Top-Fragen
Zeitleiste
Chat
Kontext

Kurt Ohnsorg

österreichischer Lithograf, Keramiker und Maler Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Kurt Ohnsorg
Remove ads

Kurt Ohnsorg (* 25. Dezember 1927 in Sigmundsherberg, Niederösterreich; † 22. September 1970 in Gmunden, Oberösterreich) war ein österreichischer Keramiker und Hochschullehrer.

Thumb
Kurt-Ohnsorg-Weg im Josef-Bohmann-Hof in Donaustadt
Thumb
„Bewegungsrhythmus“ (1970) von Kurt Ohnsorg

Leben und Wirken

Zusammenfassung
Kontext

Kurt Ohnsorg war ein Pionier der Modernen Keramik in Österreich. Er studierte an der damaligen Akademie für Angewandte Kunst Wien (bei Robert Obsieger; Diplom für Keramik 1950) und erwarb anschließend vertiefte künstlerische und praktische Kenntnisse als Gast in Keramikstudios in Paris und Rom (bis 1954)[1]. Er arbeitete parallel auch in Betrieben der österr. Keramikindustrie (Gmundner Keramik, anschließend Schleiss-Keramik, beide Gmunden) und fertigte keramische Kleinfiguren und Szenen (meist als Unikate) für den kommerziellen Markt an (1950–1960), um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.

Er wollte jedoch Keramik vor allem als Medium der Kunst betreiben und gründete daher parallel in Wien bereits 1954 ein Keramik-Experimentalstudio und übernahm 1955 die sog. Handwerkstatt der Keramikerin Herta Bei in der Porzellangasse (sic!) 26[2] in Wien, die bis heute (als Keramik-Werkstatt) weiter besteht[3]. Er gründete dann 1961 (mit Alfred Seidl, in der Rechtsform eines Vereins) das Josef-Hoffmann-Seminar für keramische Gestaltung in Wien, das zwar die Zusammenarbeit von Industrie, Gewerbe und Kunst verfolgte, aber doch die künstlerische Dimension in den Vordergrund stellte (und als Verein nach dem Tod Ohnsorgs (1970) noch bis 1978 existierte).[4]

1961 wechselte Kurt Ohnsorg als Designer von der Schleiß-Keramik zur ÖSPAG in Wilhelmsburg und war in deren Kunstkeramik-Studio u. a. beim (Neu-)Design der Serien „Daisy“ und „Corinna“ (Lilienporzellan) tätig, wo er verschiedene bis heute als Sammlerstücke gefragte Formen schuf.[5]

Er rief dann 1963 das Keramiksymposium Gmunden[6] ins Leben und leitete es bis zu seinem Tod 1970. Das Gmundner Symposium war damals das erste Symposium speziell für Keramikkunst weltweit. 2003 wurde es wiederbelebt und findet seither regelmäßig statt.

1969 wurde Ohnsorg an die Kunstschule der Stadt Linz (heute: Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz) berufen und begründete dort die (bis heute als Abteilung Plastische Konzeptionen / Keramik bestehende[7]) Meisterklasse Keramik. Dieses Wirken endete aber bereits 1970 durch seinen Freitod, und sein damaliger Assistent Günter Praschak übernahm dann ab 1972 die Lehrkanzel/Meisterklasse Keramik, die später nach der Emeritierung von Praschak (2004) zunächst durch Maria Baumgartner interimistisch geleitet; und nach wechselnden Gastprofessuren ab 2008 durch Frank Louis übernommen wurde.

Ohnsorgs Werke befinden sich in zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen, wie dem Museum für Angewandte Kunst Wien, der Kunstsammlung des Bundes (Standorte Albertina und MUMOK)[8], dem Lentos Kunstmuseum Linz, den Kunstsammlungen der Länder Oberösterreich, Niederösterreich und Wien, der Sammlung der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien, der Sammlung Conrad H. Lester, den Sammlungen des Kammerhof-Museums Gmunden, dem Musée Ariana (Musée suisse de la céramique et du verre – Schweizer Museum für Keramik und Glas), Genf, u. a.

Er ist auch mit Kunstwerken im öffentlichen Raum (in Wien, Linz oder Gmunden, s. u.) präsent.

