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Internationale Filmfestspiele Berlin 2019

69. Ausgabe der Berlinale Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Internationale Filmfestspiele Berlin 2019
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Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin (Berlinale) fanden vom 7. bis 17. Februar 2019 statt. Sie wurden zum 18. und letzten Mal unter der Leitung von Dieter Kosslick veranstaltet, der 2020 von Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek abgelöst wurde.

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Nadav Lapid (Mitte) gemeinsam mit seinen Darstellern Tom Mercier und Louise Chevillotte und dem gewonnenen Goldenen Bären für Synonymes
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Dieter Kosslick ist 2019 letztmals Berlinale-Direktor.

Eröffnet wurde das Festival mit dem Ensemblefilm The Kindness of Strangers – Kleine Wunder unter Fremden von Lone Scherfig, der auch um den Goldenen Bären konkurrierte.[1] Das endgültige Programm wurde offiziell am 29. Januar 2019 vorgestellt.[2] Mit dem Hauptpreis des Festivals wurde die internationale Koproduktion Synonymes des israelischen Regisseurs Nadav Lapid ausgezeichnet.

Die britische Schauspielerin Charlotte Rampling wurde im Rahmen des Festivals mit dem Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk und einer Hommage geehrt.[3]

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Offizielle Sektionen

Zusammenfassung
Kontext

Internationaler Wettbewerb

Internationale Jury

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Die Mitglieder der Jury vor der Preisverleihung: v. l. n. r. Sebastián Lelio, Juliette Binoche, Rajendra Roy, Trudie Styler, Justin Chang und Sandra Hüller

Als Jury-Präsidentin wurde im Dezember 2018 Juliette Binoche präsentiert.[4] Die französische Schauspielerin war in der Vergangenheit mehrfach mit Filmen auf der Berlinale vertreten, darunter im Wettbewerb (Die Nacht ist jung, 1987; Der englische Patient, 1997Darstellerpreis; Chocolat – Ein kleiner Biss genügt, 2001; In My Country, 2004; Camille Claudel 1915, 2013; Nobody Wants the Night, Eröffnungsfilm 2015), in den Sektionen Panorama (Das bessere Leben, 2012) und Forum (Die Liebenden von Pont-Neuf, 1992). 1993 wurde Binoche außerdem mit der Berlinale Kamera geehrt.

Der Jury-Präsidentin standen bei der Vergabe der Preise mehrere Jurymitglieder zur Seite, die bei der offiziellen Vorstellung des Programms am 29. Januar 2019 benannt worden waren:[5]

Filme

Weitere Informationen Regisseur, Einladungen ...

Die Filmauswahl im Wettbewerb um den Goldenen Bären wurde am 13. Dezember 2018, 10. und 17. Januar 2019 bekanntgegeben.[6][7][8] Von den ursprünglich 17 Filmen im Wettbewerb konnte der chinesische Beitrag Eine Sekunde von Zhang Yimou vier Tage vor der Uraufführung offiziell aufgrund von technischen Problemen bei der Postproduktion nicht gezeigt werden.[9]

Weitere Informationen Filmtitel (Verweistitel), Regie ...

Außer Konkurrenz:

Berlinale Shorts

In der Reihe Berlinale Shorts werden Spiel-, Dokumentar-, Experimental- und Animationsfilme mit einer Maximallänge von 30 Minuten (inkl. Abspann) gezeigt. Internationale Beiträge dürfen vor der Berlinale-Aufführung noch nicht außerhalb ihres Entstehungslandes gezeigt worden sein.[12] Als Thema wurden „Unterschiedliche Dimensionen von Macht, Sichtbarkeit und Wissen“ im Zusammenspiel mit „der Frage nach Teilhabe“ genannt.[13] Kuratorin der Berlinale Shorts ist seit 2007 die freie Autorin und Filmregisseurin Maike Mia Höhne.

