, scheint ihre Erinnerungen an ihre eigene Entführung wieder zu wecken. Sie vermutet einen Zusammenhang und möchte ihren Chef davon überzeugen, doch der blockt ab. Alex glaubt, dass jemand ihre Ermittlungen verhindern will.
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Episodenliste
Staffel 1
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Produktion
Ursprünglich war die Miniserie unter dem Titel Void geplant, nach einer Drehunterbrechung aufgrund der COVID-19-Pandemie wurde sie in Unbroken umbenannt.[5] Gedreht wurde in Köln und Umgebung.[6] Mit mehr als drei Millionen Sichtungen (über 465.000 pro Folge) war sie die bis dato erfolgreichste ZDFneo-Serie in der Mediathek[7] und löste damit Sløborn ab.
Kritik
Zusammenfassung
Kontext
Die Serie erhielt überwiegend positive Kritiken. Matthias Hannemann bezeichnet Unbroken in der FAZ als „echten Hit“, und als „rundum gelungene, sehr dicht erzählte, extrem gut gespielte und auf Wucht und Wirkung getrimmte deutsche Serie.“ Allerdings räumt er ein, ohne Aylin Tezel „würde das alles verpuffen.“ Ihre Leistung hält er für preiswürdig, dank ihr sei die Serie „ein derart starker Auftritt, dass [sie] möglicherweise auch im Ausland auf Resonanz stoßen könnte.“[8]
Auch Peter Zander hält in der Berliner Morgenpost den Part von Aylin Tezel für eine „Wahnsinnsrolle“ und Unbroken für ein „kleines Juwel“ und „eine packende Miniserie“. Im Gegensatz zu ihrer Figur im Dortmunder Tatort könne Tezel hier „eine ganze Palette an Emotionen spielen, bis hin zur Verzweiflung und dem Wahn, sie könne die Tat wirklich selbst begangen haben.“[9]
Beim Medienmagazin DWDL.de hingegen heißt es, dass überwiegend Klischees bedient werden und bezeichnet die Serie als „solide Krimi-Kost“. Aber auch sie heben die Darstellung von Tezel als „spektakuläre Ausnahme“ hervor und schreiben, dass ab Episode drei das Tempo anzieht wie die Hauptrolle es von Beginn an tut.[10]
Maximilian Haase schreibt für prisma.de, dass Unbroken das „psychologische Drama, das einen Menschen am Rande des Ertragbaren zeigt“, fokussiert und dies dank der Hauptdarstellerin Tezel, die die Serie fast im Alleingang trägt, fulminant gelingt.[11]
Markus Ehrenberg beschreibt die Serie im Tagesspiegel als „ein sehenswerter Krimi zum (vordergründigen) Generalthema Leihmutterschaft, klischeefrei, finster und spannend bis zum Ende, wobei vielleicht nicht jede Drehbuchseite auf Plausibilität abgeklopft werden sollte. Mit einer Katastrophe anfangen und dann ganz langsam steigern – wenn es nach diesem Prinzip geht, ist ‚Unbroken‘ jedenfalls schon mal ganz vorne mit dabei“.[12]
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Weblinks
Einzelnachweise
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