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Großer Preis von Schweden 1977
Formel-1-Rennen Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Der Große Preis von Schweden 1977 (offiziell XIII Sveriges Grand Prix) fand am 19. Juni auf dem Scandinavian Raceway in Anderstorp statt und war das achte Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1977.
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Berichte
Zusammenfassung
Kontext
Hintergrund
Zwei Wochen nach dem Premierensieg ihres Landsmannes Gunnar Nilsson beim Großen Preis von Belgien erwarteten zahlreiche schwedische Motorsportfans mit Spannung den achten Saisonlauf.
Die Tatsache, dass der neue Shadow-Stammfahrer Riccardo Patrese an diesem Wochenende an einem Formel-2-Rennen in Mugello teilnahm, nutzte der inzwischen als Teamchef fungierende Jackie Oliver für ein kurzes Comeback als Formel-1-Pilot. Seine letzte Grand-Prix-Teilnahme beim Großen Preis der USA 1973 lag zu diesem Zeitpunkt mehr als dreieinhalb Jahre zurück.
RAM Racing meldete ein zweites Fahrzeug für den finnischen Formel-1-Neuling Mikko Kozarowitzky.
Ronnie Peterson bestritt seinen 100. Grand Prix.
Training
Der Reifenhersteller Goodyear, der seit 1975 bis auf wenige Ausnahmen Alleinausstatter der Formel 1 war, entwickelte mit Hochdruck neue Reifenmischungen, um gegenüber dem Konkurrenten Michelin, dessen Einstieg in den Grand-Prix-Sport unmittelbar bevorstand, einen Wettbewerbsvorteil zu wahren. Einige dieser neuen Reifentypen konnten während der Trainingseinheiten getestet werden, bewirkten jedoch keine deutlichen Leistungs-Unterschiede.
Genau wie zwei Wochen zuvor in Belgien setzte sich die erste Startreihe aus dem Lotus 78 von Mario Andretti und John Watson auf Brabham zusammen. Dahinter qualifizierten sich James Hunt im McLaren M26 sowie der in der Weltmeisterschaft nach wie vor führende Jody Scheckter. Dessen Titelkonkurrent Niki Lauda, der zwischenzeitlich in der WM-Tabelle bis auf einen Punkt aufgeholt hatte, erreichte lediglich den 15. Startplatz.[1]
Die 24 schnellsten der 31 angereisten Piloten qualifizierten sich für das Rennen.
Rennen
Erneut gelang Watson ein besserer Start als Andretti, was ihm kurzzeitig die Führung einbrachte. Bereits in der zweiten Runde übernahm Andretti jedoch die Spitze und verteidigte diese bis zur drittletzten Runde.
In der 30. Runde führte ein Überholversuch von Scheckter gegen Watson zu einer Kollision, woraufhin Scheckter ausfiel und Watson die Box ansteuern musste, um Reparaturen durchführen zu lassen. Hunt gelangte dadurch auf den zweiten Rang vor Patrick Depailler, Jochen Mass, Jacques Laffite und Carlos Reutemann. Innerhalb der folgenden fünf Runden überholte Laffite die drei vor ihm liegenden Piloten und verkürzte danach stetig Andrettis Vorsprung. Unterdessen gelangte Mass an Depailler vorbei auf den dritten Rang, gefolgt von Reutemann.
Da Lauda das Rennen in der 48. Runde aufgrund von Handlingproblemen aufgab, blieben an diesem Wochenende die beiden Führenden in der WM punktelos.
Drei Runden vor Schluss musste Andretti aufgrund von Problemen mit der Kraftstoffzufuhr die Box aufsuchen. Der Stopp warf ihn auf den sechsten Platz zurück. Laffite übernahm die Spitze und gewann zum ersten Mal einen Grand Prix. Es handelte sich um den ersten Sieg eines französischen Fahrers in einem französischen Rennwagen mit französischem Motor und französischem Hauptsponsor.[2]
Keiner der drei einheimischen Piloten erreichte das Ziel. Conny Andersson war mit dem unterlegenen BRM P207 bereits an der Qualifikation gescheitert, Peterson musste in der achten Rennrunde als erster Fahrer des Tages aufgrund eines technischen Defektes vorzeitig aufgeben und Nilsson konnte das Rennen aufgrund eines Aufhängungsschadens nicht beenden, wurde jedoch als 19. und somit Letzter gewertet, da sich sein Ausfall erst in der 65. Runde ereignete.
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Meldeliste
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Klassifikationen
Startaufstellung
Rennen
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WM-Stände nach dem Rennen
Zusammenfassung
Kontext
Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2 bzw. 1 Punkt(e). Es zählten nur die besten acht Ergebnisse aus den ersten neun Rennen und die besten sieben Ergebnisse aus den letzten acht Rennen. In der Konstrukteurswertung zählte nur das Ergebnis des bestplatzierten Fahrers eines Teams.
Fahrerwertung
Konstrukteurswertung
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Einzelnachweise
Weblinks
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