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Österreichische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)

Auswahlmannschaft österreichischer Fußballspieler Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Österreichische Fußballnationalmannschaft (U-21-Männer)
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Die österreichische U-21-Fußballnationalmannschaft ist eine Auswahlmannschaft österreichischer Fußballspieler. Sie untersteht dem Österreichischen Fußball-Bund und repräsentiert diesen auf der U-21-Ebene, in Freundschaftsspielen gegen die Auswahlmannschaften anderer nationaler Verbände, aber auch bei den Europameisterschaften des Kontinentalverbandes UEFA. Spielberechtigt sind Spieler, die ihr 21. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und die österreichische Staatsangehörigkeit besitzen. Bei Turnieren ist das Alter beim ersten Qualifikationsspiel maßgeblich.

Weitere Informationen Statistik, Erfolge bei Turnieren ...
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Geschichte

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Die U-21-Auswahl Österreichs hat mit einer Ausnahme (1980) an allen Europameisterschaften der UEFA teilgenommen. Erstmals qualifizieren konnte man sich für die Endrunde 2019, wo man in der Vorrunde ausschied.

In der Qualifikation zur Europameisterschaft 2006 wurde Österreich mit Deutschland, England, Polen, Wales und Aserbaidschan in die Gruppe 6 gelost. Drei Siegen standen zwei Unentschieden und fünf Niederlagen gegenüber, bei einer Tordifferenz von 9:14. Mit nur elf Punkten war der zweite Platz, welcher für die Play-offs gereicht hätte, unerreichbar. Gegen den Nachbarn und späteren Gruppensieger aus Deutschland verloren die Österreicher beide Spiele. Einen Achtungserfolg gab es gegen das Team aus England, welches am 7. Oktober 2005, mit 2:1 besiegt wurde. Es war der einzige Auswärtserfolg Österreichs.

Da nach der EM 2006 bereits 2007 die nächste Europameisterschaft, und nicht wie üblich alle zwei Jahre, stattfinden sollte, wurde diese Qualifikation im Schnellverfahren ausgespielt. Angefangen mit einer Vorrunde, über eine kurze Gruppenphase mit drei Mannschaften und den Play-off-Spielen. Österreich brauchte erst in die Gruppenphase einsteigen. In der Gruppe fünf wurde ihnen Italien und Island zugelost. Es wurde nur ein Spiel gegen jede Mannschaft ausgetragen, sodass die Teams je einmal Auswärts- und einmal Heimrecht hatten. In der ersten Partie am 16. August 2006 nahem sich die beiden Außenseiter Österreich und Island durch ein 0:0-Unentschieden gegenseitig die Punkte weg. Nachdem Italien am zweiten Spieltag Island mit 1:0 besiegte, musste die letzte Partie gegen die Österreicher entscheiden. Italien setzte sich neuerlich mit 1:0 durch, sodass die Österreicher die Qualifikation verfehlten.

Bei der Qualifikation zur Euro 2009 hatten die Österreicher Losglück und konnten mit Ausnahme Italiens den großen Favoriten in der Gruppe 7 ausweichen. Mit Belgien, der Slowakei, Island und Zypern wurde die Mannschaft vor eine schwere aber doch lösbare Aufgabe gestellt. Nachdem nur der erste Platz für die Play-off-Runde berechtigte, war dieser Ziel der Österreicher. Mit sechs Siegen und zwei Unentschieden wurde der erste Rang klar erspielt. Belgien wurde mit neun Punkten klar auf den zweiten Platz verwiesen. Alle Heimspiele wurden gewonnen und Punktverluste gab es nur in den Auswärtspartien gegen Island und die Slowakei. In keinem Spiel gewann die Mannschaft mehr als mit einem Tor Unterschied. Es war dies die erste Qualifikation für die Entscheidungsspiele um den Einzug in die Play-off-Runde in der Geschichte des österreichischen U-21-Teams.[2]