Kurt Ohnsorg war Mitglied der Acadèmie Internationale de Céramique (AIC/IAC)[9], der Künstlervereinigung Wiener Künstlerhaus, der Künstlergilde Salzkammergut, des World Crafts Council (WCC), Sektion Österreich und Europa (WCC-Vizepräsident ab 1969), sowie des Oö. Werkbundes[10].

Remove ads

Elfriede Jelinek über Werke von Kurt Ohnsorg

Zusammenfassung
Kontext

Die österr. Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek schrieb 2010 (anlässlich der Ausstellung von Werken Kurt Ohnsorgs in der Zacherlfabrik) in der Zeitung Die Presse:

„Diese wunderbaren Dinge, die Ohnsorg hergestellt hat, haben sehr oft eine Bestimmung, dienen einem Zweck, und es ist eine große Leistung, wenn Schönheit eben auch eine Bestimmung hat, obwohl sie an und für sich ist und für sich gern auch bleiben würde … Das sind Gebrauchsgegenstände, die auch gebraucht werden sollen, und gleichzeitig weisen sie einen streng darauf hin, dass diese Bestimmung vom Benutzer durchgestrichen wird, indem er zu ihrer Nutzung aufgefordert ist. Der Herausgeforderte … hat diese Bestimmung des Werks ausdrücklich genannt und sogar gezeigt bekommen, aber jetzt findet er keinen Ausdruck dafür, was das ist, das er da benützen soll. Die Schönheit hat ihn, als er ein besonders hübsches Arrangement aus Zweigen in diese Vase stecken wollte, ins Gesicht geschlagen, für einen kurzen Moment ist er blind, geblendet, er soll sich der Bestimmung dieser Gegenstände, die so offensichtlich ist, nicht so offen nähern … Was macht die Schönheit da schon wieder für einen Blödsinn, indem sie nicht uns schön gemacht hat, was so viel praktischer wäre, denn dann könnten wir sie ja überallhin mitnehmen, nicht uns also, sondern diese Gegenstände? Sollen wir das aus diesen Werken erfahren, dass sie das, was sie sind, nie eigentlich sein werden, indem man sie benutzt als das, was sie sein können oder sein sollen, und sind sie das nicht mehr, weil sie jederzeit (in Scherben, in Splittern) an ihr Ende kommen könnten, vergänglich, wie sie sind?
(…)
Diese Kunstwerke lassen sich nicht auslegen, sie lassen sich irgendwo hinlegen, aber nicht auslegen. Sie sind keine Auslegware. Da stehen sie, aber nicht in einer Auslage, wo sie aber genauso gut stehen könnten, jederzeit, in der Gewissheit ihrer selbst, zerbrechlich und gleichzeitig an ihrem Endpunkt angelangt zu sein, den der Künstler für sie bestimmt hat. Sie haben die Möglichkeit, nein, die Gewissheit, einmal zu Ende zu sein (wie jedes Leben sie hat), durch einen Gewaltakt oder durch einen Fall, einen Fall von hoch oben, sie haben diese Möglichkeit, aber wir, wir haben die Sicherheit. Vielleicht ist es das: Die Schönheit hat die Möglichkeit, zu Ende zu sein, wir haben auch noch die Sicherheit dazu, dass es ganz bestimmt zu Ende gehen wird. Das ist das Eigenste, das auch diese Kunstwerke enthalten. Sie sind nicht, was sie sind. Sie sind“

Elfriede Jelinek[11]
Remove ads

Ausstellungen (Auswahl)

Personale Ausstellungen

Gruppenausstellungen

Remove ads

Werke (Auswahl)

Zusammenfassung
Kontext

Ein erstes, von Elisabeth Baumgartner und Claudia Mayer-Rieckh erarbeitetes, inzwischen über 500 Werke von Kurt Ohnsorg umfassendes Werkverzeichnis mit Abbildungen befindet sich in der Publikation „Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft“, hg. von Carl Aigner und Reinhard Linke, Weitra 2017: Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9, S. 122–153. Hier (beim Wikipedia-Artikel) sind nun lediglich einige Werke angeführt, die dzt. öffentlich zugänglich sind, sei es im WWW oder im öffentlichen Raum.

