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U-Bahnhof Merkur Spiel-Arena/Messe Nord

U-Bahnhof in Düsseldorf Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

U-Bahnhof Merkur Spiel-Arena/Messe Nordmap
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Der U-Bahnhof Merkur Spiel-Arena/Messe Nord (Eigenschreibweise U-Bahnhof MERKUR SPIEL-ARENA/Messe Nord) ist ein oberirdischer U-Bahnhof im Düsseldorfer Stadtteil Stockum zwischen dem Messegelände und der Merkur Spiel-Arena und wurde im September 2004 in Betrieb genommen. In der großzügigen, für den Besucherandrang bei Großveranstaltungen in dem Stadion oder der Messe ausgelegten Bahnhofsanlage endet zurzeit nur die Stadtbahnlinie U 78.

Schnelle Fakten MERKUR SPIEL-ARENA/Messe Nord Arena/Messe Nord (2004)LTU arena/Messe Nord (2004–2009)ESPRIT arena/Messe Nord (2009–2018), Basisdaten ...
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Geschichte

Mit dem Bau wurde Anfang Januar 2004 begonnen.[1] Der U-Bahnhof wurde am 6. September 2004 nach 8 Monaten Baudauer für 30,8 Millionen Euro zeitgleich mit der Multifunktionsarena Düsseldorf und dem neuen Messe-Eingang Nord fertiggestellt.[2] Damit verbunden war die Verlegung der Endhaltestelle der Line U 78, die zuvor an der Haltestelle Messe/Rheinstadion unweit des heutigen U-Bahnhof Sportpark Nord/Europaplatz endete.[3]

Seine erste Belastungsprobe bestand der Arena-Bahnhof am 10. September 2004, als Fortuna Düsseldorf ihr erstes Regionalliga-Spiel in der neuen Arena 2:0 gegen den 1. FC Union Berlin vor einer Rekordkulisse von 38.000 Zuschauern gewann.[4]

Wie das anliegende Stadion wurde auch der U-Bahnhof bereits öfter umbenannt. Der aktuelle Name seit August 2018 lautet MERKUR SPIEL-ARENA/Messe Nord, die ehemaligen Namen waren Arena/Messe Nord, LTU arena/Messe Nord (bis Juni 2009) und ESPRIT arena/Messe Nord (bis Juli 2018).

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Bahnhofsanlage

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Die Station mit Gleis A und der Spanischen Lösung
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U-Bahnhof, Heinz-Ingenstau-Straße

Der Arena-Bahnhof verfügt über drei Gleise und drei Hochbahnsteige,[2] deren Anordnung im Düsseldorfer Stadtbahnnetz eine Besonderheit darstellt: An beiden Seiten des nördlichen Gleises A befinden sich Bahnsteige, wodurch das gleichzeitige Aus- und Einsteigen – auch Spanische Lösung genannt – möglich ist. Auf diese Weise können aber erst mit der Umfahrung der Messe die Aufenthaltszeiten der Züge im Bahnhof und somit die Anzahl der eingesetzten Fahrzeuge reduziert werden. Vorläufig befindet sich südwestlich des Bahnhofs eine Wendeschleife.

Die Bahnsteige sind von beiden Enden des Arena-Bahnhofs über Treppen, Rolltreppen und Aufzüge erreichbar. Am nordöstlichen Ende liegt über den Gleisen der Messe-Eingang Nord. Am anderen Ende erstreckt sich über den Gleisen der südliche Eingang zur Arena. Das Bahnhofsdach ruht in einer Höhe von 12 Metern auf 48 Stützen und ist 12.000 m² groß, davon sind 4.000 m² aus Glas. Die Baukosten betrugen 37,3 Millionen Euro.

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Verkehr

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Der Arena-Bahnhof liegt am Ende eines Abzweiges der ersten Stadtbahn-Stammstrecke und der ehemaligen D-Bahn und ist zurzeit die Endhaltestelle der Stadtbahnlinie U 78 vom/zum Düsseldorfer Hauptbahnhof, die von der Rheinbahn mit Stadtbahnfahrzeuge des Typs B80D in Dreifachtraktion bei Veranstaltungen in der Messe oder Arena und sonst in Doppeltraktion betrieben wird.

Bei Veranstaltungen der Messe oder in der Arena bedienen auch bis zu drei Buslinien den Arena-Bahnhof.

Weitere Informationen Linie, Verlauf ...
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Planung

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Kontext

Nach dem Nahverkehrsplan 2017 der Landeshauptstadt Düsseldorf[5] sollen zukünftig mit den Linien U 80 und U 82 zwei weitere Stadtbahnlinien den Arena-Bahnhof bedienen. Außerdem soll die Linie U 78 über den Arena-Bahnhof hinaus bis Meerbusch bzw. Krefeld weiterführen.

Weitere Informationen Linie, Verlauf ...
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Weiterführende Informationen

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Logo der Stadtbahn Rhein-Ruhr

Siehe auch

Literatur

  • Friedhelm Blennemann: U-Bahnen und Stadtbahnen in Deutschland · Planung · Bau · Betrieb. alba, Düsseldorf 1975, ISBN 3-87094-304-1
  • Christoph Groneck, Paul Lohkemper, Robert Schwandl: Rhein-Ruhr Stadtbahn Album 1. Robert-Schwandl-Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-936573-06-9
  • Fritz D. Kegel: U-Bahnen in Deutschland · Planung · Bau · Betrieb. alba, Düsseldorf 1971
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Einzelnachweise

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