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Salomé Kora

Schweizer Leichtathletin Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Salomé Kora
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Salomé Kpayero Kora Joseph (* 8. Juni 1994 in St. Gallen) ist eine Schweizer Leichtathletin, die sich auf Kurzsprints spezialisiert hat und auch in der Staffel antritt.

Schnelle Fakten Karriere, Medaillenspiegel ...
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Leben

Salomé Kora wurde in St. Gallen geboren, hat zwei Schwestern und wuchs im Weiler Oberarnegg auf.[1] Im Alter von sechs Jahren zog sie für fünf Jahre mit ihrer Familie nach Benin in Westafrika, woher ihr Vater stammt.[2] Zurück in der Schweiz, besuchte sie die Sekundarschule und danach die Kantonsschule. Sie studierte an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) und schloss ihr Studium 2020 mit dem Master ab.[1] Kora wohnt in St. Gallen.

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Sportliche Laufbahn

Zusammenfassung
Kontext

Kora stieg 2011 in die Leichtathletik ein und spezialisierte sich sogleich auf den Sprint.[3] Über 100 Meter holte sie 2012 den 4. Platz und 2013 den dritten bei den Schweizer Nachwuchsmeisterschaften und wurde 2014 Schweizer U23-Meisterin.[3]

2015 sammelte Kora erste internationale Erfahrungen bei den U23-Europameisterschaften in Tallinn, bei denen sie im 100-Meter-Lauf mit 12,07 s in der ersten Runde ausschied.

2016 stellte sie bei den Europameisterschaften in Amsterdam eine neue persönliche Bestleistung über 100 Meter auf und schied mit 11,65 s im Halbfinal aus, lief mit der 4-mal-100-Meter-Staffel einen neuen Schweizer Rekord in 42,87 s und belegte später im Final in 43,00 s den vierten Platz.[4] Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro kam sie mit der Staffel in der 2. Vorlaufserie mit 43,12 s auf den 5. Platz und verpasste den Finaleinzug um 42 Hundertstelsekunden.[5]

2017 qualifizierte sie sich über 100 Meter für die Weltmeisterschaften in London, bei denen sie über 100 Meter mit 11,31 s im Halbfinal ausschied und mit der Staffel im Final in 42,51 s den fünften Platz belegte. Kurz darauf siegte sie bei den Studentenweltspielen in Taipeh in der 4-mal-400-Meter-Staffel mit Ajla Del Ponte, Cornelia Halbheer und Selina von Jackowski in 43,81 s und gewann über 100 Meter in 11,33 s die Bronzemedaille hinter der Jamaikanerin Sashalee Forbes und Irene Siragusa aus Italien.

2018 erreichte Kora bei den Europameisterschaften in Berlin über 100 Meter den Halbfinal und schied dort mit 11,36 s aus. Zudem wurde sie mit der Staffel in 42,30 s Vierte.

2019 nahm sie erneut an der Universiade in Neapel teil und erreichte dort in 11,39 s Rang vier über 100 Meter. Zudem verteidigte sie mit der Schweizer Stafette in 43,72 s ihren Titel. Bei den Weltmeisterschaften in Doha kam sie mit der Staffel und Schweizer Rekord in 42,18 s auf den 4. Platz. 2021 startete sie über 100 Meter bei den Olympischen Sommerspielen in Tokio und schied dort mit 11,25 s in der ersten Runde aus und belegte mit der Staffel in 42,08 s im Final den vierten Platz. Im Jahr darauf belegte sie bei den Weltmeisterschaften in Eugene mit 42,81 s im Final den siebten Platz, und anschliessend schied sie bei den Europameisterschaften in München mit 43,93 s im Vorlauf aus.

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Bestleistungen

(Stand: 16. Februar 2020)

Halle

Freiluft

  • 100 Meter: 11,12 s (+1,2 m/s), 12. Juni 2021 in Genf
  • 200 Meter: 23,92 s (+0,6 m/s), 21. Mai 2016 in St. Gallen
  • 4 × 100 m: 42,18 s, 5. Oktober 2019 in Doha (SR)

Erfolge

national

international

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2024 wurde sie Markenbotschafterin von Aldi Suisse, ihrem neuen Hauptsponsor.[6]

Commons: Salomé Kora – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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