Werke mit Abbildung im WWW

  • Vase (1957)[36];
  • Vase Seladon „Corinna“ (1961)[37]
  • Div. Objekte (Schalen, Vasen) mit farbigen Glasuren (1961/62), ausgestellt 1962 im Josef-Hoffmann-Seminar für keramische Gestaltung[38];
  • Div. Objekte (Schalen, Objekte, Skulpturen) (1958–1970), ausgestellt 2010 in der Zacherlfabrik Wien[39],
  • Vase (1964), Sammlung des MUMOK Wien[40];
  • Vase (Staatspreis für angewandte Kunst 1968)[41];
  • Objekt „Kerzenständer“ (1969)[42];
  • Kurt Ohnsorg: Keramik aus Leidenschaft, in: kr – Keramische Rundschau, Fachzeitschrift der Bundesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger, Keramiker, des Österreichischen Kachelofenverbandes sowie Österreichischen Fliesenverbandes, Wien, Heft 2 (2017)[43], mit Abb. div. Keramikobjekte 1955–1968 (aus der Ohnsorg-Ausstellung St. Pölten 2017);

Werke im öffentlichen Raum

  • Relief (1950?), gestaltet für das Große Festspielhaus Salzburg (dort jedoch nicht permanent montiert)[44];
  • Wandinstallation und Weihwassergefäße (1960), montiert in der Kapelle im ehem. Studentenhaus der Caritas (Wien 1, Seilerstätte 30)[45][46];
  • Relief (1964), montiert in der Zentralsparkasse der Gemeinde Wien, Zweigstelle Simmeringer Hauptstraße 98 (mit Barbara Niemann);
  • Keramik-Stadtwappen (1965) im öffentlichen Raum (Gmunden, Trauntor)[47] (mit Anders B. Liljefors und Alfred Zinhobel);
  • Relief „Dynamische Gestaltung“ (1965), aufgestellt im öffentlichen Raum (Wien 10, Gesellenheim Zohmanngasse 28 / Brunnenweg);
  • Objekt „Vogeltränke“ (1966), aufgestellt im öffentlichen Raum (Wien 20, Klosterneuburger Straße / Dietmayrgasse);
  • Skulptur (1966), entstanden beim Architectural Ceramic Seminar in Ein Hod, dzt. aufgestellt im Moskovich-Skulpturen-Park, Künstlerdorf Ein Hod, Israel[48]
  • Porzellansäule (1968), aufgestellt im öffentlichen Raum (Bundesbildungsheim und Seminarzentrum Raach am Hochgebirge, Vorplatz);
  • Plastik „Bewegungsrhythmus“ (1968) aufgestellt im öffentlichen Raum (Wien 14, Linzer Straße 452);
  • „Keramisches Relief“ (1970), angebracht im öffentl. Raum (Chemiehochhaus der Technischen Hochschule Wien, Getreidemarkt);
  • „Keramisches Relief“ (1970), angebracht im öffentl. Raum (Bürogebäude des ÖAMTC Oberösterreich, Linz (mit Fritz Goffitzer))[49];
Remove ads

Auszeichnungen, Preise

  • Förderungspreis des Wiener Kunstfonds[50] (1958);
  • Theodor-Körner-Preis (1960);
  • Goldmedaille der Académie Internationale de Céramique (1962);
  • Förderungspreis des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst (1962);
  • Preis der Stadt Wien für Bildende Kunst, Sparte: Angewandte Kunst (1965)[51];
  • Silbermedaille der Académie Internationale de Céramique (1965);
  • Österreichischer Staatspreis für angewandte Kunst (1968)[52];
  • Verleihung des österr. Berufstitels „Professor“ (1968);
  • Kulturpreis des Landes Niederösterreich (Würdigungspreis für Bildende Kunst) (1970);
  • Wahl zum Chairman, World Crafts Council, European Section (1970; damit auch zum Vice Chairman des WCC weltweit);
  • Benennung des „Kurt-Ohnsorg-Weg“ im 22. Wiener Gemeindebezirk (1977) nach Kurt Ohnsorg[53]
Remove ads