Die Beiträge des Kurzfilmwettbewerbs – 24 Filme aus 17 Ländern – wurden am 14. Januar 2019 bekanntgegeben.[13]

2019 gehören der Internationalen Kurzfilmjury der US-amerikanische Senior Curator bei Vimeo Jeffrey Bowers, die kroatische Leiterin der Akquise bei MUBI Vanja Kaludjercic und die künstlerische Leiterin sowie Gründerin der RAW Material Company aus Senegal Koyo Kouoh an.[14] Neben dem Goldenen Bär für den besten Kurzfilm und dem Silbernen Bär vergibt die Jury die Nominierung für den Europäischen Kurzfilmpreis und den Audi Short Film Award.

Weitere Informationen Filmtitel (Verweistitel), Regie ...

Außer Konkurrenz:

  • Al Mahatta – Regie: Eltayeb Mahdi (Sudan, 1989, 16’)
  • Crvene gumene čizme – Regie: Jasmila Žbanić (Bosnien und Herzegowina, 2000, 18’)

Panorama

Das Programm wurde am 18. Dezember 2018[15] und am 21. Januar 2019 bekanntgegeben. Insgesamt werden 45 Filme unter der Beteiligung von 38 Ländern präsentiert, darunter 34 Weltpremieren und 19 Erstlingswerke. Das Programm teilt sich in 29 Spiel- und 16 Dokumentarfilme.[16]

Spielfilme

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Dokumentarfilme

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Forum

Die 49. Auflage des Forums soll 39 Filme im Hauptprogramm zeigen, darunter 31 Weltpremieren.[17]

  • African Mirror – Regie: Mischa Hedinger (Schweiz)
  • Aidiyet (Belonging) – Regie: Burak Çevik (Türkei / Kanada / Frankreich)
  • Bait – Regie: Mark Jenkin (Großbritannien)
  • Breathless Animals – Regie: Lei Lei (USA)
  • Chão (Landless) – Regie: Camila Freitas (Brasilien)
  • Chun nuan hua kai (From Tomorrow on, I Will) – Regie: Ivan Marković, Wu Linfeng (Deutschland / Volksrepublik China / Serbien)
  • Demons – Regie: Daniel Hui (Singapur)
  • El despertar de las hormigas (Hormigas) – Regie: Antonella Sudasassi Furniss (Costa Rica / Spanien)
  • Erde – Regie: Nikolaus Geyrhalter (Österreich)
  • Fern von uns Regie: Verena Kuri, Laura Bierbrauer (Argentinien)
  • Fortschritt im Tal der Ahnungslosen (Progress in the Valley of the People Who Don’t Know) – Regie: Florian Kunert (Deutschland)
  • Fourteen – Regie: Dan Sallitt (USA)
  • Fukuoka – Regie: Zhang Lu (Republik Korea)
  • Heimat ist ein Raum aus Zeit – Regie: Thomas Heise (Deutschland / Österreich)
  • Kameni govornici (The Stone Speakers) – Regie: Igor Drljača (Kanada / Bosnien und Herzegowina)
  • Kimi no tori wa utaeru (And Your Bird Can Sing) – Regie: Sho Miyake (Japan)
  • Die Kinder der Toten – Regie: Kelly Copper, Pavol Liska (Österreich)
  • Lapü – Regie: César Alejandro Jaimes, Juan Pablo Polanco (Kolumbien)
  • Malchik russkiy (A Russian Youth) – Regie: Alexander Solotuchin (Russische Föderation)
  • Man you (Vanishing Days) – Regie: Zhu Xin (Volksrepublik China)
  • Monștri. (Monsters.) – Regie: Marius Olteanu (Rumänien)
  • Mother, I Am Suffocating. This Is My Last Film About You – Regie: Lemohang Jeremiah Mosese (Lesotho)
  • MS Slavic 7 – Regie: Sofia Bohdanowicz, Deragh Campbell (Kanada)
  • Nasht (Leakage) – Regie: Suzan Iravanian (Iran / Tschechische Republik)
  • Ne croyez surtout pas que je hurle (Just Don’t Think I’ll Scream) – Regie: Frank Beauvais (Frankreich)
  • Nos défaites (Our Defeats) – Regie: Jean-Gabriel Périot (Frankreich)
  • Olanda – Regie: Bernd Schoch (Deutschland)
  • Oufsaiyed Elkhortoum (Khartoum Offside) – Regie: Marwa Zein (Sudan / Norwegen / Dänemark)
  • The Plagiarists – Regie: Peter Parlow (USA)
  • Die Portugiesin (A portuguesa) – Regie: Rita Azevedo Gomes (Portugal)
  • Querência (Homing) – Regie: Helvécio Marins Jr. (Brasilien / Deutschland)
  • Retrospekt – Regie: Esther Rots (Niederlande / Belgien)
  • A rosa azul de Novalis (The Blue Flower of Novalis) – Regie: Gustavo Vinagre, Rodrigo Carneiro (Brasilien)
  • Serpentário (Serpentarius) – Regie: Carlos Conceição (Angola / Portugal)
  • So Pretty – Regie: Jessie Jeffrey, Dunn Rovinelli (USA / Frankreich)
  • Gli ultimi a vederli vivere (The Last to See Them) – Regie: Sara Summa (Deutschland)
  • Une rose ouverte / Warda (An Open Rose) – Regie: Ghassan Salhab (Libanon)
  • Weitermachen Sanssouci (Music and Apocalypse) – Regie: Max Linz (Deutschland)
  • Years of Construction – Regie: Heinz Emigholz (Deutschland)

