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Andy Potts
US-amerikanischer Triathlet Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Andrew Robert „Andy“ Potts (* 28. Dezember 1976 in Hershey, Pennsylvania) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Triathlet, Olympiateilnehmer (2004), achtfacher Ironman-Sieger (2010–2019) sowie US-Meister auf der Kurzdistanz (2007) und Mitteldistanz (2014).
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Werdegang
Zusammenfassung
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Potts begann seine sportliche Laufbahn ursprünglich als Schwimmer. Von 1995 bis 1997 gehörte er der US-amerikanischen Schwimm-Nationalmannschaft an. Sein größter Erfolg war 1995 der Gewinn der Bronzemedaille über 400 Meter Lagen bei der Sommer-Universiade in Fukuoka. 1996 verfehlte er bei den landesinternen Ausscheidungskämpfen – den sogenannten „Trials“ – als Viertplatzierter über die gleiche Strecke knapp die Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele in Atlanta. In den Jahren 1998/99 war er Kapitän der Schwimmmannschaft der University of Michigan, an der er Englisch studierte. Aus Altersgründen wandte er sich dann aber der Leichtathletik und schließlich 2003 mit dem Ziel, doch noch bei Olympischen Spielen an den Start gehen zu können, dem Triathlon zu.
Gleich in seiner ersten Saison schob er sich mit guten Platzierungen bei Weltcup-Veranstaltungen unter die ersten 100 der Weltrangliste der ITU.
Olympische Sommerspiele 2004
Mit einem elften Rang bei der auf Madeira ausgetragenen Weltmeisterschaft qualifizierte er sich 2004 für die Olympischen Sommerspiele in Athen. Beim olympischen Wettkampf in Vouliagmeni lag er nach dem Schwimmen in Führung, fiel dann aber zurück und beendete das Rennen auf Rang 22. Das nacholympische Jahr schloss er in der Weltcup-Wertung auf dem neunten Rang.
2006 wurde er als Mitglied der US-amerikanischen Triathlon-Nationalmannschaft Mannschaftsweltmeister.
Staatsmeister Triathlon Kurzdistanz 2007
Die Saison 2007 begann mit dem erstmaligen Gewinn der US-amerikanischen Meisterschaft. Im Juli 2007 gewann er den Wettbewerb bei den Panamerikanischen Spielen in Rio de Janeiro und war zwei Monate später bei der Weltmeisterschaft in Hamburg als Elftplatzierter bester US-Amerikaner. Die Saison beendete er mit dem Gewinn der Ironman 70.3 World Championships.
Mit seinem Sieg bei den Panamerikanischen Spielen war Potts automatisch für die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking qualifiziert, wo er aber nicht an den Start ging.
Ironman-Sieger 2010
Andy Potts beim Eagleman Ironman 70.3, 2013
2010 erzielte er beim Ironman in Idaho seinen ersten Sieg auf der Langdistanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen). Im Mai 2014 wurde Andy Potts US-amerikanischer Staatsmeister auf der Triathlon-Mitteldistanz. Beim Ironman Hawaii belegte er im Oktober den vierten Rang. Im Oktober 2015 belegte er bei den Ironman World Championships auf Hawaii wie im Vorjahr erneut den vierten Rang.
Vierter Weltmeisterschaft Langdistanz 2017
Im August 2017 wurde der damals 40-Jährige in Kanada Vierter bei der Weltmeisterschaft auf der Triathlon-Langdistanz (4 km Schwimmen, 120 km Radfahren und 30 km Laufen). Beim Ironman Hawaii belegte er im Oktober 13:03 min hinter dem Sieger, dem Deutschen Patrick Lange, den siebten Rang. Er wurde im Juni 2018 als stärkster Schwimmer auf der Langdistanz genannt.[1] Beim Ironman Hawaii 2018 belegte er den achten Rang.
Im Mai 2019 gewann der damals 42-Jährige mit neuer persönlicher Bestzeit in 8:02:58 h auf der Langdistanz den [Ironman Brasil] in Florianópolis. Andy Potts startete auch als Triathlon-Guide für den US-amerikanischen Verband im Paratriathlon und er unterstützte Kyle Coon bei den Sommer-Paralympics 2020 (750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen) in Tokio.[2] Seit 2022 tritt Andy Potts nicht mehr international in Erscheinung.
Potts ist seit dem 30. Januar 2004 mit der ehemaligen kanadischen Turnerin Lisa Simes verheiratet und die beiden leben in Colorado Springs.
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Auszeichnungen
- 2006 und erneut 2007 wurde Andy Potts in den USA zum „Triathleten des Jahres“ gewählt.
Sportliche Erfolge
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Triathlon Kurz- und Mitteldistanz
Triathlon Langdistanz
(DNF – Did Not Finish)
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Weblinks
Commons: Andy Potts – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Website von Andy Potts ( vom 16. Dezember 2014 im Internet Archive)
- Profil für Andy Potts beim Institut für Angewandte Trainingswissenschaft, abgerufen am 25. Juni 2014
- World Triathlon – Andy Potts
- Andrew Robert Potts in der Datenbank von Olympedia.org (englisch)
Einzelnachweise
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