Veröffentlichungen von Kurt Ohnsorg

Zusammenfassung
Kontext
  • Biografie (Manuskript) (1960), in: basis wien – Mappe Kurt Ohnsorg[54], auch in Carl Aigner u. a. (Hg.): Kurt Ohnsorg – Keramik aus Leidenschaft, Weitra etc. 2017, Verlag Bibliothek der Provinz, S. 162.
  • Rede anlässlich der Eröffnung des Josef Hoffmann Seminars für keramische Gestaltung, gehalten im Museum für Angewandte Kunst Wien am 16. November 1961, abgedruckt in: Karl Mrazek: Das Josef Hoffmann-Seminar für keramische Gestaltung, in: Museum für Angewandte Kunst Wien (Hg.): Alte und moderne Kunst. Österreichische Zeitschrift für Kunst, Kunsthandwerk und Wohnkultur, 7. Jg. Nr. 54/55 (1962), ISSN 0002-6565, S. 39, auch online, abgefragt am 22. März 2017[55];
  • (Hg.) Keramische Unikate und Strukturen. Aus der eigenen Werkstätte und in Zusammenarbeit mit der ÖSPAG (Katalog zur Ausstellung vom 12. April bis 13. Mai 1962), Wien 1962: Österr. Museum für Angewandte Kunst (heute: MAK);
  • Internationales Gmundner Sommerseminar für Keramik 1964. In: Oberösterreich. Landschaft, Kultur, Wirtschaft, Fremdenverkehr, Sport (Zeitschrift); Jg. 14 (1964), Heft 3/4, S. 40–41.
  • (Hg.) Internationales Sommerseminar für Keramik 1964: Formen, Wien 1964: Erwin Metten GmbH (Fotografie: Hans Prillinger; 32 Blatt)[56];
  • (Hg.) Internationales Sommerseminar für Keramik 1965: Raum und Farbe, Wien 1965: Erwin Metten GmbH (Fotografie: Hans Prillinger; 22 Blatt);
  • Kurt Ohnsorg (Hg., 1966): Internationales Sommerseminar für Keramik 1966: Vielfalt der Techniken, Wien 1966: Erwin Metten GmbH (Fotografie: Hans Prillinger; 12 Blatt)[57];
  • (Hg.) Internationales Sommerseminar für Keramik 1967: Gefäße, Wien 1967: Erwin Metten GmbH (Fotografie: Hans Prillinger; 14 Blatt)[58];
  • Keramik heute und wie sie gelehrt werden kann. Prof. Kurt Ohnsorg erläutert sein Programm, in: Oberösterreichische Nachrichten, Printausgabe 30. August 1967, S. 4.
  • Charlotte Blauensteiner / Kurt Ohnsorg Interview Kurt Ohnsorg mit Charlotte Blauensteiner, in: md – möbel interior design. Internationale Fachzeitschrift für Objekt- und Wohnbereich, Planung, Beratung, Einrichtung, Verkauf, 14. Jg. 1968 Nr. 3, ISSN 0343-0642, S. ?;
  • Konzept für ein Keramikstudium in Linz, unveröff. Manuskript, in: Archiv der Stadt Linz[59], auszugsweise veröff. in: Carl Aigner: „… in Linz den entsprechenden Nachwuchs für ein europäisches Geschehen auf dem Sektor Keramik heranzubilden“. Zur Etablierung der Professur und Meisterklasse für keramische Plastik an der ehemaligen Kunstschule der Stadt Linz, in: Carl Aigner u. a. (Hg.): Kurt Ohnsorg – Keramik aus Leidenschaft, Weitra etc. 2017, Verlag Bibliothek der Provinz, S. 28[60];
  • Keramik ist ein umfassender Begriff …, undatierter Text, später abgedruckt in: Einladung zur Eröffnung der Ausstellung Prof. Kurt Ohnsorg (1978), Erste österr. Spar-Casse, Wien, Filiale Porzellangasse, dieser Text auch in: „Was Ohnsorg geschaffen hat, war etwas ganz Besonderes“. Carl Aigner und Reinhard Linke im Gespräch mit Paul Twaroch, in: Carl Aigner u. a. (Hg.): Kurt Ohnsorg – Keramik aus Leidenschaft, Weitra etc. 2017, Verlag Bibliothek der Provinz, S. 113.
  • (Hg.) 6. Internationales Keramiksymposium Gmunden (1969), Beilage zur Zeitschrift kunst + handwerk, ISSN 2365-5305, Nr. 10/1969 (Beilage), unpag. S. III–XII;
  • Peter Kraft / Kurt Ohnsorg Das Entwicklungsland liegt vor der Haustür. Gespräch mit dem Keramiker Kurt Ohnsorg in Gmunden, in: Amtliche Linzer Zeitung, Printausgabe 20. Juni 1969, S. 567–568.
  • Ein moderner Keramiker – Ohnsorg über Ohnsorg, in: Museum für Angewandte Kunst Wien (Hg.): Alte und Moderne Kunst, 15. Jg. Nr. 112 (1970), ISSN 0002-6565, S. 37–39[61];
  • Gedanken zur Arbeit – ein Manifest, in: Carl Aigner / Reinhard Linke (Hg.): Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft, Weitra u. a. 2017: Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9, S. 41–42 (redigierter Text aus Ohnsorg 1970b und Ohnsorg 1989, beruhend auf Ohnsorg 1961).