In den Entscheidungsspielen um den Einzug in die Play-off-Runde der EM 2009 am 11. und 15. Oktober 2008 traf Österreich auf Finnland und stand damit vor einer lösbaren Aufgabe. Im ersten Spiel in Pasching leiteten zwei frühe Tore durch Christoph Saurer und Florian Klein nach nur 13 Minuten – Përparim Hetemaj konnte in der 63. Minute für die Finnen verkürzen – den 2:1-Sieg ein, wobei die Österreicher viele gute Möglichkeiten ausließen.[3] Im Rückspiel schien ebenfalls alles gut zu laufen. Marko Stanković erzielt in der 26. Minuten die 1:0-Führung. Diese sollte bis zur 81. Minute anhalten, ehe Jussi Vasara den Ausgleich erzielte. In der Nachspielzeit traf Vasara mit seinem zweiten Treffer zum 2:1 für Finnland und zwang Österreich in die Verlängerung. Nachdem diese keine Entscheidung gebracht hatte, kam es zum Elfmeterschießen. In diesem scheiterten Stanković und Madl am finnischen Keeper Tomi Maanoja, womit das österreichische Team die erste Teilnahme an einer U-21-EM-Endrunde verpasste.[4]

Auch in der Qualifikationsgruppe 10 zur Europameisterschaft 2011 starteten die ersatzgeschwächten Österreicher mit einer 1:2-Niederlage in Belarus.

Teilnahmen an den U-21-Europameisterschaften

1978In der Vorrundengruppe 3 gegen die DDR (1.) und die Türkei (2.) ausgeschieden
1980nicht teilgenommen
1982In der Vorrundengruppe 1 gegen Deutschland (1.), Bulgarien (2.) und Finnland (4.) ausgeschieden
1984In der Vorrundengruppe 6 gegen Albanien (1.), Deutschland (2.) und die Türkei (3.) ausgeschieden
1986In der Vorrundengruppe 5 gegen Ungarn (1.), die Niederlande (2.) und Zypern (4.) ausgeschieden
1988In der Vorrundengruppe 1 gegen Spanien (1.), Rumänien (2.) und Albanien (4.) ausgeschieden
1990In der Vorrundengruppe 3 gegen die UdSSR (1.), die DDR (2.) und die Türkei (4.) ausgeschieden
1992In der Vorrundengruppe 4 gegen Dänemark (1.), Jugoslawien (2.) und San Marino (4.) ausgeschieden
1994 Endrunde in FrankreichIn der Qualifikationsgruppe 6 gegen Frankreich (1.), Schweden (2.), Finnland (3.), Bulgarien (4.) und Israel (5.) ausgeschieden
1996 Endrunde in SpanienIn der Qualifikationsgruppe 6 gegen Portugal (1.), England (2.), Irland (3.) und Lettland (5.) ausgeschieden
1998 Endrunde in RumänienIn der Qualifikationsgruppe 4 gegen Schweden (1.), Belarus (3.), Lettland (4.), Schottland (5.) und Estland (6.) ausgeschieden
2000 Endrunde in der SlowakeiIn der Qualifikationsgruppe 6 gegen Spanien (1.), die Niederlande (2.), Israel (3.) und Zypern (4.) ausgeschieden
