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Harold Solomon

US-amerikanischer Tennisspieler Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Harold Solomon (* 17. September 1952 in Washington, D.C.) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Tennisspieler.

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Karriere

Zusammenfassung
Kontext

Solomon besuchte nach seinem Schulabschluss die Rice University, wo er Politik studierte.[1] In dieser Zeit trat er sportlich im Tennisteam seiner Universität an.[2]

Nach seinem Studienabschluss trat er ab 1972 als Tennisprofi an. In diesem Jahr konnte er bereits in Brüssel das Halbfinale und bei den French Open das Viertelfinale erreichen. Zwei Jahre später spielte er sich bis ins Halbfinale der French Open. Zudem gelang ihm bei seinem ersten Finaleinzug in Washington direkt der erste Turniersieg, indem er den Argentinier Guillermo Vilas in drei Sätzen bezwang.

In den Jahren 1975 und 1976 gelang es ihm, vier bzw. fünf Einzelturniere auf englischsprachigem Boden für sich zu entscheiden. Mit dem Erreichen des Finales der French Open gelang ihm sein bestes Abschneiden bei einem Grand-Slam-Turnier. 1977 konnte er sich für die WCT Finals qualifizieren. Er spielte sich bis ins Finale, wo er gegen den Australier Ken Rosewall den Titel gewinnen konnte.

Bis 1980 gelang es ihm, in jedem Jahr mindestens bei zwei Einzelturniere siegreich zu sein. 1980 konnte er nochmals vier Titel gewinnen, unter anderem in Hamburg. Nach 1980 gewann er kein Turnier mehr, obwohl er bis 1986 bei Turnieren antrat. Während seiner Karriere feierte er 22 Turniersiege im Einzel.

Seine höchste Weltranglistenposition war Platz 5 im Jahr 1980. Zwischen 1974 und 1980 war er sieben Jahre in Folge unter den besten 20 Spielern der Weltrangliste positioniert.[3]

Im Doppel tat er sich für mehrere Jahre mit seinem Landsmann Eddie Dibbs zusammen. Sie konnten 1976 zum ersten und einzigen Mal ein Doppelturnier in Washington gewinnen. Im Jahr 1976 erreichten sie Platz 4 der Doppelweltrangliste. Sie konnten sich von 1974 bis 1976 in den Top 10 halten.[3]

Zwischen 1972 und 1978 wurde Solomon achtmal für die Davis-Cup-Mannschaft der Vereinigten Staaten nominiert und spielte bei sieben Begegnungen. Dabei bestritt er insgesamt 13 Matches, von denen er neun gewinnen konnte.[4]

Seine für den Tennissport geringe Körpergröße beeinflusste seine Spielweise. Weder Asse noch eine starke Vorhand gehörten zu seinem Repertoire, stattdessen wurde sein Spiel vom Grundlinienspiel und weiten Schlägen bestimmt. Durch eine hohe Quote an Rückschlägen zermürbte er viele Gegner.[5] Er wurde unter anderem von Jimmy Evert, dem Vater der Tennisspielerin Chris Evert, trainiert.[6]

Nach der aktiven Profilaufbahn

Zwischen 1980 und 1982 war Solomon Präsident der Association of Tennis Professionals (ATP).[3]

Nach seiner Laufbahn als Spieler wurde Solomon Tennistrainer und trainierte für fünf Jahre Mary Joe Fernández. Zu seinen weiteren Schützlingen gehörten unter anderem Justin Gimelstob, Monica Seles, Mirjana Lučić, Daniela Hantuchová, Anna Kurnikowa und Jennifer Capriati.[3][7][8]

Er betrieb ab 2005 mit einem Geschäftspartner in Fort Lauderdale eine eigene Tennis Academy, das Harold Solomon Tennis Institute, die nach dem Zusammenschluss mit einer anderen Academy als Florida Tennis SBT Tennis Academy weitergeführt wurde.[9]

Im Jahr 2004 wurde er in die International Jewish Sports Hall of Fame aufgenommen.[3] Es folgte 2013 die Aufnahme in die Intercollegiate Tennis Association Hall of Fame.[2]

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Persönliches

Solomon lebt mit seiner Frau in Fort Lauderdale. Sie haben zwei gemeinsame Kinder, eine Tochter und einen Sohn.[1]

Erfolge

Legende
Grand Slam
Saisonendveranstaltung (1)
ATP Masters Series (3)
Grand Prix (19)
Open-Era-Titel nach Belag
Hartplatz (7)
Sand (9)
Rasen
Teppich (7)

Einzel

Turniersiege

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Finalteilnahmen

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Doppel

Turniersiege

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Finalteilnahmen

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Einzelnachweise

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