Literatur und AV-Medien

Schriftliche Quellen

  • Heimito von Doderer (1962): Text zur Ausstellung Kurt Ohnsorg 1962 (im MAK Wien). In: Heimito von Doderer: Die Wiederkehr der Drachen. Aufsätze, Traktate, Reden, München 1970: Biederstein-Verlag, ISBN 3-7642-0135-5, S. 206f (Erstveröffentlichung im Katalog zur Ausstellung 1962);
  • Sokratis Dimitriou: Der Keramiker Kurt Ohnsorg, in: Der Aufbau (Zeitschrift des Wiener Stadtbauamtes), Nr. 1 (1962), S. 25–26.
  • ohne Autor: Kurt Ohnsorg – Ein Wiener Keramiker, in: Magnum, Heft 43 (August 1962, Thema: Wien), ISSN 0464-4417, S. 73ff.
  • Anton Würzl: Kurt Ohnsorg. Zurück zur Wahrheit, in: Kunst im Handwerk Österreichs – Art and craft in Austria – L’Art dans les metiers de l’Autriche, Wien 1964: Notring der Wissenschaftlichen Verbände Österreichs (Notring-Jahrbuch 1964), S. 50–51.
  • Günther Feuerstein u. a.: Moderne Kunst in Österreich, Wien 1965: Forum Verlag, S. 96–115 (zu Keramik-Kunst und Kurt Ohnsorg);
  • Karl Mrazek: Nachruf Kurt Ohnsorg, in: Museum für Angewandte Kunst Wien (Hg.): Alte und Moderne Kunst. Österreichische Zeitschrift für Kunst, Kunsthandwerk und Wohnkultur, 15. Jg. Nr. 112 (1970), ISSN 0002-6565, S. 40–41.
  • Gerhardt Kapner: Freiplastik in Wien. Wien [u. a.] 1970: Jugend & Volk, S. 113–119 (zu den Plastiken und Keramiken Ohnsorgs im öffentl Raum);
  • Friedrich Czagan: In memoriam Kurt Ohnsorg. Kunst aus Ton, in: Artis (Zeitschrift, Zürich, Konstanz u. a.), Nr. 5 (1971), ISSN 1420-5777, S. 34–35.
  • Waltraut Neuwirth: Wiener Keramik – Historismus, Jugendstil, Art Déco, Braunschweig 1974: Klinkhardt & Biermann, ISBN 3-7814-0163-4, S. 94–98 (zur Situation nach 1945 und zur Rolle Kurt Ohnsorgs);
  • Felix Czeike: XIV. Penzing. Wien [u. a.] 1980: Jugend & Volk (Wiener Bezirkskulturführer, 14), ISBN 3-7141-6222-4, S. 46 (Zu Werken Kurt Ohnsorgs);
  • Dienst Beeldende Kunst (Hg.): Keramiekkollektie, ’s-Hertogenbosch (NED) 1983, ISBN 90-6538-071-X, S. 115 (Kurt Ohnsorg in holländ. Sammlungen, mit Abb.);
  • Elfriede Prillinger: Das Nomadenhafte des schöpferischen Suchens. Erinnerung an Kurt Ohnsorg (1927–1970), in: Oberösterreich. Kulturzeitschrift, Jg. 38 (1988) H. 3, ISSN 0253-7435, S. 45–51.
  • Craftsmen & Potters Association of Great Britain (Hg.): Ceramic Review, no. 119 (1989: Thema „Color on Clay“), S. 36–37 (über Keramiksymposien und die Rolle Ohnsorgs);
  • Friedrich Cerha: Schriften – Ein Netzwerk, Wien 2001: Lafite, ISBN 3-85151-065-8, S. 110–111 (zu Kurt Ohnsorg und eine ihm gewidmete Komposition);