2002 Endrunde in der SchweizIn der Qualifikationsgruppe 7 gegen Frankreich (1.), Spanien (2.), Israel (3.) sowie Bosnien und Herzegowina (5.) ausgeschieden
2004 Endrunde in DeutschlandIn der Qualifikationsgruppe 3 gegen Tschechien (1.), Belarus (2.), die Niederlande (4.) und Moldawien (5.) ausgeschieden
2006 Endrunde in PortugalIn der Qualifikationsgruppe 6 gegen Deutschland (1.), England (2.), Polen (3.), Wales (5.) und Aserbaidschan (6.) ausgeschieden
2007 Endrunde in den NiederlandenIn der Qualifikationsgruppe 5 gegen Italien (1.) und Island (3.) ausgeschieden
2009 Endrunde in SchwedenNach dem Sieg in der Qualifikationsgruppe 7 gegen die Slowakei (2.), Belgien (3.), Island (4.) und Zypern (5.) in den Entscheidungsspielen gegen Finnland ausgeschieden
2011 Endrunde in DänemarkIn der Qualifikationsgruppe 10 gegen Schottland (1.), Belarus (2.), Albanien (4.) und Aserbaidschan (5.) ausgeschieden.
2013 Endrunde in IsraelIn der Qualifikationsgruppe 10 gegen Niederlande (1.), Schottland (2.), Bulgarien (3.) und Luxemburg (5.) ausgeschieden.
2015 Endrunde in TschechienIn der Qualifikationsgruppe 4 als Gruppenzweiter gegen Spanien (1.), Ungarn (3.), Bosnien und Herzegowina (4.) und Albanien (5.) ausgeschieden. Österreich kam als fünftbester Zweitplatzierter nicht unter die besten vier Teams des Play-offs der besten Gruppenzweiten.
2017 Endrunde in TschechienIn der Qualifikationsgruppe 7 als Gruppenzweiter hinter Deutschland und vor Finnland, Aserbaidschan, Russland und Färöer für das Play-off qualifiziert. In diesem gegen Spanien (h: 1:1 / a: 0:0) aufgrund der Auswärtstorregel ausgeschieden.
2019 Endrunde in Italien und San MarinoIn der Qualifikationsgruppe 7 als Gruppenzweiter hinter Serbien und vor Russland, Armenien, Nordmazedonien und Gibraltar für das Play-off qualifiziert. In diesem gegen Griechenland (a: 1:0 / h: 2:0) aufgestiegen und qualifiziert. Gegner bei der Endrunde in der Gruppenphase waren Serbien, Dänemark und Deutschland. Man verpasste mit vier Punkten als Dritter den Aufstieg in das Semifinale und somit auch die Qualifikation für das Fußballturnier bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio.
2021 Endrunde in Slowenien und UngarnIn der Qualifikationsgruppe 3 trifft man auf Kosovo, Türkei, Albanien, Andorra und England.
Anmerkung: Zwischen 1978 und 1992 wurde die Endrunde einer U-21-Europameisterschaft nicht in einem Land ausgetragen, sondern durch Hin- und Rückspiele in den jeweiligen teilnehmenden Nationen absolviert.
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Trainer und Betreuer

