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Georg Wünning
deutscher Orgelbauer Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Kurt Georg Christian Wünning (* 4. September 1948 in Dornreichenbach; † 2. April 2025) war ein Orgelbauer in Großolbersdorf in Sachsen, der neben Orgelneubauten Restaurierungen durchgeführt hat.[1]
Leben und Werk
Georg Wünning erlernte den Orgelbau von 1965 bis 1968 bei Gerhard Böhm in Gotha, wo er auch die Gesellenzeit verbrachte und bis 1981 Mitarbeiter war.[2] Er legte im Jahr 1981 die Meisterprüfung ab und vertiefte sich anschließend bei Jehmlich Orgelbau in Dresden.[3] Hier entwarf er Prospekte und war für den Bereich Konstruktion zuständig. Eine eigene Werkstatt gründete Wünning im Jahr 1983 in Großolbersdorf. Wünning ist durch die Restaurierung von historischen Orgeln hervorgetreten.[4] Seine Neubauten entstanden vielfach hinter den historischen Prospekten der Vorgängerorgeln und unter Einbeziehung historischer Register. Im Pedal werden gerne Transmissionen eingesetzt. Wünning baute und restaurierte vor allem Orgeln in seiner sächsischen Heimat, wurde aber auch mit Orgelneubauten im europäischen Ausland beauftragt.
Wünning wurde von der Deutschen UNESCO-Kommission im Oktober 2016 als Kulturtalent des Monats gewürdigt.[5]
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Werkliste (Auswahl)
Zusammenfassung
Kontext
Die römische Zahl bezeichnet die Anzahl der Manuale, ein großes „P“ ein selbstständiges Pedal, ein kleines „p“ ein nur angehängtes Pedal und die arabische Zahl in der vorletzten Spalte die Anzahl der klingenden Register.
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Literatur
- Hermann Fischer: 100 Jahre Bund deutscher Orgelbaumeister. Orgelbau-Fachverlag, Lauffen 1991, ISBN 3-921848-18-0, S. 344.
- Frank-Harald Greß: Die Orgellandschaft Sachsen. In: Badisches Landesmuseum Karlsruhe (Hrsg.): Silbermann. Geschichte und Legende einer Orgelbauerfamilie. 2006, S. 81 f.
- Uwe Pape, Wolfram Hackel (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer. Bd. 2: Sachsen und Umgebung. Pape, Berlin 2012, ISBN 978-3-921140-92-5, S. 441.
- Uwe Pape (Hrsg.): Lexikon norddeutscher Orgelbauer. Bd. 1: Thüringen und Umgebung. Pape, Berlin 2009, ISBN 978-3-921140-86-4, S. 342.
Einzelnachweise
Weblinks
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