  • Peter Assmann (Hg.): Geschichte der bildenden Kunst in Österreich: 20. Jahrhundert, Wien u. a. 2002: Prestel-Verlag, ISBN 978-3-7913-2516-3, S. 506–508 (Kurt Ohnsorg als Keramiker);
  • Jane Turner (Hg.): Dictionary of Art. Vol 23: Neuhuys to Pandit Seu, London etc. 1996: MacMillan, ISBN 1-884446-00-0, S. 450 (Eintrag Kurt Ohnsorg);
  • Gustav Schörghofer: Galerie: Kurt Ohnsorg. Die Erde tut sich auf, in: Welt der Frau. Die österreichische Frauenzeitschrift, Nr. 9 (2004), S. 48.
  • Rudolf Vierhaus (Hg.): Deutsche Biographische Enzyklopädie, 2. erw. Ausgabe. Band 7: Menghin-Pötel, München u. a. 2007: Saur, ISBN 978-3-598-25037-8, S. 567 (Eintrag Kurt Ohnsorg);
  • Maria Baumgartner: Symposiumstraditionen in Gmunden / Symposium traditions in Gmunden, in: Maria Baumgartner / Frank Louis (Hg.): Kopieren und Einfügen. Eine Ausstellung der Kunstuniversität Linz / Studienrichtung Keramik, Kammerhof Museen Gmunden und VKB-Bank Gmunden, im Rahmen der OÖ. Landesausstellung (8. 8. – 7. September 2008), Linz 2008: Kunstuniversität Linz, ISBN 3-901572-07-4, S. 48 (Infos zu Kurt Ohnsorg als Gründer der Gmundner Keramiksymposien);
  • René Edenhofer: Corinna. Ein Design-Traum von Lilien-Porzellan, Deutsch-Wagram 2009: Lilienporzellan, ISBN 978-3-9501460-4-2 (Bd. 1 von: Die Haferlbude. Von der original Gmundner Tongeschirr-Erzeugung zur ÖSPAG. Werksbiographie von Engelhof bei Gmunden)[62];
  • Elfriede Jelinek: Ohnsorg oder: Die äußerste Möglichkeit, in: Die Presse, Printausgabe vom 27. August 2010; auch online, abgefragt am 15. Juli 2016;
  • Ernst Ploil: Der Keramiker Kurt Ohnsorg. Ein typisch österreichisches Künstlerschicksal, in: Parnass – das Kunstmagazin (Wien), 30. Jg. (2010), Heft 3, S. 90–93 (keine ISSN);
  • Elisabeth Baumgartner / Claudia Mayer-Rieckh: Werkverzeichnis Kurt Ohnsorg, Forschungsprojekt 2010–2016, auch in: Carl Aigner, Reinhard Linke (Hg.): Kurt Ohnsorg – Keramik aus Leidenschaft. Eine Werkmonographie, Weitra 2017: Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9, S. 122–152.
  • Paul Twaroch: Eine Spurensuche: Kurt Ohnsorg – Weltkeramiker und Bildhauer aus Niederösterreich, in: Morgen. Freies Forum für Fragen der Kultur (St. Pölten: NÖ Landesregierung), Nr. 6 (2015), S. 8–10.
  • Paul Twaroch: Spuren, die sich verdichten – Das Werk des nö. Keramikkünstlers Kurt Ohnsorg ist weit verstreut – Derzeit wird sein Oevre arkribisch recherchiert, in: Morgen. Freies Forum für Fragen der Kultur (St. Pölten: NÖ Landesregierung), Nr. 2 (2016), S. 9.
  • Carl Aigner, Reinhard Linke (Hg.): Kurt Ohnsorg – Keramik aus Leidenschaft. Eine Werkmonographie, Weitra 2017: Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9.

