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Jörg-Dietrich Kamischke
deutscher Landrat Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Jörg-Dietrich Kamischke (* 18. März 1948 in Halle/Saale; † 7. Februar 2025[1][2]) war ein deutscher Landrat.

Leben
Zusammenfassung
Kontext
Kamischke wuchs in Essen auf und studierte ab 1968 Jura in Tübingen und Kiel. Im Anschluss an sein Referendariat ging er 1977 in den Verwaltungsdienst des Landes Schleswig-Holstein. Für zweieinhalb Jahre war er zur Kreisverwaltung Bad Segeberg abgeordnet. Von 1979 bis 1981 war er wissenschaftlicher Referent der CDU-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein. Ab 1985 arbeitete er als Regierungsdirektor im schleswig-holsteinischen Innenministerium. 1987 wählte der Kreistag Kamischke zum Landrat des Kreises Schleswig-Flensburg, 1993 wurde er wieder gewählt, 2001 gewann er mit 60 % der Stimmen auch die erste Direktwahl des Landrates.[3] In Kamischkes Amtszeit fielen die Neuordnung des öffentlichen Personennahverkehrs, die Gründung des Zweckverbands Wirtschafts- und Regionalentwicklungsgesellschaft (WiREG), die Gründung der Region Schleswig-Sønderjylland und die Gründung der Kreiskulturstiftung.
2005 gab Kamischke sein Amt als Landrat auf und wurde Präsident des schleswig-holsteinischen Sparkassen- und Giroverbands. Er bekleidete dieses Amt bis 2010.
Seit 1994 war er Vorsitzender des Deutschen Grenzvereins. Von 2003 bis 2019 war Kamischke Vorsitzender der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte.
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Auszeichnungen
Literatur
- Matthias Schartl, Claudia Koch: Landräte und Kreispräsidenten im Kreis Schleswig-Flensburg: 1867–2008. Kulturstiftung des Kreises Schleswig-Flensburg, 2009, ISBN 3935741065, S. 88f.
Weblinks.
Einzelnachweise
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