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Dubrowyzja
Stadt in der Ukraine Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Dubrowyzja (ukrainisch Дубровиця; russisch Дубровица Dubrowiza, polnisch Dąbrowica) ist eine ukrainische Stadt mit etwas mehr als 9000 Einwohnern. Sie liegt in der Oblast Riwne am Ufer des Horyn nördlich der Bezirkshauptstadt Riwne. Die nächsten größeren Städte sind Sarny und Warasch.


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Geschichte
Die Stadt wurde 1005 zum ersten Mal schriftlich erwähnt und war damals der Hauptort des Fürstentums Dubrowiza. Später lag sie bis 1793 als Teil der Adelsrepublik Polen-Litauen in der Woiwodschaft Wolhynien.[1] Danach kam es zum neugegründeten Gouvernement Wolhynien als Teil des Russischen Reiches. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges wurde die Ortschaft Teil der Zweiten Polnischen Republik (Woiwodschaft Wolhynien, Powiat Sarny, Gmina Dąbrowica). Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebiet durch die Sowjetunion (ukrainischer Name Dombrowyzja/Домбровиця) und ab 1941 durch Deutschland besetzt. 1944 kam sie erneut zur Sowjetunion und wurde in die Ukrainische SSR eingegliedert, am 15. August 1944 erhielt sie ihren heutigen Namen.[2] Nach dem Zerfall der Sowjetunion 1991 wurde sie schließlich ein Teil der unabhängigen Ukraine.
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Verwaltungsgliederung
Zusammenfassung
Kontext
Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Dubrowyzja (Дубровицька міська громада/Dubrowyzka miska hromada). Zu dieser zählen auch die 39 in der untenstehenden Tabelle aufgelistetenen Dörfer,[3] bis dahin bildete die Stadt die gleichnamige Stadtsratsgemeinde Dubrowyzja (Дубровицька міська рада/Dubrowyzka miska rada) im Süden des Rajons Dubrowyzja.
Am 17. Juli 2020 wurde der Ort Teil des Rajons Sarny.[4]
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Dubrowyzja Teil der Gemeinde:
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Persönlichkeiten
- Georges Charpak (1924–2010) – polnisch-französischer Physiker, Nobelpreisträger 1992.
Weblinks
Commons: Dubrowyzja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
- Dąbrowica. In: Filip Sulimierski, Władysław Walewski (Hrsg.): Słownik geograficzny Królestwa Polskiego i innych krajów słowiańskich. Band 1: Aa–Dereneczna. Sulimierskiego und Walewskiego, Warschau 1880, S. 931 (polnisch, edu.pl).
Einzelnachweise
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