Audiovisuelle Quellen

Für die im Folgenden genannten Video- und Ton-Dokumente stammen die Angaben größtenteils aus: Carl Aigner / Reinhard Linke (Hg.): Kurt Ohnsorg. Keramik aus Leidenschaft, Weitra 2017: Verlag Bibliothek der Provinz, ISBN 978-3-99028-657-9, Kap. Bibliographie: ORF-Fernsehbeiträge über Kurt Ohnsorg, S. 174. Diese und andere hier genannte Beiträge können über das Archiv des ORF (kostenpflichtig) abgerufen werden.

  • ORF: Keramikausstellung in Gmunden, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 17. Juli 1959 (Länge 1′24″);
  • ORF: Internationales Keramikseminar in Gmunden, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 27. Juli 1965 (Länge 7′15″);
  • ORF: Formgebungssymposium in Wilhelmsburg, Sendung „Streiflichter aus Österreich“, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 27. April 1966 (Länge 4′43″);
  • Austria Wochenschau: Kurt Ohnsorg – Keramikausstellung (Film), Wochenschau Woche 45/1966, zugänglich im Österreichischen Filmarchiv, Archiv-Nr. WJ 45/66[63] (zur Ausstellung in der Zentralsparkasse 1966);
  • ORF: Keramikausstellung von Kurt Ohnsorg, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 4. November 1966 (Länge 1′45″);
  • ORF: Keramikseminar in Gmunden, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 21. August 1967 (Länge 2′37″);
  • ORF: Keramikausstellung im Museum für Angewandte Kunst (Lubor Těhník, Kurt Ohnsorg), Sendung „Kultur aktuell“, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 26. Juni 1968 (Länge 3′08″);
  • ORF: Internationales Keramikseminar zum Erfahrungsaustausch, Sendung „Österreich-Bild“, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 1. August 1969 (Länge 1′08″);
  • ORF: Ausverkauf beim Keramiker Kurt Ohnsorg, Sendung „Kultur aktuell“, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 13. Dezember 1969 (Länge 2′54″);
  • ORF: Überreichung der Staatspreise 1969 im Unterrichtsministerium, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 23. Juni 1970 (Länge 0′51″);
  • Georg Eisler: Ausstellung in der Wiener Secession: Werke des österreichischen Keramikers Kurt Ohnsorg. Interview Georg Eisler mit Georg Meyer-Lange, in: ORF Radio, Programm Österreich 1, ausgestrahlt am 23. September 1970 (Tondokument, Länge 2′55″)[64];
  • ORF: Ausstellung von Kurt Ohnsorg im Museum für Angewandte Kunst Wien, Zeit im Bild, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 16. Mai 1972 (Länge 1′21″);
  • Otto Breicha, Paul Twaroch u. a. (Buch, Gestaltung, Redaktion): Kurt Ohnsorg – Portrait eines Unvollendeten, Feature, ORF 1 (TV), ausgestrahlt am 4. Dezember 1980 (Länge 24′34″; beinhaltet u. a. Interviews mit Georg Eisler, Viktor Matejka, Anton Raidel, Hans Kann, Wilhelm Mrazek, Dieter Schrage, Karl Vak, Kristian Sotriffer, Paul Twaroch)
  • LAUFEN exhibits sculptures from 1963 - 1969 ceramics art Symposium Gmunden, online Text (2020) zu den Keramik-Symposien Gmunden 1963 – 1969.
Remove ads
Commons: Kurt Ohnsorg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise und Anmerkungen

Loading related searches...

Wikiwand - on

Seamless Wikipedia browsing. On steroids.

Remove ads