Aktuelles Betreuerteam

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Teamchef Werner Gregoritsch wurde 2012…
Weitere Informationen Position, Name ...

Teamchefhistorie

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…Nachfolger von Andreas Herzog.
Weitere Informationen von, bis ...
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Kaderliste

Zusammenfassung
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Aktueller Kader

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Kapitän des Teams: Philipp Lienhart mit 19 Einsätzen
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Marko Kvasina hat 12 Einsätze

Für die U21 Europameisterschaft Qualifikation gegen Albanien am 4. September 2020 und England am 8. September 2020 (beide in Ried im Innkreis) wurde von Ersatzteamchef Peter Schöttel folgender Kader einberufen:

Weitere Informationen Nr., Name ...

In der Qualifikation und den Play-offs zur EM 2019 eingesetzte Spieler

  • Torhüter:
Paul Gartler (2 Spiele / 0 Tore; SK Rapid Wien / Kapfenberger SV / SK Rapid Wien, 10.03.1997), Osman Hadžikić (1/0; FK Austria Wien / vereinslos, 12.03.1996), Alexander Schlager (9/0; Floridsdorfer AC / FC Liefering / LASK Linz, 01.02.1996);
Kelvin Arase (2/0; SV Horn, 15.01.1999), Christoph Baumgartner (6/0; AKA St. Pölten / TSG 1899 Hoffenheim, 01.08.1999), Mathias Honsak (7/6; SCR Altach / FC Red Bull Salzburg / Holstein Kiel, 20.12.1996), Sascha Horvath (9/1; FK Austria Wien / SK Sturm Graz / Dynamo Dresden, 22.08.1996), Konrad Laimer (7/2; FC Red Bull Salzburg / RB Leipzig, 27.05.1997), Ivan Ljubić (6/0; SC Wiener Neustadt / TSV Hartberg, 07.07.1996), Dejan Ljubičić (5/0; SK Rapid Wien, 08.10.1997), Sandi Lovrić (8/0; SK Sturm Graz, 28.03.1998), Dominik Prokop (8/0; FK Austria Wien, 02.06.1997), Rami Tekir (1/0; FC Wacker Innsbreuck / FC Liefering, 10.01.1997);
  • Angriff:
Adrian Grbić (6/2; VfB Stuttgart / Floridsdorfer AC / SCR Altach, 04.08.1996), Arnel Jakupovic (10/4; Juventus / Empoli FC, 29.05.1998), Saša Kalajdžić (1/0; FC Admira Wacker Mödling, 07.07.1997), Marko Kvasina (8/3; FK Austria Wien / Twente Enschede / SV Mattersburg, 20.12.1996), Patrick Schmidt (1/0; FC Admira Wacker Mödling, 22.07.1998), Hannes Wolf (6/1F; C Red Bull Salzburg, 16.04.1999).
  • Betreuerstab:
  • Teamchef:
Werner Gregoritsch (Teamchef, 22.03.1958)
  • Co-Trainer:
bis 31.12.2017 Wolfgang Luisser (31.08.1979), seit 14.03.2018 Dietmar Pegam (11.06.1968)
  • Torwarttrainer:
bis 13.03.2017 Roland Goriupp (24.04.1971), 13.03.2017–13.03.2018 Wolfgang Wimmer (17.08.1965), seit 14.03.2018 Raimund Hedl (31.08.1974).[6][7][8]
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Länderspiele

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Weitere Informationen Datum, Spielort (Stadion) ...

1) Ergebnisse aus österreichischer Sicht

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Galerie

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Rekordspieler und -torschützen

Weitere Informationen Rekordspieler, Spiele ...
Weitere Informationen Rekordschützen, Tore ...
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Spätere A-Team-Spieler

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David Alaba jubelt 2009 mit den Torschützen Atdhe Nuhiu (Nr. 9) und Andreas Weimann (Nr. 16).

In gegenständliche Auflistung wurden nur Spieler aufgenommen, die in weiterer Folge zu Einsätzen in der A-Nationalmannschaft kamen. In Klammer ist die Anzahl der Einsätze beim jeweiligen Qualifikationsturnier angegeben.

Ferdinand Feldhofer (4), Andreas Ivanschitz (3), Volkan Kahraman (8), Markus Katzer (3), Markus Kiesenebner (7), Roland Linz (6), Wolfgang Mair (3), Thomas Mandl (2), Manuel Ortlechner (6), Helge Payer (8), Emanuel Pogatetz (6), Yüksel Sariyar (4), Paul Scharner (7), Joachim Standfest (3), Roman Wallner (3).
György Garics (2), Michael Gspurning (4), Andreas Ibertsberger (7), Andreas Ivanschitz (3), Zlatko Junuzović (4), Roman Kienast (5), Stefan Kulovits (6), Andreas Lasnik (3), Roland Linz (3), Thomas Pichlmann (5), Emanuel Pogatetz (1), Patrick Pircher (7), Thomas Prager (2), Klaus Salmutter (2), Jürgen Säumel (4).
Andreas Dober (2), Hannes Eder (4), Christian Fuchs (5), György Garics (6), Ronald Gërçaliu (2), Andreas Hölzl (6), Marc Janko (4), Roman Kienast (6), Stefan Kulovits (5), Andreas Lasnik (7), Ramazan Özcan (10), Thomas Prager (7), Klaus Salmutter (4), Jürgen Säumel (6), Franz Schiemer (6), Andreas Ulmer (2).
Andreas Dober (1), Christian Fuchs (2), György Garics (2), Martin Harnik (1), Erwin Hoffer (2), Andreas Hölzl (1), Veli Kavlak (1), Roman Kienast (2), Ramazan Özcan (2),
  • Europameisterschaft 2009 (8 + 2 Spiele, Teamchef Manfred Zsak):
Julian Baumgartlinger (9), Andreas Dober (7), Christopher Drazan (1), Erwin Hoffer (6), Zlatko Junuzović (4), Veli Kavlak (7), Rubin Okotie (7), Christoph Saurer (6), Franz Schiemer (4).
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Siehe auch

Quellen

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