Generation

Diese Berlinale-Sektion zeigt für Kinder und Jugendliche geeignete internationale Filmproduktionen. Zugelassen waren Langfilme mit einer Laufzeit von mindestens 60 Minuten und Kurzfilme mit maximal 20 Minuten Spieldauer, die innerhalb von zwölf Monaten vor Festivalbeginn fertiggestellt wurden. Ausländische Produktionen dürfen vorab auf einem außereuropäischen Festival gezeigt, im Ursprungsland im Fernsehen ausgestrahlt oder über Video-on-Demand vertrieben werden. Europäischen Filmen (ausgenommen deutschen Produktionen) ist es vorab erlaubt, im Ursprungsland, auf einem nationalen Festival bzw. expliziten Kinder- bzw. Jugendfilmfestival veröffentlicht oder eine nationale Kinoauswertung erfahren zu haben.[18] Sektionsleiterin ist Maryanne Redpath. Die ersten Beitrage wurden im Dezember 2018 veröffentlicht.[19]

Als Auszeichnung wird je ein Gläserner Bär von einer Kinder- (elf Berliner Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren) und Jugendjury (sieben Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren) an einen Spielfilm und einen Dokumentarfilm vergeben. Separat existiert eine internationale Generation-Kplus-Jury, die vom Deutschen Kinderhilfswerk gestiftete Geldpreise für den besten Lang- und Kurzfilm vergibt. Eine weitere internationale Jury vergibt im Auftrag der Bundeszentrale für politische Bildung ebenfalls einen Großen Preis für den besten Langfilm und einen Spezialpreis für den besten Kurzfilm.

Generation 14plus

Langfilme:

  • House of Hummingbird (벌새, Beol-sae) – Regie: Bora Kim (Südkorea)
  • The Body Remembers When the World Broke Open – Regie: Elle-Máijá Tailfeathers, Kathleen Hepburn (Kanada, Norwegen)
  • Bulbul Can Sing – Regie: Rima Das (Indien)
  • By the Name of Tania – Regie: Bénédicte Liénard, Mary Jiménez (Belgien, Niederlande) – Dokumentarfilm
  • Espero tua (Re)volta (Your Turn) – Regie: Eliza Capai (Brasilien)
  • Goldie – Regie: Sam de Jong (USA)
  • Guo Chun Tian (The Crossing) – Regie: Bai Xue (VR China)
  • Hölmö nuori sydän (Stupid Young Heart) – Regie: Selma Vilhunen (Finnland, Niederlande, Schweden)
  • Knives and Skin – Regie: Jennifer Reeder (USA)
  • The Magic Life of V – Regie: Tonislaw Christow (Finnland, Dänemark, Bulgarien)
  • The Red Phallus – Regie: Tashi Gyeltshen (Bhutan, Deutschland, Nepal)
  • Rekonstruktion Utøya (Reconstructing Utøya) – Regie: Carl Javér (Schweden, Norwegen, Dänemark) – außer Konkurrenz
  • Ringside (Im Ring) – Regie: André Hörmann (Deutschland, USA)
  • We Are Little Zombies – Regie: Makoto Nagahisa (Japan; Eröffnungsfilm der Sektion)

Kurzfilme:

  • Cocodrilo (Crocodile) – Regie: Jorge Yúdice (Spanien)
  • Four Quartets – Regie: Marco Alessi (Großbritannien)
  • Hush – Regie: Armağan Ballantyne (Neuseeland)
  • Kids – Regie: Michael Frei (Schweiz)
  • Leaking Life – Regie: Shunsaku Hayashi (Japan)
  • Liberty – Regie: Faren Humes (USA)
  • Mientras las olas (Meanwhile the Waves) – Regie: Delfina Gavaldá, Carmen Rivoira (Großbritannien)
  • Mosul 980 – Regie: Ali Mohammed Saeed (Irak, USA)
  • Paula sans lui (About Love) – Regie: Maéva Bero (Frankreich)
  • Les petites vagues (Little Waves) – Regie Ariane Louis-Seize (Kanada)
  • Los rugidos que alejan la tormenta (The Roars That Keep the Storm Away) – Regie: Santiago Reale (Argentinien)
  • Sœurs Jarariju (The Jarariju Sisters) – Regie: Jorge Cadena (Schweiz)
  • Story – Regie: Jola Bańkowska (Polen)
  • Tattoo – Regie: Farhad Delaram (Iran)
  • Tigre (Tiger) – Regie: Delphine Deloget (Frankreich)
  • Yulia & Juliet – Regie: Zara Dwinger (Niederlande)

Generation Kplus

Langfilme:

  • 2040 – Regie: Damon Gameau (Australien) – Dokumentarfilm
  • Anbessa – Regie: Mo Scarpelli (USA, Italien)
  • Baracoa – Regie: Pablo Briones, The Moving Picture Boys (Schweiz, USA, Spanien)
  • Cleo – Regie: Erik Schmitt (Deutschland; Eröffnungsfilm der Sektion)
  • Une colonie (A Colony) – Regie: Geneviève Dulude-De Celles (Kanada)
  • Daniel fait face (Daniel) – Regie: Marine Atlan (Frankreich)
  • Di yi ci de li bie (A First Farewell) – Regie: Wang Lina (VR China)
  • Driveways (Auffahrten) – Regie: Andrew Ahn (USA)
  • Kinder – Regie: Nina Wesemann (Deutschland)
  • Kok-du yi-ya-ki (Kokdu: A Story of Guardian Angels) – Regie: Kim Tae Yong (Südkorea)
  • Lotte ja kadunud lohed (Lotte and the Lost Dragons) – Regie: Janno Põldma, Heiki Ernits (Estland, Lettland)
  • Månelyst i Flåklypa (Louis & Luca – Mission to the Moon) – Regie: Rasmus A. Sivertsen (Norwegen)
  • Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess (Mijn bijzonder rare week met Tess) – Regie: Steven Wouterlood (Niederlande, Deutschland)
  • Sune vs. Sune – Regie: Jon Holmberg (Schweden)
  • Where We Belong – Regie: Jacqueline Zünd (Schweiz)

Kurzfilme:

  • Ani – Regie: Josephine Stewart-Te Whiu (Neuseeland)
  • Le dernier jour d’automne (The Last Day of Autumn) – Regie: Marjolaine Perreten (Schweiz, Belgien, Frankreich)
  • Dian jiao jian (Tiptoe) – Regie: I-Ju Lin (Taiwan)
  • Juste moi et toi (Just Me and You) – Regie: Sandrine Brodeur-Desrosiers (Kanada)
  • Magralen – Regie: Maryam Zarei (Irak, Kanada)
  • Nest – Regie: Sonja Rohleder (Deutschland)
  • Pappa (Dad) – Regie: Atle Blakseth, Einar Dunsæd (Norwegen)
  • Pouštět draka (The Kite) – Regie: Martin Smatana (Tschechische Republik, Slowakische Republik, Polen)
  • El tamaño de las cosas (The Size of Things) – Regie: Carlos Felipe Montoya (Kolumbien)
  • Zibilla – Regie: Isabelle Favez (Schweiz, Belgien, Frankreich) – außer Konkurrenz

Sondervorführungen

Zum 30-jährigen Bestehen der Jerusalem Sam Spiegel Film School (JSFS) wurden folgende Kurzfilme als herausragende Werke der Filmhochschule gezeigt:

  • Chol – Regie: Omri Levy (1997)
  • Diploma – Regie: Yaelle Kayam (2009)
  • Eich ratsachti et Rabin (How I Killed Rabin) – Regie: Michael Alalu (2012)
  • Hatatzpitanit (Lookout) – Regie: Noa Gusakov (2014)
  • Milhama a’heret (A Different War) – Regie: Nadav Gal (2004)
  • Mushkie – Regie: Aleeza Chanowitz (2015)

Perspektive Deutsches Kino

Die auf Anregung von Dieter Kosslick 2002 entstandene Sektion Perspektive Deutsches Kino präsentiert sowohl kurze als auch lange Spiel-, Dokumentar- und Experimentalfilme von deutschen Nachwuchsfilmemachern mit einer Mindestlänge von 20 Minuten. Sie richtet sich an talentierte Regisseure, die am Beginn ihrer Laufbahn stehen. Eine vorherige Teilnahme der Beiträge an einem Filmfestival war kein Ausschlusskriterium. Sektionsleiterin ist Linda Söffker.[20]

Unter den Beiträgen wird der Kompass-Perspektive-Preis (dotiert mit 5.000 Euro), „Kompagnon“-Förderpreis (Stipendium von 5000 Euro / 2500 Euro für Kurzfilme), der GWFF Preis Bester Erstlingsfilm (dotiert mit 50.000 Euro) und der Glashütte Original Dokumentarfilmpreis (dotiert mit 50.000 Euro) vergeben.[20]

Die bislang bekanntgegebenen Beiträge (exkl. der Preisträgerfilm des Spielfilmwettbewerbs des Max Ophüls Preis 2019):[21][22]

Dokumentarfilme:

Spielfilme:

Berlinale Special

Filme[23]
Berlinale Series[24]

Retrospektive

Seit 1977 werden in Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek filmhistorische Retrospektiven auf der Berlinale veranstaltet. 2019 widmete sich die Retrospektive unter dem Titel „Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen“ dem Filmschaffen von Regisseurinnen in der Zeit von 1968 bis 1999. Dabei sollte ein Bogen von May SpilsZur Sache, Schätzchen (1968), Im Innern des Wals (1985) von Doris Dörrie bis hin zum Dokumentarfilm Mit Haut und Haar (1999) von Martina Döcker und Crescentia Dünßer gespannt werden. Ergänzend wurden ca. 20 kurze und mittellange Filme in Einzelprogrammen als Vorfilme ins Programm aufgenommen. Die Retrospektive schloss thematisch an die Berlinale 2016 an, deren Retrospektive „Deutschland 1966 – Filmische Perspektiven in Ost und West“ an den Beginn der Karrieren westdeutscher Regisseurinnen erinnerte. Zu Gesprächen wurden u. a. die Regisseurinnen Katja von Garnier, Iris Gusner, Jeanine Meerapfel, Helke Misselwitz, Helke Sander, Evelyn Schmidt, Ula Stöckl und Margarethe von Trotta eingeladen.[25]

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Preisträger

Zusammenfassung
Kontext

Internationaler Wettbewerb

Berlinale Shorts

Dokumentarfilm

Erstlingsfilm

Unabhängige Jurys[26]

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Commons: 2019 Berlin Film Festival – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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